Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bischof Erik Varden: „Ein Christ kann niemals resignieren“

"Viele, die in der Kirche sind, kennen weder die Bibel noch die Lehre der Kirche!"

7. Februar 2023 in Aktuelles, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Prager Erzbischof Graubner hat bei der Europa-Etappe der Weltsynode in seiner Eröffnungsgottesdienst die dortigen Teilnehmer ermahnt, dass diese nicht in weltlichen Kategorien denken sollen.


Prag (kath.net/rn)
Der Prager Erzbischof Jan Graubner hat bei der Eröffnung der Europa-Etappe der Weltsynode in einer in einer Predigt beim Eröffnungsgottesdienst die Teilnehmer aufgerufen, dass diese nicht in weltlichen Kategorien denken sollen und die Denkweise Gottes annehmen sollen. „Setzen Sie nicht Ihre Vision durch, sondern nehmen Sie die Vision Gottes an.“

Graubner erinnerte in der Predigt auch daran, dass man es nicht geschafft habe, den „sensus fidei“ der Gläubigen zu entdecken. „Es zeigt sich, dass auch viele Menschen, die in der Kirche aktiv sind, weder die Bibel noch die Lehre der Kirche kennen und dies begünstigt nicht wirklich unsere Arbeit.“


Der Erzbischof stellte selbstkritisch fest, dass die Kirche in Europa nicht genug Licht auf die Gesellschaft ausstrahle. Man müsse hier zugeben, dass wir auch unter denjenigen sind, die die Finsternis geliebt haben. Auch seien einige der Werke böse.

„Keine noch so große menschliche Weisheit, Klugheiten oder Ausreden und schon gar nicht der Versuch, sich der Welt anzupassen, werden uns aus dieser Situation heraushelfen“, betonte Graubner. Der einzige korrekte Ansatz ist es, dass man die Einladung von Christus zum Beginn seines öffentlichen Predigen annehme: „Kehrt um! Das Reich Gottes ist nahe“. Diese Umkehr sei laut Graubner so zu verstehen, dass man aufhören müsse, in säkularen Wegen zu denken, sondern dass man Gottes Denken umarmen müsse. Es gehe nicht um meine Einsichten sondern um die von Gott.

Man müsse sich am Kreuz orientieren. Dies sei unser Modell. „Ohne Kreuz kann die Kirche weder existieren noch erneuert werden.“ Man müsse mutig sein, um die Dunkelheit hinter sich zu lassen und eine neue Haltung zugunsten des gekreuzigten Jesus einzunehmen. „Habt Mut, aus dem persönlichen Gefängnis auszubrechen und das Epizentrum eurer Gedanken von eurem Ego auf Gott auszurichten. Findet den Mut, menschliche Weisheit zu vermeiden und stattdessen die Weisheit und die Verrücktheit des Kreuzes zu suchen. Findet den Mut, die enge europäische Mentalität zu überwinden.“ Graubner erinnerte dann an die Menschen, die in der Ukraine und in Afrika leiden.

„Habt Erbarmen mit den Menschen, denen nie gezeigt wurde, wie man unseren Herrn Jesus Christus liebt. Nur dann wird das Licht über uns leuchten, nur dann wird Christus in uns leuchten und die jüngere Generation und die Menschen zu ihm ziehen. Wir haben nichts anderes anzubieten als eine Begegnung mit dem Gott, der in uns und bei uns lebt. Nur Gott kann sie inspirieren und sie zu ihm ziehen. Lasst uns Gott zu ihnen bringen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  6. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  7. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  8. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  9. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  12. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  13. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  14. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  15. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz