Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Papst Franziskus beauftragt Akademie für das Leben mit dem Studium der Ethik neuer Technologien

4. März 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Unterscheidung zwischen ‚natürlich’ und ‚künstlich’, zwischen ‚biologisch’ und ‚technologisch’ werde durch die neuen Technologien immer schwieriger, warnte der Papst.


Vatikan (kath.net/LifeNews/jg)
Die Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben (PAL) stehen vor der großen und schwierigen Aufgabe, die ethischen Konsequenzen der neuen Technologien, zum Beispiel künstliche Intelligenz und der technischen Verbesserung menschlicher Fähigkeiten, zu erforschen. Dies sagte der Papst zu Beginn der Generalversammlung der PAL am 20. Februar, berichtet CNA.

Die Fortschritte in Wissenschaft und Technik müssten mehr und mehr mit einer parallelen Entwicklung in den Bereichen Verantwortung, Werte und Gewissen einhergehen, forderte der Papst. Die schnelle Verbreitung neuer Technologien hätte einschneidende Folgen für das Leben der Menschen und für die Umwelt, die nicht immer klar und vorhersehbar seien. Es sei „paradox“, dass mittels Technologien die biologischen Funktionen eines Menschen gesteigert werden könnten und man von einem „verbesserten“ Menschen spreche, während man vergesse, dass der menschliche Leib auf das umfassende Wohl der Person bezogen sei. Deshalb könne das Wohl des Menschen nicht auf den biologischen Organismus alleine reduziert werden. Eine falsche Einstellung in diesem Bereich könnte schließlich dazu führen, dass der Mensch nicht „verbessert“ sondern „eingeengt“ werde, warnte Franziskus.


Er erinnerte weiters daran, dass Technologie den menschlichen Kontakt nicht ersetzen könne. Es sei eine „böse Versuchung“, das Virtuelle dem Realen vorzuziehen. Die Technologie nehme im Leben der Menschen einen immer größeren Raum ein. Die Unterschiede zwischen „natürlich“ und „künstlich“, „biologisch“ und „technologisch“ die Kriterien mit deren Hilfe man zwischen Mensch und Technik unterscheiden könne, würden immer schwieriger zu bestimmen sein. Daher sei eine tiefe Reflexion über den Wert des Menschen unumgänglich, sagte Papst Franziskus.

 

Foto: Archivbild Papst Franziskus

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  5. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  8. Cardinal Confusione
  9. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  12. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  13. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz