Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“

Schweizer Fernsehsender verbietet Moderatorin Kreuz-Anhänger an der Kette

30. März 2023 in Schweiz, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das SRF hält das Tragen religiöser Symbole für ‚nicht angemessen’. Informationssendungen sollen ‚sachlich und analytisch präsentiert werden’, heißt es von Seiten des Senders.


Bern (kath.net/jg)
Wasiliki Goutziomitros ist Moderatorin des Nachrichtenmagazins „10 vor 10“ beim Schweizer Fernsehsender SRF. Während einer Sendung trug sie einen kleinen Kreuz-Anhänger an einer dünnen Silberkette.

Dem Sender war das nicht recht. Das SRF will kein klares Verbot aussprechen, das Tragen von religiösen Symbolen hält der Sender aber für „nicht angemessen“, berichtet das Nachrichtenportal Nau. Es widerspreche den publizistischen Leitlinien des SRF.


Die Kette mit dem Kreuz-Anhänger hat für die griechischstämmige Goutziomitros keine religiöse Bedeutung. Sie sei ein Familienerbstück, welches sie vor etwa zehn Jahren geschenkt bekommen habe, erklärte sie der Zeitung Blick. Sie sehe darin einen Glücksbringer, der sie durch den Alltag begleite. Normalerweise lege sie die Kette vor der Sendung ab. Dieses Mal habe sie lediglich darauf vergessen.

Blick fragte daraufhin beim SRF nach, wie die Regelung bei anderen religiösen Symbolen gehandhabt werde. Die Moderatoren des SRF sollten „keine offen sichtbaren politischen oder religiösen Symbole tragen“, antwortete TV-Chefredakteur Tristan Benn. Die Informationssendungen „sollen sachlich und analytisch präsentiert werden“, fügte er hinzu.

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 aljarreau 31. März 2023 
 

Wäre interessant ...

... zu wissen, ob sich das Schweizer Fernsehen traut diese Nachricht in der Hauptnachrichtensendung zu verkünden. Ich denke das würde einen Schitstorm auslösen. Aber sowas geht eher auf dem kleinen Dienstweg.


2
 
 Martinus Theophilus 31. März 2023 
 

SRF will den schönen Schein wahren.

Die SRF-Informationssendungen „sollen sachlich und analytisch präsentiert werden" - interessant! Offenbar hat man am Leutschenbach inzwischen selber gemerkt, dass die Sendungen inhaltlich nicht mehr sachlich und analytisch im Sinne einer neutralen Berichterstattung sind. Sie verbreiten nämlich systematisch das Narrativ des Mainstreams, anstatt es kritisch zu hinterfragen.
Auf den schönen Schein will man allerdings nicht verzichten - und deshalb gängelt man die Menschen vor der Kamera.


3
 
 Fatima 1713 30. März 2023 
 

Sachlich und analytisch präsentiert

Am besten alle in einen grauen Sack stecken als Uniform und dann kann nichts mehr passieren. Keine wie auch immer geartete Botschaft, die damit transportiert werden könnte.


1
 
 aljarreau 30. März 2023 
 

Ist doch super ...

... denn dann müssen die auch Kopftücher verbieten, und den roten Punkt auf der Stirn vieler Hindus. Ob die sich das allerdings trauen ist die Frage!
Was passiert dann mit Moderatoren die ein Kreuz als Tatoo haben. Werden die diskriminiert?
Das Kreuz ist in Wirklichkeit bei vielen als Modeassessoire angekommen und drückt eher selten Frömmigkeit aus. Schon seltsam das das den Herrschaften nicht geläufig zu sein scheint. Ansonsten wirkt es wie eine Diskriminierung.


5
 
 lakota 30. März 2023 
 

Arme Menschen

"Die Kette mit dem Kreuz-Anhänger hat für die griechischstämmige Goutziomitros keine religiöse Bedeutung."

Auch mein aus der Kirche ausgetretener Ex-Chef trug ein goldenes Kreuzchen - Glaube an Christus -null.

Zu dieser Zeit fand ich bei einem Juwelier einen Anhänger, ein silberner Ring, ca.1,5cm drm, in der Mitte ein wunderschöner kreuztragender Jesus.
Diesen trage ich seit ca.40 Jahren, weil ein Kreuz bei vielen schon lange kein Bekenntnis mehr ist und oft als modisches Beiwerk getragen wird.

Durch diesen Anhänger gab es auch schon sehr gute Glaubensgespräche, einmal sogar mit einem Muslim.


4
 
 PXX 30. März 2023 
 

Auch die Schweiz

Auch die Schweiz hat sich seit längerem in die Reihe der Zeitgeistgläubigen eingereiht und eigentlich aufgehört, ein christliches Land zu sein.
Ein Regebogenkleid oder gendergerechtes Sprechen wäre sicher völlig problemlos gewesen und hätte keine Rüge zur Folge gehabt.


5
 
 anjali 30. März 2023 
 

Kreuz-Anhänger

Ich bin stolz auf meinen Glauben und lege meinen Kreuz-Anhänger nie ab. Wer es auch fragt.Ich werde Jesus nie verraten.Ein Kreuz schützt auch gegen das Böse\den Teufel.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  10. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz