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Das „Goldene Kalb“ des Bischofs von Innsbruck ist eine „Schweinerei“!

12. März 2023 in Kommentar, 44 Lesermeinungen
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Das „Goldene Kalb“ des Bischofs von Innsbruck ist ganz einfach ein abstoßendes „Schweineherz“, wie armselig! Wir haben Fastenzeit, es wäre Zeit, umzukehren und Buße zu tun, Herr Bischof Glettler oder abzutreten! - Ein Kommentar von Roland Noé


Innsbruck (kath.net/rn)
Tirol ist das Land der Herz-Jesu-Verehrung. Dazu gab es einen besonderen geschichtlichen Anlass. 1796 stand Napoleon mit seinen Truppen an der Grenze zu Tirol. Damals beschlossen die Tiroler Landstände diese besondere Form der Verehrung von Christus, um den Beistand des Herrn zu erflehen. Dieser immerwährende Bund wird in Tirol jedes Jahr am Herz-Jesu-Fest erneuert. Die jüngste „Kunst-Aktion“ von Bischof Glettler, den Tirolern ausgerechnet ein überdimensionales Schweineherz zu präsentieren, wird von nicht wenigen Twitter-Usern und Facebook-Usern eindeutig als „pervers“ und als „Sakrileg“ eingestuft. Doch  kümmern wird dies den „Kunst-Bischof“ vermutlich wenig. Ist er ein Überzeugungstäter?

Die ganze Dimension dieses Vorfalls hat allerdings auch eine geistige Dimension. Denn der Teufel gilt als Nachäffer und als Jemand, der das Heilige lächerlich machen möchte. Genau das passiert mit solchen „Kunstbildern". Die hochgeliebte Verehrung des Herz-Jesu-Bildes wird lächerlich gemacht. „In so einer Kirche möchte ich nicht mehr beten“, meinte ein Leser aus Tirol und drückt damit das aus, was viele denken dürften. Kein Mensch mit einer gesunden Glaubenseinstellung wird in einer Kirche beten wollen, in dem vorne ein überdimensionales Schweinherz zur "Meditation" ausgehängt wird, daneben das Ewige Licht. "Das ist ja unpassend für eine Kirche", meinte meine älteste Tochter, als ich ihr das Bild zeigte. "Würdest Du in so eine Kirche zum Beten gehen wollen?", fragte ich dann auch noch meine jüngste Tochter. Ihre Antwort: "Nein. Das ist ekelig."


Bischof Glettler sollte bei seiner nächsten Bibelbetrachtung auch das Kapitel 32 vom Buch Exodus meditieren. Dort wird der Abfall von Israel und die Anbetung des „Goldenen Kalbes“ beschrieben: „Da sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben.“  

Das „Goldene Kalb“ des Bischofs von Innsbruck ist ganz einfach ein abstoßendes „Schweineherz“, wie armselig! Wir haben Fastenzeit, es wäre Zeit, umzukehren und Buße zu tun, Herr Bischof oder abzutreten! Kein Mensch braucht einen Bischof, der „Schweinherzen“ in Kirchen aufhängen lässt, weder in Innsbruck, noch in Wien. Und Katholiken in Tirol haben hier das Recht, sich friedlich zu wehren, sei es durch Protest vor Ort, höfliche Mails an den Bischof und die Nuntiatur oder auch durch Entzug der Kirchensteuer für die Diözese Innsbruck.

P.S. Vielleicht wäre die Aktion „Kirchenbeitragsstopp“ von Vorarlberg auch auf Tirol ausbaufähig, Rechtsanwalt Gernot Steier steht hier sicher bereit:  https://raknoe.at/anwalt/steier-gernot-rechtsanwalt-neulengbach/

Ein Hinweis für alle Katholiken in Tirol: Die "Jugend für das Leben" organisiert am kommenden Samstag einen Protest gegen die Abtreibungspläne der Tiroler Landesregierung. Samstag, 11. März 2023, 13:00 Hl. Messe in Basilika Wilten,
ca. 13:45 Beginn Demo

kath.net-Bericht: Innsbrucker Bischof Glettler lässt Schweineherz-Bild in Kirche aufhängen

Aktion Kirchensteuerstopp in Vorarlberg: https://www.kath.net/news/80654

Kontakt Bischof Glettler: [email protected]

Kontakt Öst. Nuntiatur: http://www.nuntiatur.at/kontakt.php

 


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