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'Synodaler Weg' ODER wann sollte man aus der deutschen "katholischen Kirche" austreten?

13. März 2023 in Kommentar, 37 Lesermeinungen
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Bernhard Meuser, der bekannte deutsche Theologe und Gründer des YouCat könne gut verstehen, wenn bei jemand der Punkt komme, bei dem dieser raus aus der Kirche möchte.


Köln (kath.net)

Bernhard Meuser, der bekannte deutsche Theologe und Gründer des YouCat könne gut verstehen, wenn bei jemand der Punkt komme, bei dem er raus aus der Kirche möchte. In einem Interview mit "Tichys Online" erläutert Meuser: "Ich habe mich selbst schon gefragt, ob der Punkt gekommen ist, an dem man aus der Kirche austreten muss, um in der Kirche zu bleiben." Auf die Frage, warum ihm der Gedanke komme, erklärte der Theologe: "Wegen anhaltender Piraterie. Ich glaube, da kapern einige gerade das Schiff der Kirche. Als Fahrgast möchte ich, dass das Schiff geistlich auf Kurs bleibt und sich am Kompass des Evangeliums orientiert." Nicht bei ihm gehen die roten Lichter an, wenn irgendwelche Leute das Steuer an sich reißen. "Ich möchte nicht, dass die Kirche unter fremder Flagge segelt, schon gar nicht unter der Rainbow Flag. Woher nimmt man das Recht, eine 2000jährigen Lehrtradition über Bord zu werfen und aus der Kirche Gottes eine angepasste Zivilreligion, eine NGO oder eine Fahrgelegenheit für jede dahergelaufene Ideologie zu machen?"


Meuser kritisiert dann, dass heute viele Leute bei der Kirche arbeite und diese davon gut leben, aber im Traum nicht daran denken, die anfordernden Prämissen des Evangeliums zu unterschreiben. "Jemand hat einmal gesagt: Die glauben selbst nicht, was sie glauben." Der Theologie verwies dazu auf die Zahlen, dass 800.000 bei der Kirche angstellt seien, aber ingesamt nur mehr 900.000 Katholiken die Messen besuchen. "Wenn jeder Kirchenangestellte selber in die Kirche ginge und auch nur einen weiteren Menschen mitbrächte, wären wir bei 1,6 Millionen Kirchenbesuchern.

Die Frage sei, ob man austreten sollte. Dies sei eine "schwierige Frage". Heute seien beide Großkirchen in Deutschland tief in die Zivilgesellschaft eingelassene bürgerliche Entitäten mit viel Ballast und wenig Heiliger Geist an Bord. Die Frage, ob man aus der deutschen katholischen Kirche austreten könne und trotzdem in der Gemeinschaft der Gläubigen bleiben könne, sei kompliziert. Man werde nicht Christ, indem man in ein kostenpflichtiges Melderegister eingetragen wird. Christ werde man durch die Taufe. Nicht einmal der Papst könne jemand aus der Taufe herausschmeißen.

Die Mitgliedschaft in der Körperschaft öffentlichen Rechts gleichen Namens ist ein sekundäres Konstrukt in Deutschland und sei laut Meuser ein win-win-Geschäft zwischen Kirche und Staat. Dies habe mit Theologie im strengen Sinn nichts zu tun hat. Meuser betont dann: "Also genau genommen, müsste man sagen: Das muss gehen – aus der Körperschaft austreten und trotzdem im „Leib Christi“ verbleiben. Natürlich muss jemand, wenn er Christ ist, auch materiell die Kirche unterstützen.

Es gab schon mehrfach Versuche, die strittige Frage nach der deutschen Kirchensteuer in Rom entscheiden zu lassen. Dort halte man sich aber leut Meuser bedeckt, wahrscheinlich, weil man den Kritikern Recht geben müsste, gegen die deutsche Bischofskonferenz. Er selber solange sein Geld via Kirchensteuer der Kirche geben, solange sein Bischof in Einheit mit dem Papst und der Universalkirche ist. "Ja, mit dem Synodalen Weg kann es zu echten Konflikten kommen. Sollte mein Bischof ein Häretiker sein und ins Schisma gehen, ist er exkommuniziert – und ich werde den Teufel tun, ihm in die Exkommunikation nachzufolgen.", betonte Meuser.

