Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Meloni sichert Vatikan Unterstützung für Heiliges Jahr 2025 zu

17. Jänner 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienische Regierungschefin: Heilige Jahre mit der Identität der Ewigen Stadt untrennbar verbunden - Rom erwartet Millionen Pilger aus aller Welt.


Rom (kath.net/ KAP)

Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hat dem Vatikan die volle Unterstützung für das geplante Heilige Jahr 2025 zugesagt. Es gebe noch "viel zu tun, in enger Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl und der Hauptstadt Rom", erklärte sie in Rom (Donnerstag). Weiter sagte Meloni: "Wir sichern unsere volle Unterstützung und unseren Einsatz zu, um sicherzustellen, dass die Hauptstadt und die Nation in der Lage sind, Millionen von Pilgern aus aller Welt aufzunehmen."

Ebenso betonte die Politikerin, das Heilige Jahr sei untrennbar verbunden mit der Identität der Ewigen Stadt, die auch Hauptstadt des Christentums sei und in der sich der Vatikanstaat befinde. Das Heilige Jahr war laut Medienberichten auch Thema beim Vatikanbesuch der Regierungschefin am Dienstag.


Am Donnerstag empfing der Papst auch den römischen Bürgermeister Roberto Gualtieri in Audienz. Die traditionelle Neujahrs-Begegnung zwischen dem Bischof und dem Bürgermeister von Rom fand wegen des Begräbnisses von Benedikt XVI. in diesem Jahr später statt als sonst.

Neben sozialen Fragen stand laut Medienberichten auch bei diesem Gespräch das Heilige Jahr 2025 auf der Tagesordnung. Die aus diesem Anlass erwarteten Baumaßnahmen verzögern sich. Einige davon, wie etwa ein neuer Autotunnel vor der Engelsburg, haben kaum noch Aussicht auf Verwirklichung.

Ebenfalls am Donnerstag empfing der Papst die auf dem Petersplatz und rund um den Vatikan tätigen Sicherheitskräfte. Er dankte ihnen für ihren Einsatz, der oft auch Gefahren mit sich bringe. Weiter sagte der Papst der italienischen Polizei: "Ich bewundere das, was ihr während der Versammlungen von Gläubigen und Pilgern leistet, die aus der ganzen Welt kommen, um den Papst zu sehen."

Das Heilige Jahr 2025 steht unter dem Motto "Pilger der Hoffnung". Zentrale Elemente der Jubiläumsjahre sind eine Rom-Wallfahrt, die Heilige Pforte im Petersdom und ein Ablass. Zum Programm gehört auch der Besuch bestimmter römischer Kirchen. Die Stadt erwartet zu dem Ereignis rund 45 Millionen Besucher.

Heilige Jahre werden in der katholischen Kirche regulär alle 25 Jahre begangen, zuletzt im Jahr 2000. Gelegentlich gibt es außerordentliche Heilige Jahre. Ein solches rief Papst Franziskus im Zeitraum von Dezember 2015 bis November 2016 aus und stellte dabei das Thema Barmherzigkeit ins Zentrum.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto oben (c) Giorgia Meloni/Twitter


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Octavianus 17. Jänner 2023 
 

Der Jubel für Frau Meloni ist erstaunlich.
Die unverheiratete Mutter einer Tochter hat ganz deutlich gesagt: der Paragraf 194 (der das Recht auf Abtreibung in Italien garantiert) bleibt!
Wie sehr Meloni als Vorbild für christliche Politik gelten kann, bleibt also dahingestellt!


1
 
 Chris2 17. Jänner 2023 
 

Ach, die pöse Rechte aus der "postfaschistischen" Partei.

Zum Glück haben wir in Deutschland keine Post...-Parteien. Nur die mehrfach dezent umbenannte* SED der D"DR", die verantwortlich ist für unzählige Mauertote, den Geheimdiensterror von Mielkes Stasi (allgegenwärtiger Spitzelstaat, "Zersetzung" von Regimekritikern, Geheimgefängnisse, Raub der Kinder von Regimekritikern, Willkürliche Verhaftungen zur Devisenbeschaffung beim "Klassenfeind" etc.), die Gefangennahme von 17 Millionen Deutschen vieles mehr stand. Und die sich jetzt unwidersprochen als Hüterin der Demokratie aufspielen darf und sich dadurch von ihrer nie aufgearbeiteten Diktaturvergangenheit persilreinwaschen darf...
Im bitteren Ernst: ich freue mich, dass Italien eine christliche Regierungschefin gewählt hat. Offenbar gibt es dort noch keine Wahlautomaten (allein schon der Name...)...
* SED > SED-PDS > PDS > Die Linke (nicht einmal im Namen gab es einen harten Schnitt! Übrigens ausdrücklich zur Wiedererkennung für die eigene Klientel!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz