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UN-Bericht fordert Entkriminalisierung sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen

22. April 2023 in Jugend, 9 Lesermeinungen
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Jede Art des einvernehmlichen Sexualverhaltens soll entkriminalisiert werden. Ein gesetzliches Mindestalter für sexuelle Kontakte ist in dem Bericht nicht enthalten.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Die internationale Juristenvereinigung International Committee of Jurists (ICJ) hat gemeinsam mit UNAIDS, der Organisation der UNO zur Bekämpfung von AIDS, und dem Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) eine Reihe von Prinzipien erstellt. Diese sollen als Leitlinien für die Anwendung des Strafrechts im Zusammenhang mit Sexualität, Fortpflanzung, Drogenkonsum, HIV, Obdachlosigkeit und Armut dienen.

Im Prinzip 16 des Berichts wird einvernehmliches Sexualverhalten behandelt. Dieses dürfe unter keinen Umständen kriminalisiert werden, wobei dies für jede Art der sexuellen Aktivität gelten soll. Die Verfasser sind der Ansicht, dass sexuelle Beziehungen mit Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter einvernehmlich sein können. Das Strafrecht und dessen Vollzug sollten die Rechte und Fähigkeiten der Personen unter 18 Jahren berücksichtigen, in einvernehmliche sexuelle Handlungen einzutreten. Entsprechend ihrer sich entfaltenden Fähigkeiten und zunehmender Autonomie sollten Personen unter 18 Jahren bei Entscheidungen, welche sie betreffen, eingebunden sein, und zwar entsprechend „ihrem Alter, ihrem Reifegrad und ihren besten Interessen und mit besonderer Aufmerksamkeit auf Nichtdiskriminierung“. Ein spezifisches Mindestalter wird nicht genannt.


Cassy Fiano-Chesser von der Lebensschutzorganisation Live Action sieht in dem genannten Passus nichts weniger als die Forderung nach Entkriminalisierung sexueller Akte zwischen Erwachsenen und Minderjährigen so lange die Minderjährigen „zustimmen“.

Das Vorwort zu dem Bericht stammt von dem „stolzen Homosexuellen“ Juristen Edwin Cameron aus Südafrika. Er schreibt, dass Gesetze, welche die Sexualität betreffen, dazu führen können, dass sich Menschen wegen ihres Sexualverhaltens ausgeschlossen fühlen.

Eine weitere Forderung des Berichts ist die völlige Entkriminalisierung der Abtreibung. Diese sollte vollständig aus dem Strafrecht entfernt werden, heißt es im Prinzip 15.

 


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Lesermeinungen

 joh14,6 24. April 2023 
 

"ICH REDE" - eine tabuisierte Dimension des Missbrauchs

"Mein Leben und Ausstieg aus sat. ritueller Gewalt"

Buch und Beitrag/ Zeugnis einer Frau, Pseudonym "Chantal Frei", die angibt, jahrelangen sex., spirituellen Missbrauch und Gedankenkontrolle überlebt zu haben.

https://www.radiomaria.ch/de/programm/tagesprogramm

Es scheint auch diese Dimension des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen zu geben, mit erschütternden Konsequenzen, Leid für die Betroffenen (Abspaltung des Geschehenen, dissoziative Persönlichkeit, Doppelleben Tag/ Nacht, Funktionieren im Alltag), Täter verhindern Aufdeckung durch starke Vernetzung, Kinder können nicht entfliehen, wenn Eltern involviert..

Ganz unten, unter dem Artikel (Link) weitere Hinweise auf Informationen, Dokumentationen zu dieser Form des Missbrauchs, die wegen der unglaublichen Abgründe der Gewalt oft als reine Verschwörungstheorie geleugnet wird.

www.pressetext.com/news/20220608008


1
 
 girsberg74 23. April 2023 
 

Strikt sachlich:

Wer argumentiert wird, dass „einvernehmlicher“ Sex zwischen Erwachsenen und Jugendlichen / Kindern straffrei sein sollte,

der unterschlägt, dass solches nicht unter Gleichen stattfindet, dass der Schwächere von Anfang an betrogen und ausgenutzt wird.


1
 
 SalvatoreMio 23. April 2023 
 

Die Suche nach Gott

@Lieber Chris! Mein Gedanke auf Ihren Kommentar hin: die Ehrfurcht vor unserem Schöpfer und Erlöser; die Anerkennung, dass wir im Grunde nur wie Grashalme sind und alles von ihm abhängt, das ist meines Erachtens unser Fundament und Selbstschutz. Der Spruch "Hochmut kommt vor dem Fall" enthält dieses Wissen, das auch im Magnifikat zum Ausdruck kommt. Gesegneten Sonntag und liebe Grüße!


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 CusanusG 22. April 2023 
 

Damit wäre der ganze Missbrauchsskandal obsolet

Da über 80% der Missbrauchsfälle in der kath. Kirche sexuelle Handlungen an 12-17jährigen Jungen waren, die in der Regel einvernehmlich abgelaufen sind, wäre damit auf einen Schlage der Missbrauchsskandal erledigt. Auch in den restlichen Fällen dürfte es sich in der Regelung einvernehmliche Handlungen gehandelt haben. Ob das allerdings von der UN beabsichtigt ist?

De facto würde dann das bunte Treiben, das die Homolobby in die Kirche getragen hat, munter weitergehen, denn die Homolobby fordert seit Jahrzehnten die Straffreiheit für pädophile Handlungen, im übrigen bis 2000 offen und seit Einführung der Homoehe als ein künftiges Etappenziel. Und von der Inklusion Homosexueller in Pfarrhäusern und Kirche zur Inklusion jugendlicher Lustknaben wäre es dann nur noch ein kleiner Schritt.

Der synodale Weg hätte in jedem Fall dann sein Ziel erreicht.


0
 
 Mr. Incredible 22. April 2023 
 

Der „stolze Homosexuellen“ Juristen Edwin Cameron aus Südafrika

unterstützt also Pädophilie. Welchen Grund mag er haben?
"Er schreibt, dass Gesetze, welche die Sexualität betreffen, dazu führen können, dass sich Menschen wegen ihres Sexualverhaltens ausgeschlossen fühlen"
==> Das bedeutet nichts weiter, dass die Gefühle der Pädophilen Person wichtiger sind als die Würde und Gesundheit des Kindes.
Was für ein krankes Zeug.


3
 
 J. Rückert 22. April 2023 
 

Die Finsternis wächst

„Sich ausgeschlossen fühlen“ wird somit ein neuer Strafrechtstatbestand!
Wer sagt, er fühle sich gerade katholisch, darf nicht abgewiesen werden.
Auch darf die Verfolgung von Missbrauchstätern, so insofern überhaupt noch möglich, nicht zu deren Ausschlüssen führen.
Ehen mit Kleinkindern sind primär positiv zu sehen.
Wenn ich das recht sehe, sind männliche Homosexuelle und fremde Kulturkreise treibende Kräfte dieser Entwicklung.


1
 
 Chris2 22. April 2023 
 

Liebe @SalvatoreMio

Mir wird immer mehr klar, wie entscheidend die Ausrichtung auf Gott bzw. die Suche nach ihm oder zumindest nach der Wahrheit ist: Innerhalb wie auch außerhalb der Kirche (bis hin zu Atheisten wie Richard Dawkins) wird längst überdeutlich, dass die "Menschen guten Willens" ihren Verstand noch besitzen, während die Masse, v.a. die "Eliten", immer irrationaler handeln und dabei unser aller Lebensgrundlagen zerstören - teils durch Verblendung, teils durch völlig irrationale Weltrettungs-im-Alleingang-Phantasien. Klonovsky sagte übrigens über die Grünen, sie seien die Mistel [auf dem Baum], die den Baum fällen wolle...


3
 
 SalvatoreMio 22. April 2023 
 

"Sünde macht blind"

@Ja, lieber Chris2: Ich begreife auch nicht mehr, was derzeit vor sich geht. Augenblicklich denke ich nach über den 6. Sonntag der Osterzeit und den Heiligen Geist. Da sagt Jesus: "Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. (Joh 14, 15-17). So frage ich mich: Wenn wir die Gebote nicht halten, kann dann der Geist in uns bleiben? Das wäre eigentlich unlogisch - oder?


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 Chris2 22. April 2023 
 

Gibt es eigentlich wissenschaftliche Studien zur Dekadenz?

Vor allem zur Frage, wie es zu dieser geradezu diabolischen und selbstzerstörerischen Dekadenz, zu diesem praktisch weltweiten moralischen Verfall kommen konnte (zumindest in fast allen "westlichen" Staaten)? Welche Faktoren spiel(t)en dabei eine Rolle (Abtreibung als "Dammbrecher"...) und welche Interessengruppen / Pressuregroups (Homolobby, Kindstötungsindustrie...).
Klar ist, dass die erneute Aberkennung des Menschseins für eine ganze Gruppe mit millionenfacher Tötung von Kindern sich massiv destruktiv auf das moralische Empfinden auswirken und die Gesellschaften durch die demographische Katastrophe (schöngeredet als "demographischer Wandel"). Wie konnte es so weit kommen, dass es in D totzdem über 200 Genderleerstühle gibt, aber offenbar nur 2 Professuren für Demographie?
Die Antwort lautet wohl "Sünde macht blind": Schon im AT wird mehrfach berichtet, "Und sie taten, was dem Herrn Missfiel". Und der Herr sandte ihnen die Philister und die Armeen anderer Völker zur Strafe...


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