Falls es zu keinem formellen Schisma komme sondern eine schmutzige Grauzone entstehte und es Rom es einfach hinnehme, dass sein Bischof ihn auf häretischen Ansichten verpflichten möchte, dann werde er aus dieser korrumpierten Bistumskirche austreten, um in der Kirche zu bleiben. "Ich werde den Priester finden, der in Einheit mit Rom ist und der mir die Sakramente spendet. Und ich werde mein Geld gut in gläubige Kirchenprojekte investieren.", betont Meuser.

 

https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/katholische-kirche-in-deutschland-sollte-man-gehen-um-zu-bleiben/

 


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Lesermeinungen

 Walahfrid Strabo 15. März 2023 

@SalvatoreMio

Ich danke Ihnen!


0
 
 Junias 15. März 2023 
 

Mein Text von gestern ist nicht angekommen

Daher nur der Link
- Bistum Osnabrück will Segnung für alle schnell umsetzen

www.kirche-und-leben.de/artikel/bistum-osnabrueck-kuenftig-segensfeiern-fuer-homosexuelle-paare


0
 
 SalvatoreMio 14. März 2023 
 

Erst 2026?

@modernchrist: solche "Homo-Segnungen" finden doch bereits an vielen Orten statt - voller Stolz von Seiten der Durchführenden - ganz offen, seit bald 2 Jahren.


0
 
 lakota 14. März 2023 
 

@modernchrist

"Wenn jeder Queere sich den Segen am Sonntag holen würde, wäre schon viel gewonnen.."

Ja, schön wäre es, aber so groß scheint das Interesse daran nicht zu sein.
Für mich ist die Forderung als Homo-Paar gesegnet zu werden reine Provokation.
Ein wirklich Gläubiger würde das nicht verlangen, weil es gegen den Willen Gottes ist.


2
 
 modernchrist 14. März 2023 
 

Was dieser synodale Zirkus bisher angerichtet hat

das ist ein so unermesslicher Schaden an der Communio, an der Geborgenheit der Menschen, an der Treue zur Gestalt der Kirche, dass man das erst in einigen Jahren noch mehr ermessen kann. Allerdings nimmt man die deutschlandweiten Homo-Segnung erst 2026 vor - so habe ich es verstanden - ,bis dahin scheint Ruhe zu sein. Man kann nur hoffen, dass die Weltsynode hier klare Kante zeigt und das Responsum der Glaubenskongregation, dh. die Nichtzulassung der Homosegnungen, bestehen bleibt. Erst dann kommt die Frage von Kirchenaustritten. Bis dahin haben wir noch etwas Zeit zum Kämpfen. Natürlich muss man den Irrenden lieben, dh auch: er kann der Messe beiwohnen und wird ja auch als einzelner gesegnet; aber die Sünde kann nicht gesegnet werden. Wenn jeder Queere sich den Segen am Sonntag holen würde, wäre schon viel gewonnen... Radikale Buntstreifen-Ideologen wollen ja langfristig sogar die sakramentale Ehe für die Queeren.


1
 
 SalvatoreMio 14. März 2023 
 

Das Kreuz auf sich nehmen und bleiben ...

@Walahfrid Strabo: Sie sind in einer sehr, sehr schwierigen Situation! Ich bin aus Altersgründen dieser Not nicht mehr unterworfen: ein großes Problem weniger. Ich wüsste auch keinen Rat, außer Gott bitten, dass Er Ihnen einen Weg zeigt, und dass es Gläubige an Ihrer Seite gibt. Mir fällt gerade Mose ein, der im Kampf betete, und erschöpft von allem, stützten ihn Aaron und Chur.2 Mose 17,2


3
 
 Stock 14. März 2023 
 

@Richelius

Leider ist es mir nicht gelungen, Ihnen den von mir dargelegte Sachverhalt verständlich zu machen.
Die von Ihnen hier aufgeführten katholischen Kirchen im Osten Deutschlands haben das Prädikat "römisch" in ihrer konfessionellen Substanz. D. h., sie erkennen den Papst als ihr führendes Oberhaupt und damit die r.-k. Lehre an. Oder sie sind eben n i c h t römisch-katholisch. (Wie die Altkatholiken.) Und genau das ist nun unser Problem mit unseren Bischöfen: Wer ist von ihnen noch römisch-katholisch?


2
 
 Junias 14. März 2023 
 

Katholische ausgetretene Taufpatin wurde

Selbstverständlich nicht akzeptiert aber eine protestantische Taufpatin in Verbindung mit dem papierkatholischen Onkel war machbar. Ich war als Fotograf engagiert und hatte mich sehr gewundert weil mein Enkel 2 katholische Taufpaten erforderlich machte.


2
 
 Junias 14. März 2023 
 

Katholische ausgetretene Taufk


1
 
 Walahfrid Strabo 14. März 2023 

Ein wichtiger Artikel,

mit Fragen, die mich als hauptamtlicher Mitarbeiter im kirchlichen Dienst persönlich auch sehr umtreiben.

Wenn man im 27. Dienstjahr steht, ist man auch in einem Alter, wo ein kompletter Jobwechsel kaum noch möglich ist bzw. wäre eine vollständige berufliche Neuorientierung notwendig. Das sind sehr existenzielle Fragen, die sich da einem stellen.

Bislang war ich immer der Ansicht, es ist auch ein "Kreuz auf sich nehmen", wenn man trotzdem dabei bleibt. Doch langsam muß man sich fragen, wie lange es man noch mit seinem Gewissen vereinbaren kann.


7
 
 Richelius 14. März 2023 
 

@ Stock

"Das Adjektiv zu Katholisch ist ›römisch‹!" Das ist falsch! "Römisch-katholisch" ist (in unseren Breiten) der Terminus technicus für die lateinische Kirche. Es gibt genug Menschen die katholisch sind, aber nicht zur römischen (Ritus-)Kirche gehören. In Deutschland sind es gerade die nicht rk-Bischöfe die -soweit ich weiß- katholisch geblieben sind.


1
 
 Chris2 13. März 2023 
 

@Lemaitre

Wo ist das Problem beim Taufpaten? Manche Kinder haben deswegen sogar 2 Taufpaten: Einen offiziellen (zahlt Kirchensteuer, Glaube theoretisch egal) und einen inoffiziellen (der nicht darf, egal wie gläubig er ist). Win-Win-Stuation. Und wieder ein Beispiel des Kirchensteuer-Irrsinns à la "Der Groschen in der Kasse klingt, die Seele in den Himmel springt"...
Was die Sakramente angeht, so geht es ja nicht um Beichte oder Euchariste (da wird kein Taufschein verlangt), sondern wohl fast immer um die Sorge nach einer katholischen Beerdigung. Dazu nur so viel: Ich vermute, dass die Mehrheit der Gläubigen, die die Messen der Piusbruderschaft besucht, keine Kirchen(d)steuer mehr bezahlt. Niemand von denen wird irgendwo verscharrt, sondern alle erhalten eine sehr würdige Beerdigung. Und nebenbei besteht keine Gefahr, dass sie von einer Pastoralreferentin in Stola mit auf den Kopf gestellten RegenbogenFarben eingegraben werden. Man sollte eben rechtzeitig aussuchen, wer einen beerdigen soll.


3
 
 Stock 13. März 2023 
 

@Dr.Heimerl

So sehe ich die Causa auch. Wie stets sehr gut begründet und unerschrocken!


2
 
 Stock 13. März 2023 
 

@gandalf

Darin liegt ja das Problem: Das Adjektiv zu Katholisch ist ›römisch‹! Entledigt man sich dessen, was die Intention der deutschen Synodalen ist, bin ich gezwungen, dieses apostatische ›Format‹ zu finanzieren. Dies werde ich nicht tun.


2
 
 Stock 13. März 2023 
 

@Heiligeverehrer

"Zudem ist der Rechtsweg einzuhalten (1) und das Urteil des Hl. Stuhls abzuwarten. (2)

Ad 1:
Können Sie das bitte erklären? Welcher Rechtsweg bei welchem Gericht - profanem oder doch wohl maßgeblichem kirchlichen Gericht.

Ad 2:
Sehe ich auch so. Aber höchst prekär wird die Lage der r ö m i s c h - k. Kirche, wenn Rom schweigt ...


1
 
 Katholikheute 13. März 2023 
 

Austreten?

Das Problem besteht doch darin, dass hohe Kleriker die Kirche innerlich verlassen, aber äußerlich ihre Ämter behalten und die katholische Kirche zerstören - während sie versprochen haben, ihr zu dienen.
Das aber nun viel brulalere Problem ist, dass diese von oben nicht entfernt werden (was notwendig wäre und im Kirchenrecht vorgesehen ist), sondern im Gegenteil mit voller Unterstützung von oben immer noch mehr ihre Agenden umsetzen können und dürfen!
Sie verlassen und verraten eigentlich die Kirche, sie zerstören die Kirche.
Das erinnert an Karfreitag, Jesus wird verraten und verlassen.
Bleiben wir beim Herrn, suchen wir treue Priester und lassen wir diesen Verrätern nach Möglichkeit keinen Cent mehr zukommen!
Ein gläubiger Priester hat neulich gesagt: Die Kirche wird im Blut gereinigt werden!


7
 
 Aquilinus 13. März 2023 
 

Exklaven bilden

@JP2B16
Ihre Idee finde ich ganz gut. Es gibt ja bereits solche Exklaven aus geschichtlichen Gründen. Eine Besonderheit ist zum Beispiel die Kuratie Ostheim vor der Rhön, die kirchenrechtlich als ehemalige thüringische Exklave zum Bistum Fulda gehört, aber seit 1945 von der Diözese Würzburg seelsorgerisch betreut wird.
Umgekehrt müsste es doch auch möglich sein, dass eine Exklave für das Bistum Eichstätt gebildet wird, die zwar geografisch im Bistum Würzburg liegt, aber dann von Bistum Eichstätt betreut wird.


3
 
 Chris2 13. März 2023 
 

"Personalbistümer" als Lösung?

@Pe.Da: Spätestens, wenn die ersten Bistümer unhaltbar geworen sind (Frauen und andere Laien, die ganz offen oder gar vom Bistum aus erlaubt Hl. Messen simulieren / Beteiligung des Bischofs an "Weihe" von Diakoninnen oder gar "Priesterinnen" etc.), MUSS es eine Alternative geben, sonst treten gläubig gebliebene Katholiken reihenweise aus der Kirche(nsteuer) aus. Ideal wäre dann die Absetzung des Bischofs und, wenn er bleibt und das Ordinariat sich solidarisiert, die formelle Absetzung des gesamten Leitungsapparats bei möglichst gleichzeitiger Übernahme von Teilen desselben als Grundstock für einen Neuanfang (Voraussetzung je nach Aufgabe nicht zwingend primär Glaube, sondern Loyalität). Es steht zu befürchten, dass es teils zwei Ordinariate / zwei parallele Pfarreien etc. geben wird. Aber je länger man wartet, desto schlimmer wird das Ende der immer steileren Abwärtsspirale. Aber wer weiß, vielleicht wird eine einzelne Bischofsabsetzung bereits einen heilsamen Schock bewirken?


3
 
 Lemaitre 13. März 2023 
 

...

Ja, Austritt ist eine Sache, aber dadurch von den Sakramenten ausgeschlossen zu werden... Das ist ja das Perfide an der ganzen Sache: die einzigen, die tatsächlich in Deutschland noch als Gläubige bestraft werden, sind die, die aus Gewissensgründen kein Geld mehr in dieses System zahlen möchte... Aber zusätzlich zum Ausschluss aus den Sakramenten kommt dann ja noch hinzu, dass man offiziell z.B. auch kein Taufpate sein kann - das (zer?)stört die Vernetzung der Gläubigen untereinander zusätzlich...


4
 
 JP2B16 13. März 2023 
 

Bistumsgrenzen neu gestalten ...

... mit dem Resultat von Schnittflächen mit den schismatischen Bistümern. Denkbar wäre, dass die Bistümer, die röm.-katholisch bleiben, ihre Grenzen erweitern, d.h. die Pfarreien mit rechtgläubigen Pfarrern aufnehmen, natürlich geografisch sinnvoll. Das Erzbistum Köln würde dann durchaus bis an die dänische Grenze reichen, das Bistum Eichstätt bis an die schweizer und französische. Solche Flächenbistümer sind von sehr vielen anderen Ländern bestens bekannt. Hier ist jetzt Kreativität gefragt und schnelles Handeln, um die "Rebellen" gehörig unter Druck zu setzen.


5
 
 Polycarp 13. März 2023 
 

ach nee

@rodo. Sie sind aber vertrauensvoll. Sie glauben wirklich, dass sich in absehbarer Zeit die häretische Richtung in Luft auflöst?
Schauen Sie sich an, wer frisch zum Bischof geweiht wurde, was in den Bistümern dort passier.Ich nenne z.B. Jung, Kohlgraf oder Heße usw….das spricht alles eine eigene Sprache.
Dass sie gar keine Reaktion auf den Austritt erhalten haben, finde ich geradezu unverschämt, aber vermutlich zählen sie zu den aktiven Gläubigen. Genau dann erfreuen sie die Ordinariatsbonzen, dass ein biblisch fundierter Querulant weniger die Kaffeerunde stört! Das ist hier in unserem Bistum ganz genauso, die Hauptamtl. sind froh, wenn die echten Gläubigen das Weite suchen...
Die Kohle fließt doch ohne Ende

www.iwkoeln.de/studien/tobias-hentze-kirchensteuereinnahmen-trotzen-dem-mitgliederschwund.html


3
 
 Polycarp 13. März 2023 
 

Nicht hinnehmbar!

Was derzeit unter dem Etikett: Erneuerung/Reform/synodal (im Wortsinn) läuft, ist unverschämt, asozial und gelogen.

@gandalf,
oft war und bin ich nicht ihrer Meinung. Allerdings in diesem Fall ja, auf jeden Fall: AUSTRETEN! SOFORT. Wer allein daran mitwirkt Homosegnungen auf den Weg zu bringen, ist raus. (Sicher wird es noch ein eigenes sakrilegische Hochzeitsformular geben, wohl etwas Ähnliches wie die Brautmesse, da bin ich mir sicher, das wird kommen).


5
 
 Feuersgluten 13. März 2023 
 

@Richelius

Sie haben mit dem "in Kontakt treten mit den kath. Ostkirchen" ein sehr guter Vorschlag gemacht. Dies wird schwierig werden (aber möglich!), denn die "Eliten" in der Kirche werden das zu verhindern versuchen. Wenn aber alles gut organisiert ist und sich die entsprechenden Bischöfe, Äbte und Weitere sich zusammenschliessen und wir alle hierfür beten, wird es möglich sein.


2
 
 Joachim Heimerl 13. März 2023 
 

Heiligenvereher /Mein, Gott....das Kirchenrecht!

Natürlich haben Sie formal recht, aber wir leben in einer Situation, die jenseits des Kirchenrechts liegt. Im Hochgebet z.B. Bischof Bätzing zu erwähnen - ich bitte Sie!! Das geht nicht, Kirchenrecht hin oder her. Wo soll hier noch eine Einheit "beschworen" werden? Das ist doch lächerlich! Ich erinnere mich, dass vor Jahren schon etliche Priester gebetetet haben "Mit unseren Bischöfen, Priestern und Diakonen" und damit ohne Namensnennung eben die Gemeinschaft der Rechtgläubigen gemeint haben. Auf die kommt es an, auf die Gemeinschaft in der Wahrheit, die rechtliche Seite ist völlig nachrangig und ich bin es wirklich leid, wenn Priester juristisch argumentieren in ersten Linie. Es kommt auf die geistliche Dimension an und die ist hier eindeutig! Die Gegenseite schafft schismatische Fakten - und wir erwähnen diese Leute brav im Hochgebet? Das ist doch Irrsinn - verzeihen Sie, wenn ich das so deutlich sage...es ist natürlich nicht persönlich gemeint.


5
 
 Richelius 13. März 2023 
 

Ich habe es schon mehrfach geschrieben: Bevor man aus der Kirche austritt, sollt man mit den kath. Ostkirchen in Deutschland in Kontakt treten. Ein Rituswechsel (lege: die Kirchensteuer bekommt ein rechtgläubiger Bischof) sollte in dieser Notsituation möglich sein.


3
 
 Cejazar 13. März 2023 
 

Die Kirchensteuer im CIC in der Interpretation des synodalen Wegs

Wenn man aus der Kirche austritt, sollte man ja ein von der Bischofskonferenz aufgesetztes Schreiben erhalten, worin einem die Folgen des Austritts erläutert werden.

In dem Schreiben wird auf die Pflicht „seinen finanziellen Beitrag zu leisten, dass die Kirche ihre Sendung erfüllen kann (c. 222 § 1 CIC i. V. m. 1263 CIC)“ hingewiesen.

In dem von der DBK aufgeführten c. 1263 CIC heißt es:

„Der Diözesanbischof hat das Recht, […]; den übrigen natürlichen und juristischen Personen darf er nur im Falle großen Notstands und unter denselben Bedingungen eine außerordentliche und maßvolle Abgabe auferlegen, unbeschadet der partikularen Gesetze und Gewohnheiten, die ihm weitergehende Rechte einräumen.“

Folgt man der seitens der Bischöfe unwidersprochenen Interpretation des Wortes „unbeschadet“ durch den synodalen Weg, hätte es die Bedeutung von „ungeachtet“ oder „trotz“, was zur Folge hätte, dass die Kirchensteuer nur bei einer Notlage einmalig erhoben werden dürfte…


0
 
 J. Rückert 13. März 2023 
 

Piraterie

ist ein treffendes Stichwort.
Republik und Kirche gleichen sich wie Zwillinge im unguten Sinne. „Aktivisten“ reden von Demokratie, agieren aber ähnlich wie Räuberbanden.
Wenn ich so um mich sehe und um mich höre, erkenne ich, dass ein weltweites „Gericht“ ansteht. Junge, sage ich mir, warte mal ab, der Herr der Geschichte ist gerade unterwegs!


4
 
 Gandalf 13. März 2023 

Soll man austreten, was man eh nicht kann?

1.) Man kann theologisch, dh. aus der Sicht Gottes, ja gar nicht austreten.
2.) In einigen deutschen Bistümern muss man fastaus moralischen Gründen "austreten", dh. keine Kohle mehr für Bischof X. Konkret würde ich z.b. das in Limburg machen oder auch in mind. 5-10 anderen dt. Bistümern. Katholisch bleibt man trotzdem, es gibt überall genügend kath. Priester, die das System durchschauen und einem trotzdem nicht aus der Kirche verjagen.


6
 
 rodo 13. März 2023 
 

Done

Ich zahle seit Mitte 2022 keine Kirchensteuer mehr, weil ich den Synodalen Irrweg nicht mehr finanziell unterstützen wollte. Es kam keinerlei Reaktion vom Bistum oder vom lokalen Priester. Insofern hat sich das Bistum nicht an die eigenen Regeln gehalten. Man hätte mich auf die Folgen hinweisen und mir ein Gespräch anbieten müssen. Da dies nicht passiert ist, hat der Austritt nach meinem Kenntnisstand kirchenrechtlich keine Folgen und die Quasi-Exkommunikation tritt nicht als Tatstrafe in Kraft. Sobald die Häresie ein Ende hat, trete ich gerne wieder ein.


6
 
 Heiligenverehrer 13. März 2023 
 

@Joachim Heimerl

H.H. Dr. Heimerl,

in der Sache bin ich mit Ihnen einig, wäre aber vorsichtig, den eigenen Ortsbischof nicht mehr im Hochgebet zu nennen, denn die Feier der Hl. Messe ist ausschließlich, und das werden Sie am Besten wissen, in Einheit mit dem Ortsbischof möglich. Mehr noch: Der Ortsbischof steht ja jeder Eucharistiefeier in seinem Bistum vor, der Priester ist nur beauftragt, dies in seinem Auftrag zu tun.
Zudem ist der Rechtsweg einzuhalten und das Urteil des Hl. Stuhls abzuwarten.


0
 
 Heiligenverehrer 13. März 2023 
 

@Pe.Da

Es besteht ihrerseits wohl ein Irrtum.

Mit der Erklärung zum Austritt aus dem deutschen
Kirchensteuersystem verlassen Sie die "kath. apostolische
Glaubensgemeinschaft" keineswegs und Sie begehen auch kein
Schisma, sofern sie den Glaubensabfall mit dem Austritt aus dem
Kirchensteuersystem nicht intendieren.


