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Papst: Familie ist "Gegenmittel zu geistlicher Armut"

16. Mai 2023 in Familie, 1 Lesermeinung
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Die Familie ist nach den Worten von Papst Franziskus das wichtigste Gegenmittel zu materieller und geistiger Armut und ebenso zum Problem des "demografischen Winters".


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Familie ist nach den Worten von Papst Franziskus das wichtigste Gegenmittel zu materieller und geistiger Armut und ebenso zum Problem des "demografischen Winters". Das hat das Kirchenoberhaupt am Montag zum Internationalen Tag der Familie gewittert. In allen Ländern müsse daher "eine familienfreundliche Sozial-, Wirtschafts- und Kulturpolitik, eine Politik der Annahme des Lebens vorangetrieben werden", so sein Appell.

Vergangene Woche hatte Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit Papst Franziskus bei einer Konferenz im Vatikan über die Folgen der sinkenden Geburtenrate beraten. In ihren Grußworten beim italienischen Dialogforum "Stati generali della natalità" sprachen sich beide am vergangenen Freitag für die Schaffung politischer, wirtschaftlicher und kultureller Rahmenbedingungen aus, die Geburten begünstigen.


In seiner Rede vor den Konferenz-Teilnehmern forderte der Papst die Politik zu unterstützenden Maßnahmen für Familien auf, die mit Problemen wie Arbeitslosigkeit, hohen Mieten und geringen Gehältern zu kämpfen haben. Es gelte in einen "freien Markt" einzugreifen, der "ohne die notwendigen Korrekturen immer wilder wird und immer schwerwiegendere Situationen und Ungleichheiten hervorbringt". Es gehe weiter darum, "die Formen der sozialen Ausgrenzung zu beseitigen, die die jungen Menschen und ihre Zukunft beeinträchtigen".

Der "Internationale Tag der Familie" wird jedes Jahr am 15. Mai begangen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen rief diesen Tag 1994 aus und widmete ihn der "grundlegenden sozialen Gruppe und natürlichen Umgebung für die Entwicklung und das Wohlergehen aller ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder".

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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