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Gänswein-Buch sorgt für Schlagzeilen

6. Jänner 2023 in Aktuelles, 52 Lesermeinungen
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Umstrittener Kurie-Erzbischof Paglia, der die Akademie für das Leben de facto zerstört hat, attackiert Gänswein


Rom  (kath.net/KAP/red) Auszüge aus einem Buch von Erzbischof Gänswein haben am Freitag in italienischen Zeitungen für Schlagzeilen gesorgt. Die römische Tageszeitung "Il Messaggero" berichtete unter der Überschrift "Am Tag der Beerdigung ein Angriff von Georg gegen Bergoglio", dass Gänswein sich in dem Buch nachträglich über seine Beurlaubung durch Papst Franziskus beklage. Als der amtierende Papst ihn im Februar 2020 von seinem Posten als "Präfekt des Päpstlichen Hauses" auf unbestimmte Zeit beurlaubte, sei er "schockiert und sprachlos" gewesen, so Gänswein.

Er äußerte sich in dem Buch "Nient'altro che la verita" (Nichts als die Wahrheit), von dem jetzt einige Auszüge vorab bekannt wurden. Der Papst beurlaubte Gänswein seinerzeit mit der Bitte, er solle sich von nun an ausschließlich um den emeritierten Papst kümmern, der bereits 92 Jahre alt war. Benedikt XVI. habe damals die Entscheidung seines Nachfolgers mit den ironischen Worten kommentiert: "Ich denke, dass Papst Franziskus mir nicht mehr traut und dass er will, dass Sie mich bewachen."


Er habe sich dann persönlich an seinen Nachfolger gewandt, um ihn umzustimmen, aber ohne Erfolg. Unterdessen kommentierte der italienische Kurien-Erzbischof Vincenzo Paglia die jüngsten Veröffentlichungen aus dem Gänswein-Buch kritisch. "Schweigen wäre besser", sagte Paglia in der populären Hörfunk-Sendung "Radio Anch'io" der italienischen RAI. Es gebe offenbar Verletzungen und Schmerzen, aber es wäre trotzdem "besser zu schweigen und die wahre Botschaft von Benedikt XVI. zu suchen." Paglia (77) war über Jahrzehnte der Gemeinschaft Sant'Egidio eng verbunden und leitet seit 2016 die Päpstliche Akademie für das Leben, die allerdings mit der Grundidee von Johannes Paul II. kaum mehr etwas zu tun hat. Zuletzt wurden sogar mehrere Abtreibungsbefürworter in die Akademie berufen. 2020 hatte Kurienerzbischof Paglia auf Twitter einen Tweet mit einem Foto mit mehreren nackten Erwachsenen und Kindern re-tweeted und dies später noch verteidigt.

Mit Material von Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 greti 9. Jänner 2023 
 

kein Eremit

Papst Benedikt war auch kein Eremit - ein Eremit sucht oder baut sich seine Klause selbst. Dieses "Kloster" in PF Nähe war doch eher verordnet.

Und für EB Gänswein gibt es in Deutschland keine freie Stelle


0
 
 Chris2 8. Jänner 2023 
 

@Geroni

Pater Pio war lebte noch in einer ganz anderen Situation, auch wenn die Wirren der Nachkonzilszeit die Kirche bereits schüttelten (z.B. diverse revolutionäre Maßnahmen unter Berufung auf den ominösen "Geist des Konzils", etwa das Herausreißen vieler Hochaltäre unter dem Pseudoargument, "das Konzil will es so"). Aber es gab u.a. noch keine Liturgie"reform", noch keinen Schlingerkurs in Rom und auch noch keine sich abzuspalten drohenden regionalen Zweige der Kirche, es wankte noch nicht die ganze Kirche, waren die von unzähligen Generationen von Betern und Heiligen gelegten Fundamente noch massiv. Wer heute immer noch schweigt, macht sich mitschuldig, insbesondere in Deutschland. Denn hier droht längst entweder ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende...


3
 
 Geroni 8. Jänner 2023 
 

apropos Paglia

Dass Franziskus hier mit zweierlei Maß misst, ist leider nichts neues.
Auch bei Paglia fragt man sich, wie das zugehen kann, dass er da sitzt, wo er ist.
Es wurden jedoch in der Kirchengeschichte immer wieder Menschen, auch viele Heilige, ungerecht beschämt und hart behandelt, man denke bspw. an Padre Pio.
Die haben ihr Kreuz dann aber ohne Murren getragen und nicht ein Buch - auch noch zum denkbar unsensibelsten Zeitpunkt- veröffentlicht, in dem sie sich über ihr Schicksal beklagten. In meinen Augen ist Gänswein hier illoyal und keiner mag Nestbeschmutzer, auch ein evtl.Nachfolgepapst nicht.

Ich werde mir statt diesem Buch Gänsweins lieber Benedikts Bücher zu Gemüte führen und da habe ich reichlich Stoff; ich glaube, dass das eher dem Anliegen Benedikts entspricht.
Es gibt übrigens mittlerweile auch andere Stimmen außer Paglia, die dieses Verhalten des Erzbischofs nicht gut finden, Kardinal Müller zum Beispiel.


3
 
 Everard 8. Jänner 2023 
 

Wie man lesen kann wird mit Verve

versucht Gänswein von der Publikation des Buches abzubringen. Hoffentlich bleibt dieser standhaft. Es ist imminent wichtig, daß dieses Buch erscheint.


5
 
 Tante Ottilie 8. Jänner 2023 
 

Lieber Zeitzeuge,

Sie haben leider nur zu Recht sowohl, was Erzbischof Paglia und die Letutverantwortung von Papst Franziskus für dessen unseliges und ungehemmt Wirken angeht als auch hinsichtlich einer etwaigen Perspektive Erzbischof Gänsweins in den derzeit Vakanzen deutschen Diözesen.
Neben den hier widerborstigen offiziellen Räten steht dem auch gewiss der amtierende Papst entgegen, unter dessen Pontifikat ich leider für den glaubensstarken und hochverdienten Erzbischof Gänswein KEINE PERSPEKTIVE sehe.


4
 
 Zeitzeuge 8. Jänner 2023 
 

Als Nachtrag im Link eine Ansprache Papst Benedikt XVI.

aus dem Jahr 2010 an die Mitglieder der pästlichen

Akademie für das Leben.

Bemerkenswert ist, daß der verstorbene Papst auch

bei dieser Gelegenheit wieder an die Prinzipien

des natürlichen Sittengesetzes erinnerte.

Leider spielt das Naturrecht in den Äußerungen

des derzeitigen Papstes keine große Rolle, vgl.

die bis heute unbeantworteten "Dubia", welche

bekanntlich fundamentale Fragen der kath.

Moraltheologie enthalten........ .

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2010/february/documents/hf_ben-xvi_spe_20100213_acdlife.html


3
 
 winthir 8. Jänner 2023 

Um die berufliche Zukunft von Georg Gänswein

brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, meine ich.

So, wie ich ihn einschätze, hat er da sicher schon vorgesorgt.


4
 
 Zeitzeuge 8. Jänner 2023 
 

Die Causa "Paglia" ist aber ebenfalls eindeutig "Chefsache",

warum aber unternimmt der Papst nichts gegen die-
sen mehr als fragwürdigen Erzbischof, ich rede
nicht von seinen Vorlieben für bildliche Darstellungen, sondern von seinen dokumentierten Handlun-
gen und Äußerungen, vgl. das unten von mir ver-
linkte "Paglia-Archiv" der lifesitenews?!
Die Letztverantwortung für die Destruktion
der ehemaligen "Akademie für das Leben" trägt
ebenfalls der Papst.

Vielleicht erfahren irgendwann einmal Historiker
aus Archivfunden, was da wirklich geschehen ist,
persönliche Erinnerungen glaubwürdiger Zeitzeugen
können durchaus auch etwas Erhellendes darstellen,
das gilt m.E. auch für Erzbischof Gänswein, wobei
ich mir keine deutschsprachige Diözese vorstellen
kann, in der er bei den div. "Räten" etc. will-
kommen wäre........ .


2
 
 lesa 8. Jänner 2023 

Reinigung und Wandlung

[email protected]: Danke für Ihre Replik.
Es wird ja in jeder Heiligen Messe für die Kirche gebetet.
Joseph sagte zu seinen Brüdern, nachdem er sie hart geprüft hatte, ob sie noch immer in ihrer Gesinnung verhaftet seien, oder ob ihr Herz sich geändert habe: "Ihr habt Böses gegen mich im Sinn gehabt, Gott aber hat Gutes daraus gemacht."
Gott allein weiß alles genau. Er allein kann es wandeln und fruchtbar machen, wenn auch nicht ohne wahrhaftige Umkehr des Herzens. Genau darum werden die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen.


5
 
 chorbisch 7. Jänner 2023 
 

@ Patroklos

Auch an Sie nochmal: Zumindest in dem hier angesprochenen Fall geht es nicht um grundsätzliche theologische, kirchenrechtliche oder kirchenpolitische Fragen, wie sie von Kardinal Müller und anderen angesprochen werden.

Sondern es geht um eine Personalfrage, und wie Erzbischof Gänswein diese Entpflichtung empfunden hat. Das mag interessant sein, gibt vielleicht auch Anhaltspunkte über den Charakter beider (!) Personen. Das ist aber auch alles. Solche Meldungen liefen früher unter "Hofklatsch". Das hat mit "Mut" nichts zu tun, eher mit "Stil".

Daß Erzbischof Gänswein allein durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Papst Benedikt sich diesem wohl näher verbunden fühlte, als Papst Franziskus halte ich für wahrscheinlich.

Das ist aber nichts Böses, und auch in der Politik wird nach Ministerwechseln der persönliche Stab in der Regel ausgetauscht, was dort niemand als Degradierung empfindet. Wer solche Posten einnimmt, weiß das vorher.


5
 
 chorbisch 7. Jänner 2023 
 

@ Bücherwurm; Stephaninus

@ Bücherwurm: Ja, ich bin noch da. Vielen Dank für Ihre Bemerkung, wobei ich nicht ausschließen möchte, daß es eher in der Verantwortung des Verlages lag, daß diese Zitate zum Zweck der Verkaufsförderung jetzt an die Medien gegeben wurden. Ob das mit EB Gänswein abgestimmt war, wissen wir ja nicht.

Etwas Anderes sind für mich die Äußerungen selbst. Sie drücken sicher die Gefühle aus, die der Erzbischof damals ehrlich empfunden hat. Aber das ist zwei Jahre her, er sollte es verwunden haben. So etwas nun an die Öffentlichkeit zu bringen und mit einem Zitat Papst Benedikts zu "würzen", finde ich schlicht illoyal (Das auch an @Stephaninus).

Franziskus ist immer noch der Papst und damit der Vorgesetzte des Kurienerzbischofs Gänswein. Und es geht hier nicht um zentrale theologische Fragen, sondern um Umgangsform und Stil. Und da sitzt der "Chef" meist am längeren Hebel.

Im Vatikan gelten eigene Gesetze, aber sich so für neue und höhere Aufgaben zu empfehlen, ist doch "ungewöhnlich".


6
 
 Geroni 7. Jänner 2023 
 

Zu früh

Für mich kommt das Buch zu früh-wir sind alle gerade noch mitgenommen vom Sterben Benedikts und dann wird schon wieder Wäsche gewaschen....
Für die Auflage und den Verlag mag das Timing kommerziell geschickt sein.
Ist dieses Handeln im Sinne des Verstorbenen, frage ich mich. Ich denke nicht, sonst wäre das Buch nicht punktgenau mit seiner Beerdigung angekündigt worden. Hier wird die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für das Thema des Buches genutzt..

Wenn es eine reine, aufrechte Hommage an Benedikt sein sollte, ist es gut, sollte es aber inhaltlich so weiter gehen wie in den reißerischen Ankündigungen, sehe ich für Gänswein keine weitere Chance auf ein Bischofsamt, was schade ist. Er hat sich dann selbst endgültig ins Abseits geschossen.


2
 
 SalvatoreMio 7. Jänner 2023 
 

Gewissensentscheidungen haben es in sich!

@lesa: Ihre Überlegungen finde ich sehr ausgewogen! Was bei Entscheidungen letztlich herauskommt, kann man nie wissen. - Gelegentlich ging es mir so, dass ich etwas auf den Weg brachte und dann dachte: "Das war nicht klug. Das hättest Du anders machen sollen". Doch manches braucht Zeit, und Turbulenzen sind unvermeidlich, besonders natürlich in obiger Angelegenheit, wo die halbe Welt mitreden könnte. Am Ende kann sich aber herausstellen: "So war es richtig!" Hoffen wir, dass der Hl. Geist es ist, der Erzbischof Gänswein geleitet hat. Und darum können wir auch beten.


2
 
 Benno Faessler-Good 7. Jänner 2023 
 

"Confiteor Deo omnipotenti"

et vobis, fratres,
quia peccavi nimis
cogitatione, verbo, opere et omissione:
mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.
Ideo precor beatam Mariam semper Virginem,
omnes Angelos et Sanctos,
et vos, fratres,
orare pro me ad Dominum Deum nostrum."

Wenn sich Katholiken streiten, dann macht Sinn, dieses Gebet Gemeinsam oder in der Gemeinschaft zu ben!

"Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen,
und allen Brüdern und Schwestern,
dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe –
ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken
durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.
Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria,
alle Engel und Heiligen
und euch, Brüder und Schwestern,
für mich zu beten bei Gott, unserm Herrn."

Dieses gemeinsame Gebet macht keine Schlagzeilen!


3
 
 Gipsy 7. Jänner 2023 

Eine Schlammschlacht

- Es wäre nicht gut wenn jetzt eine riesige Schlammschlacht entsteht und damit die Kirche noch mehr an Ansehen verliert.-

---ist überfällig. Das Schweigen hat nur denjenigen genutzt, die integriert und der Kirche großen Schaden zugefügt haben.


5
 
 Gipsy 7. Jänner 2023 

@Adamo

-Erzbischof Georg Gänswein

wäre ein großer Segen als Bischof in Deutschland, -

wäre er, wenn die deutschen Bischöfe ihm nicht Wackersteine in den Weg legen würden und das würden sie tun, ohne mit der Wimper zu zucken. EB Gänswein erginge es dann fast so wie Papst Benedikt.

Deutschlands Bischöfe gehen ihren eigenen Weg ins Abseits und niemand kann sie mehr dabei aufhalten.


4
 
 SCHLEGL 7. Jänner 2023 
 

@ Vox coelestis

Es kann ruhig gesagt werden, der verstorbene Papst Benedikt XVI! Oder wenn es jemand ganz genau haben will, der als Emerit verstorbene Papst Benedikt XVI. Wir sagen in Wien auch, "der ehemalige Erzbischof von Wien, Kardinal Dr. Franz König (1905-2004)" und nicht "der verstorbene Alterzbischof von Wien." Das haben wir nur gesagt, als Kardinal Dr. König noch gelebt hat.


4
 
 lesa 7. Jänner 2023 

Die Geschichte von Daniel in der Löwengrube ist immer aktuell

Erinnert die Begebenheit nicht an "Daniel in der Löwengrube"? Der König hatte sich von neidischen, verleumderischen und machtgierigen Spitzeln "ums Axel hauen lassen".


5
 
 proelio 7. Jänner 2023 
 

"Es hat ihm das Herz gebrochen!"

Erzbischof Gänswein weiß selbst am besten, dass er von Papst Franziskus längst "in die Wüste geschickt wurde", spätestens als ihm 2020 die Verantwortung für den päpstlichen Haushalt entzogen wurde. Viel schlimmer noch, in einem Interview mit der "Tagespost", gibt EB Gänswein zu, welchen schweren Bruch Papst Franziskus mit Papst Benedikt XVI. vollzog, als er Traditionis custodes veröffentlichte. Es habe Benedikt „hart getroffen, ich glaube, es hat ihm das Herz gebrochen“. Wir erleben zurzeit eine schweren Kirchenkampf, einen Kampf, den nach meinem Dafürhalten Papst Franziskus nicht gewinnen kann. Auch in konservativen Kreisen scheint es mir noch viele zu geben, die einem großen Realitätsverlust unterliegen!


8
 
 lesa 7. Jänner 2023 

Gott schütze die Hirten vor dunklen Machenschaften und den Papst vor üblen Beratern!

Wir können die Vorkommnisse nicht beurteilen, und es ist auch nicht unsere Aufgabe. Aber Eb. Gänswein ist m.E. zuzutrauen, dass er ganz bewusst diese Dinge zur Sprache bringt - nicht aus Gründen persönlicher Verletztheit, sondern um derartigen Machenschaften entgegenzuwirken.
Es ist eine ganz persönliche Gewissensentscheidung, ob einer Christus nachfolgt, indem er schweigt, oder indem er, wie Johannes der Täufer, Schlimmes beim Namen nennt.
Der Hl. Geist muss führen. Die Seligpreisungen gelten nicht nur den Verfolgung Leidenden, sondern auch jenen, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit". "Ein sanftes Lamm ist des Wolfes Leckerbissen" (A. Solschenyzin) Wie gesagt, das einemal muss jemand in der Nachfolge des Herrn schweigend dulden. Das anderemal heißt es sprechen, damit in der Kirche nicht immer mehr Menschen "des Wolfes Leckerbissen" werden, weil man dem Bösen nicht Einhalt gebietet. Beten!
Gott schütze die Hirten vor dunklen Machenschaften und den Papst vor üblen Beratern!


9
 
 Zeitzeuge 7. Jänner 2023 
 

Wer sich näher über diesen Erzbischof Paglia informieren möchte

findet im unten verlinkten Paglia-Archiv der
lifesitenews ein Fülle von (erschreckenden)
Infos!

www.lifesitenews.com/tags/tag/vincenzo-paglia/


4
 
 winthir 7. Jänner 2023 

Für siebenbuerger:

Zum Nacktfoto geht's hier lang - s. Link unten.

Ich halt's für total harmlos.

www.kath.net/news/72354


1
 
 modernchrist 7. Jänner 2023 
 

Gänswein benötigt jetzt wirklich gute Berater!

Kaum ist Benedikt im Sarg und in der Gruft, geht schon wieder ein Gezerre in den Schlagzeilen los. Das ist keine vornehme Vorgehensweise. Auch EB Gänswein wäre gut beraten, sich etwas aus den Schlagzeilen zu nehmen. Er ist der verehrungswürdige Sekretär des gerade Verstorbenen. Bleiben wir doch ein wenig in einer Trauerzeit - lassen wir uns von den Medien, die aus der Hype nur Geld und Auflagen machen wollen - nicht durch die Lande treiben! Ich bin sicher: Von manchen soll jetzt Gänswein ebenso "verbrannt" werden wie man Benedikt zerstören wollte. Für Gänswein besteht eine große Gefahr; er muss alles, auch jedes Wort (!) sehr gut überlegen! Dass sein Verlag jetzt schon Vorabdrucke des Buches bringt, halte ich für eine gefährliche Vorgehensweise! EB Gänswein braucht gute Beratung! Sonst stellt man ihm Fallen - und er macht dann evtl. auch mal Fehler. Und das wollen eben viele extra!


4
 
 Bene16 7. Jänner 2023 
 

sorry: papae mortui


0
 
 Bene16 7. Jänner 2023 
 

@Vox coelestis

Dann wären alle anderen bisherigen Päpste papi mortui?


0
 
 Bene16 7. Jänner 2023 
 

Zukunft von Erzbischof Gänswein

Ich könnte mir vorstellen, dass Papst Franziskus ihn zum Erzbischof von Liechtenstsein verknurrt. Aber egal wo: Erzbischof Gänswein wird für die Kirche überall Gutes bewirken.


5
 
 winthir 7. Jänner 2023 

Vox coelestis: Recht hast Du.

Für mich jedenfalls ist er jetzt wieder "Der Papst".


3
 
 siebenbuerger 7. Jänner 2023 
 

Ad: Paglia

Dieser Paglia schein mir überhaupt ein wahrhaft übler Typ zu sein. Stimmt das eigentlich wirklich mit dem Nackt-Foto? Ich hatte das auch schon mal gehört, hielt aber es für ein Gerücht... In jedem Falle hat er sich doch durch seine Verwüstung der Akademie für das Leben eigentlich für jedes Kirchenamt diskreditiert. Ein solcher Skandal schreit zum Himmel! Paglia erinnert leider in beängstigender Weise an die dunkelsten Zeiten der Kirchengeschichte.


8
 
 SalvatoreMio 7. Jänner 2023 
 

Papst emeritus?

@Vox coelestis: Ihre Frage ist bedeutsam! Jedes Mal, wenn ich etwas schreiben möchte, kommen Zweifel, wie man es denn richtig machen sollte. Eigentlich bin ich Ihrer Ansicht: "Papst Benedikt"!


6
 
 Vox coelestis 7. Jänner 2023 
 

Papst emeritus?

Ist es erlaubt, hier einmal eine Frage einzustreuen, die etwas am eigentlichen Thema vorbeigeht, die mich aber sehr interessiert.

In allen kirchlichen Fernseh- und Radiosendern wird unentwegt nach wie vor von Papst EMERITUS Benedikt gesprochen. Mich stört das inzwischen sehr.
Dies war notwendig, als Benedikt noch auf Erden lebte zur Unterscheidung vom amtierenden Papst Franziskus. Jetzt, da er uns in die Ewigkeit vorausgegangen ist, macht diese ständige Hinzufügung doch keinen Sinn mehr. Er war ja schließlich auch 8 Jahre amtierender Papst. Oder solllen wir, falls er mal heiliggesprochen werden sollte, zum hl. emeritierten Benedikt beten? :)
Wie seht ihr das hier im Forum?


8
 
 lakota 7. Jänner 2023 
 

@kleingläubiger

OH JA!!! Das wäre schön!


2
 
 SalvatoreMio 7. Jänner 2023 
 

Beförderderung von Msgr. Gänswein?

@Freude an der Kirche: wie Msgr. Gänswein selbst schreibt, wurde er 2020 von einem Moment auf den anderen bereits ins Abseits befördert, mit der Begründung, "persönlicher Betreuer" von Vater Benedikt sein zu müssen. Beiderlei Einspruch wurde abgelehnt. (Siehe obiger Bericht). Ich kann mir vorstellen, dass für Msgr. Gänswein nun die nächste Tür Richtung "Frische Luft" geöffnet wird. - Kardinal Müller hat Ähnliches erlebt, wie er selbst berichtete.


10
 
 bücherwurm 7. Jänner 2023 

@@chorbisch: lesen Sie hier gerade mit?

Ich muss mich wohl dafür entschuldigen, dass ich Ihnen neulich widersprochen habe! Jetzt sieht man: Sie hatten doch recht!


2
 
 Jothekieker 7. Jänner 2023 
 

Marketing

Bislang habe ich nichts Aufsehenerregendes in den veröffentlichten Textschnippseln dieses Buches gelesen. Die Diskussion, die nun aufgekommen ist, gehört zu den Grundbausteinen des Marketings, das bei solchen Büchern üblich ist.


2
 
 girsberg74 6. Jänner 2023 
 

@Stephaninus: „Verstehe ich nun was falsch oder Erzbischof Paglia?“

Ich sehe da auch nichts Böses, doch Sie sind nicht der, den es betrifft.


0
 
 Fischlein 6. Jänner 2023 
 

@Stephaninus

Es gibt leider viel zu viele Menschen, die Wahrheit über sich als Bedrohung (Angriff) empfinden.


2
 
 Freude an der Kirche 6. Jänner 2023 
 

Bamberg, Paderborn oder Präfekt der Bischofskongregation

Bitten wir Rom um Beförderung unserer lieben Exzellenz Msgr. Dr. Georg Gänswein!


4
 
 Freude an der Kirche 6. Jänner 2023 
 

Danke, lieber Erzbischof Gänswein

Ich freue mich sehr, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Hoffe, die deutsche Übersetzung kommt bald auf den Markt. Lügen, Intrigen und kirchenzerstörerische Tendenzen im Vatikan müssen aufgedeckt werden!


6
 
 kleingläubiger 6. Jänner 2023 
 

Auch unser Fürstbischof (DRS) hat dieses Jahr seinen Rücktritt aus Altersgründen anzubieten. Hier wäre er mir auch willkommen.

Kleine Anmerkung: Die Radiosendung auf Rai Uno heißt "Radio Anch'io", da fehlt ein "n".


3
 
 Richelius 6. Jänner 2023 
 

@ Hilfsbuchhalter

Nein! Wenn sie einmal erleben, wie schwer sich Deutsche tun, die Österreicher und gerade die Wiener zu verstehen, dann kann ich von solchen Gedanken nur abraten. Ich kenne deutsche Priester in Österreich, die mir gesagt haben, sie hätten Jahre, oder sogar Jahrzehnte gebraucht um sich hier einzugewöhnen.


4
 
 girsberg74 6. Jänner 2023 
 

EB Paglia sucht Georg Gänswein Frieden (Schweigen) zu verordnen.

Erinnere mich an v. Clausewitz, dass jeder Angreifer auf Frieden aus ist.


3
 
 Patroklos 6. Jänner 2023 
 

Meinungsdiktatur

Manche Leute im Vatikan scheinen die Wahrheit zu fürchten. Gut, daß es an oder zumindest im Umfeld der Kurie Personen wie z.B. Erzbischof Gänswein oder die Kardinäle Müller, Brandmüller oder Burke gibt, die sich der Meinungsdiktatur der St. Gallen- Mafia und der von ihr eingeschleusten Amtsträger widersetzen, sich nicht den Mund verbieten lassen und unerschrocken die Wahrheit aussprechen.


13
 
 Stephaninus 6. Jänner 2023 
 

Verstehe ich nun was falsch oder Erzbischof Paglia?

Erzbischof Gänswein darf doch ausdrücken, dass er vom Entscheid Papst Franziskus' bedrückt war. Das ist überhaupt kein (böses) Urteil sondern einfach Bericht des Fakts, wie er sich damals fühlte. Und die Aussage des Papa Emeritus bezüglich Bewachung scheint mir geradezu beispielhaft für den feinen Humor von Papst Benedikt. Auch darin mag ich keinen Angriff auf Papst Franziskus zu erkennen.


9
 
 chriseeb74 6. Jänner 2023 
 

Na ja, was man so hinter vorgehaltener Hand...

hört, ist gelinde gesagt alles noch "im grünen Bereich"; die wahren Skandale werden NOCH unter den Teppich gekehrt...
Ich prophezeie aber, dass sich in den nächsten Jahren der Vatikan (zumindest teilweise) selbst zerlegen wird.
Grund: Es geht auch dort nicht mehr ausschließlich um die Botschaft Jesu Christi, sondern um die egomane Darstellung einiger hoher Prälaten.
Dies gilt natürlich nicht für die gesamte Kurie, aber der Prozentsatz ist schon erschreckend hoch!
Fazit: Der Rauch Satans hat sich im Vatikan schon sehr stark ausgebreitet...


9
 
 Chris2 6. Jänner 2023 
 

Wann erscheint das Bich auf deutsch?

Im vermutlichen Originaltext sollte das ja zumindest übersetzungstechnisch kein Problem sein...


4
 
 Everard 6. Jänner 2023 
 

Dass dem guten Erzbischof Gänswein

Viel Unrecht angetan wurde und wird ist offensichtlich. Es ist gut, dass er nicht schweigt. Gänswein aber auch Guido Marini wurden viel gescholten und angefeindet, gemeint war aber Benedikt XVI. stets selbst.


12
 
 Adamo 6. Jänner 2023 
 

Erzbischof Georg Gänswein

wäre ein großer Segen als Bischof in Deutschland, weil er reiche Erfahrung durch seinen Werdegang aufzuweisen hat, siehe Wikipedia.


8
 
 hape 6. Jänner 2023 

Es muss im Vatikan tiefe Gräben geben.

Erzbischof Gänswein, als einer der intimsten Kenner von BXVI., dürfte die "wahre Botschaft von Benedikt XVI." schön längst gefunden haben. Erzbischof Paglia selbst wiederum dürfte daran gar kein Interesse haben. Anders ist die von ihm zu verantwortende Zerstörung der einst hoch angesehenen Akadamie für das Leben gar nicht zu erklären.


13
 
 serafina 6. Jänner 2023 
 

@Hilfsbuchhalter

Auch für Bamberg! Es würde alles passen.
a) Erzbistum
b) Vakanz
c) Bayern: hier ist die Welt noch halbwegs in Ordnung (von München mal abgesehen).


6
 
 norbertus52 6. Jänner 2023 
 

Gebet

Ich glaube wir sollten jetzt alle ganz stark beten, auch Papst Benedikt um seine Fürsprache anrufen. Es wäre nicht gut wenn jetzt eine riesige Schlammschlacht entsteht und damit die Kirche noch mehr an Ansehen verliert.


4
 
 Palmsonntag 6. Jänner 2023 
 

Jetzt geht die Hetzjagd weiter .....


6
 
 Hilfsbuchhalter 6. Jänner 2023 

Erzbischof Gänswein wäre ein Segen für die Erzdiözese Wien.


10
 

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