2
 
 Joachim Heimerl 13. März 2023 
 

Ich mache es auch so!! Ich bleibe nicht in einer schismatischen Kirche!

Die katholische Kirche in Deutschland ist im Schisma - spätestens durch die Homo-Segnung. Meine Mitbrüder bitte ich: Nennt den Namen häretischer Ortsbischöfe nicht mehr im Hochgebet! Sie sind keine Garanten der Einheit mehr, im Gegenteil. Die "Exkommunikaton" häretischer Bischöfe von unten" haben uns die ukrainischen Priester vorgemacht: Patriarch Kyrill von Moskau ist aus dem Hochgebet schlicht rausgeflogen. Und Bätzing, Marx usw. müssen das auch!!


9
 
 Pe.Da 13. März 2023 
 

Alternative zum Kirchenaustritt

Bevor ich aus der kath. apostolischen Glaubensgemeinschaft austrete, habe ich mir einen anderen Weg überlegt. Solange es noch Bischöfe mit ihren Büstümern in Deutschland gibt, die an Rom festhalten, sollten wir diese Büstümer unterstützen.

Leider kann man ohne Wohnsitzwechsel nicht in ein anderes Bistum wechseln, da das Kirchensteuergesetz das verhindert.

Ich selbst hatte bereits meinen Würzburger Bischof anfgefordert, meine Akte und die damit verbundene Kirchensteuer an das Bistum Regensburg weiter zu leiten. Leider erfolglos.

Somit hilft nur eine Änderung im Kirchensteuergesetz.
Wo und wie kann man diese Änderung im Kirchensteuergesetz beantragen?
Hilft evtl. eine Petition?


6
 
 Heiligenverehrer 13. März 2023 
 

Austritt aus der Körperschaft des öffentlichen Rechts dringend geboten

Ich bin immer sehr verwundert, wenn in Artikeln die Frage aufgeworfen wird, ob es richtig sei, aus der der Körperschaft des öffentlichen Rechts "römisch-katholische Kirche" auszutreten. Es ist m.E. schon längst dringend geboten, diesen Austritt aus der
Kirchensteuergemeinschaft zu erklären, um den Finanzfluss u.a auch in zweifelhafte Projekte zu stoppen. Ich selber habe diesen Schritt schon 2021 vollzogen, ebenso zahlreiche Bekannte aus meinem Umfeld. Wir haben diesen Schritt nicht bereut, es macht innerlich frei.

Ein Exkommunikationsdekret ist übrigens nicht eingetroffen. Ein Bekannter arbeitet bei einem kirchlichen Arbeitgeber, auch hier blieb eine Kündigung aus!


9
 
 Coburger 13. März 2023 
 

Keine Frage

Wenn man in einem Bistum lebt mit einem offen häretischen, anti-katholischen Bischof, dann ist die Frage bzgl. eines Weiterzahlens der sog. Kirchensteuer m.Er. keine Frage mehr. Wer will noch einen Bischof mitsamt dem ganzen "Apparat" finanziell unterstützen, der wissentlich und bewußt die Kirche abschaffen will und die Menschen zu derem Verderben in die Irre führt!


8
 
 Jothekieker 13. März 2023 
 

Die Frage stellt sich noch nicht

Die abgestorbenen Teile der Kirche, die sich beim synodalen Weg versammelt haben, haben keine Zukunft. Ich warte einfach ab, bis sie ins Nirvana des Zeitgeistes wegdiffundiert sind.


5
 
 MariaMutterDerKirche 13. März 2023 
 

Konkreter Fall:Rottenburg-Stuttgart.Was tun?

hier werden die Inhalte der Synodaler-Weg-Papiere bereits seit mehr als 1 Jahr gelebt.
Bischof Dr. Fürst und seine Weihbischöfe - bis auf einen - sind, wie man den Abstimmungsergebnissen der verschiedenen Synodalveranstaltungen entnehmen kann, voll auf synodaler Linie.
Meine Grenze ist allerspätestens dann erreicht, wenn es hier zur Installation Synodaler Räte kommt.
Die Bischofswahl wird dann vollends eine Farce.Schneider, Karrer, Hermes, das unterscheidet sich dann nicht mehr ....


9
 

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