Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

"Locus iste a Deo factus est!"

20. März 2023 in Weltkirche, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. Karl Wallner, Nationaldirektor von Missio Österreich, übt deutliche Kritik an Gletter-"KunstWerken" in Tiroler Kirchen: "Es gehe hier um die Sakralität kirchlicher Räume" - Kritisiert den deutsch-snodalen Weg: "Hier geht es um eine andere Kirche"


Wien (kath.net)

Pater Karl Wallner,  Nationaldirektor von Missio Österreich, hat am vergangenen Freitag in seiner auf YouTube übertragenen Hl. Messe aus dem Wiener MISSIO-Zentrum deutliche Kritik an Pseudokunst in Kirchen und dem deutsch-synodalen Weg geübt. Er erzählte am Beginn sichtlich betroffen, dass er selten so eine Zeit wie jetzt in der Kirche erlebte habe wie derzeit. Es gäbe derzeit eine ganz große Flut von Briefen und E-mails an ihn und seine Mitarbeiter. "Ich weiß nicht, ob unsere Verantwortungsträger das so unmittelbar mitbekommen, die Verletztheit und die Verwirrtheit, die sich heute ausbreitet. Ich habe oft das Gefühl, dass manche in der kirchlichen Leitung gar nicht mitbekommen, wie verletzt die Gläubigen sind. Wenn man ihnen Fundamente erschüttert oder gar wegzieht, dann ist Verunsicherung, dann ist Leiden da."


Dann thematisierte Wallner die "moderne Kunst" und sprach damit ganz offensichtlich unter anderem die Vorgänge rund um "Fastenbilder" von Bischof Glettler in einer Innsbrucker Kirche mit einem Schweineherz an. Es gehe hier um die Sakralität kirchlicher Räume, weil dort Gott angebetet wird. Er stelle sich die Frage, ob manche "Kunstwerke", die in Österreich Gläubigen in Kirchen zugemutet wird, eben auch dem entsprächen, was eine Kirche als eigentlichen Zweck hat. Auch frage er sich, ob gewisse Veranstaltungen, die dort stattfinden, auch dem Heiligen Ritus einer Kirchweihe entsprechen. " 'Locus iste a Deo factus est' (Dieser Ort ist von Gott gemacht). Er ist heilig. Denn wenn uns nichts mehr heilig ist, dann ist uns nichts mehr heilig."

Auch die Vorgänge in Deutschland rund um den "Synodalen Weg" werden von P. Karl sehr kritisch gesehen. Dies habe bei vielen den Eindruck erweckt, dass über alles debattiert werden könne und dass es eine Frage von Mehrheiten sei, von politischen und ideologischen Mehrheiten von pressure-groups. Hier gehe es darum, dass man eine "ganz andere Kirche" haben möchte. "Wir wollen eine andere Kirche in dem Sinn, dass wir eine Heilige Kirche wollen. Aber dürfen wir auch eine Kirche ohne Leitung und ohne Sakramente wollten?"

Die Predigt auszugsweise als VIDEO:

 

Der YouTube-Channel von MISSIO Österreich: https://www.youtube.com/@missioaustria


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz