Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Zölibat ist nicht schuld! – Auch Ständige Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten fehlen verstärkt

23. Mai 2023 in Kommentar, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Interne Zahlen aus der Diözese Rottenburg benennen nicht den Zölibat, sondern die Pensionierung der „Babyboomer“ als Grund für den dramatischen Schwund – Auch Frauen drängen nicht in die Seelsorgsverantwortungen - Kommentar von Petra Lorleberg


Rottenburg (kath.net/pl) Die Diözese Rottenburg-Stuttgart geht davon aus, dass die Zahl der bisherigen Mitarbeiter in der Seelsorge im Jahr 2041 auf nur 27 Prozent der Mitarbeiter im Jahr 2021 zurückgehen wird. kath.net vorliegende statistische Angaben der Diözese informieren, dass „40 % der aktuellen Mitarbeiter/innen im pastoralen Bereich“ innerhalb „der nächsten 10 Jahre in den Ruhestand“ gehen werden. „Gleichzeitig findet auch ein Rückgang der Arbeitskräfte im weltlichen Bereich statt, die ‚Babyboomer‘ gehen nach und nach in Rente.“

Während im Zusammenhang mit Änderungswünschen bezüglich des Zölibats für Priester und für Forderungen nach der Priesterweihe für Frauen gern mit dem Rückgang der Berufungszahlen argumentiert wird (Stichwort: Synodaler Weg), bleibt der dramatische Rückgang auch bei den Berufungswegen zum Ständigen Diakonat, zu den Pastoral- und Gemeindereferenten in der Darstellung gegenüber der Öffentlichkeit häufig unter dem Radar. Die Zahlen der Diözese Rottenburg-Stuttgart sprechen hier allerdings eine schonungslos offene Sprache: Es kann nicht am Zölibat liegen. Die Anzahl der 2021 aktiven 182 Ständigen Diakone (meist verheiratet, haupt- oder ehrenamtlich aktiv) wird voraussichtlich auf ganze 18 im Jahr 2041 geschrumpft sein. Die aktiven Pastoral- und Gemeindereferenten (diese Berufen stehen Frauen und Männern offen) werden innerhalb derselben 20 Jahre von 682 auf 252 schrumpfen. Der zu erwartende Rückgang in diesen kirchlichen Verantwortungen kann nicht anders als „dramatisch“ bezeichnet werden. In der Darstellung heißt es zwar ergänzend: „Zugänge durch Weihe/Beauftragung/Ausbildungskurs sind hier nicht berücksichtigt“ - doch sind auch hier bisher kein erheblichen Zuwächse zu erwarten, eine grundsätzliche Trendwende zeichnet sich nirgends ab.


Stichwort „Babyboomer“: Man kann allerdings die Frage stellen, warum sich die kirchlichen Berufe eigentlich analog zur Entwicklung der Bevölkerung verhalten sollen. Konkret: Warum hat die Kirche derzeit so wenig Attraktivität, dass sich nur noch wenige Menschen zu einem starken Engagement in der Kirche mit innerer Bindung an ihr Bekenntnis bewegen lassen, wie dies nicht nur für den Priester, sondern auch für den Ständigen Diakon und die Pastoral-/Gemeindereferenten eigentlich Voraussetzung ist?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz