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Die Kirche und die Inklusion

2. August 2023 in Kommentar, 49 Lesermeinungen
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Die Bischofssynode 2023/2024 fordert von der Kirche die Inklusion von Menschen, die Gottes Gebote ablehnen. Kirchliche Inklusion geschieht jedoch durch Reue und Umkehr. Ein Gastkommentar von Martin Grichting


Chur-Vatikan (kath.net) Das «Instrumentum laboris» (IL) zur Bischofssynode 2023/2024 klagt die Kirche an. Manche fühlten sich von ihr nicht akzeptiert: die «Geschiedenen und Wiederverheirateten», Menschen in polygamen Ehen oder «katholische LGBTQ+» (IL, B 1.2). Und es wird gefragt: «Wie können wir Räume schaffen, in denen diejenigen, die sich von der Kirche verletzt und von der Gemeinschaft nicht er-wünscht fühlen, sich anerkannt, aufgenommen, nicht verurteilt und frei fühlen, Fragen zu stellen? Welche konkreten Schritte sind im Licht des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris laetitia notwendig, um auf Menschen zuzugehen, die sich aufgrund ihrer Affektivität und Sexualität von der Kirche ausgeschlossen fühlen (z. B. wiederverheiratete Geschiedene, Menschen in polygamen Ehen, LGBTQ+ usw.)?».

Die Kirche soll also, so wird insinuiert, daran schuld sein, dass sich Menschen «verletzt», «ausgeschlossen» oder «nicht erwünscht» fühlen. Aber was tut denn die Kirche? Sie lehrt nichts aus eigener Erfindung, sondern sie verkündet das, was sie von Gott empfangen hat. Wenn sich also Menschen durch zentrale Inhalte der kirchlichen Glaubens- und Sittenlehre «verletzt», «ausgeschlossen» oder «nicht erwünscht» fühlen, dann fühlen sie sich von Gott «verletzt», «ausgeschlossen» oder «nicht erwünscht». Denn sein Wort legt fest, dass die Ehe aus einem Mann und einer Frau besteht und dass das Eheband unauflöslich ist. Und sein Wort hat bestimmt, dass gelebte Homosexualität Sünde ist.

Das will man aber offensichtlich nicht so deutlich sagen. Deshalb zielt man auf die Kirche und versucht, einen Keil zwischen sie und Gott zu treiben. Denn Gott nimmt ja alle an. Es ist die Kirche, die ausschließt. Jesus Christus sagte allerdings: «Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde» (Mk 9, 42). Es ist psychologisch interessant, dass die Synodenmacher aus-gerechnet dieses nicht inklusive Wort Jesu vergessen zu haben scheinen. Und so erscheint es dann, dass allein die Kirche diejenige ist, die «verletzt» und Menschen dazu bringt, sich «nicht will-kommen» oder «ausgeschlossen» zu fühlen.


Diese These hat jedoch gravierende Konsequenzen: Wenn sich die Kirche in wesentlichen Fragen der Glaubens- und der Sittenlehre seit 2000 Jahren grundlegend anders verhalten hat, als es Gott gewollt hat, kann sie in keiner Frage mehr Glauben finden. Denn was ist dann noch sicher?

Was das IL zu verstehen gibt, hebt die ganze Kirche aus den Angeln. Aber damit ist auch die Gottesfrage gestellt: Wie soll man es sich vorstellen, dass Gott die Kirche schafft – der auf dieser Welt fortlebende Leib Christi, dem Gott seinen Geist der Wahrheit als Beistand schenkt –, wenn er zugleich diese Kirche und Millionen von Gläubigen während 2000 Jahren in wesentlichen Fragen in die Irre hat gehen lassen? Was soll man einer solchen Kirche noch glauben? Ist dann nicht alles, was sie äußert, vorläufig, reversibel, irrtumsbehaftet und damit irrelevant?

Ist aber die Kirche wegen ihres Verhaltens, das sie in den angesprochenen Fragen seit 2000 Jahren gezeigt hat, tatsächlich «exklusiv», also ausschließend? Nein, sie lebt seit 2000 Jahren die Inklusion. Sonst wäre sie heute nicht über die ganze Welt verbreitet und würde nicht 1.3 Milliarden Gläubige umfassen. Aber die kirchlichen Instrumente der Inklusion sind nicht – wie es im IL gefordert wird – die «Anerkennung» oder die «Nicht-Verurteilung» von dem, was Gottes Gebot wider-spricht. Sondern die Instrumente, mit denen die Kirche inkludiert, sind das Katechumenat und die Taufe, die Bekehrung und das Bußsakrament. Deshalb spricht die Kirche von den Geboten Gottes und vom Sittengesetz, von der Sünde, vom Bußsakrament, von der Keuschheit, von der Heiligkeit und von der Berufung zum ewigen Leben. Das sind alles Begriffe, die man im IL auf 70 Seiten kein einziges Mal antrifft.

Man findet jedoch im IL die Begriffe der Busse (3 Mal) und der Umkehr (11 Mal). Aber wenn man den jeweiligen Kontext einbezieht, bemerkt man, dass sich diese beiden Begriffe im IL kaum je auf die Abkehr des Menschen von der Sünde beziehen, sondern strukturelles, also kirchliches Handeln meinen. Nicht der Sünder soll sich bekehren, nein, die Kirche soll sich – «synodal» – bekehren, zur «Anerkennung» derer, die ihr und ihren Lehren sowie Geboten – und damit Gott – erklärtermaßen nicht folgen wollen.

Dass die Synodenmacher nicht mehr von Sünde, Reue und Bekehrung der Sünder sprechen, lässt vermuten, dass sie nun glauben, einen Weg gefunden zu haben, die Sünde der Welt hinwegzunehmen. Es erinnert an Vorgänge, wie sie der vor 400 Jahren geborene Blaise Pascal ge-schildert hat in seinen «Briefen in die Provinz» (Les Provinciales, 1656/1657). Pascal befasste sich darin mit der Jesuitenmoral seiner Zeit, die mit sophistischer Kasuistik die Sittenlehre der Kirche unterminierte und teilweise in ihr Gegenteil zu verkehren versuchte. Er zitierte in seinem 4. «Brief in die Provinz» einen Kritiker von Etienne Bauny, der über diesen Jesuitenpater sagte: «Ecce qui tollit peccata mundi»: Seht, dieser nimmt hinweg die Sünden der Welt – indem er deren Existenz sophistisch wegerklärte. Solche Exzesse von Jesuiten wurden später vom päpstlichen Lehramt mehrfach verurteilt. Denn es sind nicht sie, welche die Sünde der Welt hinwegnehmen. Es ist das Lamm Gottes. So und nicht anders ist es auch heute.

Die Art und Weise, wie in der Kirche getrickst und manipuliert wurde, hatte für Blaise Pascal etwas Erschreckendes – und damit auch etwas Gewalttätiges. Er hat uns in seinem 12. «Brief in die Provinz» Zeilen hinterlassen, die auch in der heutigen Lage tröstlich sind: «Wenn Macht gegen Macht kämpft, dann vernichtet die stärkere die schwächere; wenn Rede gegen Rede steht, dann wird die wahrheitsgetreue und überzeugende die zuschande machen, die nur Eitelkeit und Lüge ist. Gewalt und Wahrheit aber vermögen nichts gegeneinander. Jedoch ist daraus nicht zu folgern, sie seien einander ebenbürtig. Es besteht vielmehr zwischen ihnen die große Verschiedenheit, dass die Gewalt nur begrenzte Dauer hat, da Gottes Ordnung ihre Wirkungen zum Ruhme der an-gegriffenen Wahrheit lenkt, während die Wahrheit ewig währt und schließlich den Sieg über ihre Feinde davonträgt, weil sie wie Gott selber ewig und allmächtig ist».  

Martin Grichting war Generalvikar des Bistums Chur und beschäftigt sich publizistisch mit philosophischen sowie theologischen Fragen.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 9. August 2023 
 

Im Link Weihbischof Athanasius Schneider über das "IL" 2023;

lehrabweichende Positionen in Frageform zu ver-
fassen ist ein alter modernistischer Trick, die
Fragesteller wissen genau, was darin der kath.,
unverhandelbaren Lehre widerspricht, wie z.B. auch
damals die Synodalen von Würzburg.

Ebenso wird dann gerne der Heilige Geist mit
der Anpassung an den Zeit(un)geist gleichgestellt,
das ist objektiv blasphemisch!

Genauso ist es mit dem theologischen Begriff
des "sensus fidei" der Gläubigen, der nichts
mit Mehrheiten zu tun hat, wenn diese Forderungen
erheben, die gegen den Glauben verstoßen, denn
der richtige "sensus fidei" setzt den Glauben
und das Leben nach der unverfälschten und
unverkürzten katholischen Glaubens- und Morallehre
voraus, die ihre Grundlage in der Hl. Schrift,
dem Naturrecht und der ständigen Lehrtradition
der hl. kath. Kirche hat und daher absolut
irreversibel ist......!

www.thecatholicthing.org/2023/06/29/a-new-synodal-church-undermines-the-catholic-church/


1
 
 Anaximander Ansorg 8. August 2023 
 

Das "Instrumentum laboris" (IL)

... wurde uns als "Fragenkatalog" vorgestellt, keineswegs als "Manifest der Forderungen". Man gedachte laut Kard. Grech nur die Anliegen der Gläubige weltweit zusammenszustellen, die in der Bischofssynode vor den Heiligen Geist zu tragen sind. Entscheiden wird dann (rein pfingstlich) NUR ER.


0
 
 Bernhard v. C. 4. August 2023 
 

Elias23

Zur Segnung von Lebensgemeischaften aller Art ausser der Gott gewollten Ehe. Die Personen zu segnen ist völlig in Ordnung, aber ihre Handlung oder ihr Zusammenleben das wieder dem Willen Gottes ist, geht nicht und ich möchte nicht in der Haut des Priesters sein, wenn er gestorben ist. Da er seine Schafe in die Irre geführt hat und auch dafür gerade stehen muss. Die Priesterweihe ist eine Gnade und zugleich auch eine Pürde da ein Priester anderst gerichtet wird.
Es ist nun mal so, dass Gott uns allen durch sein Wort, die Form unseres Zusammenleben vorgegeben hat.
Ich bin auch Single und hetro, aber ein Priester zu sein, dazu muss man Berufen sein.


3
 
 SalvatoreMio 4. August 2023 
 

Also, mimamo ...

Nur kurz zu so später Stunde: Wir alle hier haben ja eine sehr unterschiedliche Herkunft und Situation, doch uns eint überwiegend der Kummer mit ansehen zu müssen, was sich kirchlicherseits seit einigen Jahren zusammenbraut. Es macht uns sprachlos und verletzt. - Dann unsere Beiträge hier: oft schon hatte ich mir viel Mühe gemacht, etwas zusammenzuschreiben, doch es wurde nicht veröffentlicht. - Das sollten wir nicht persönlich nehmen! Die Mitarbeiter von kath.net sind auch "nur" Menschen. Ich bin gewiss, dass sie sich die allergrößte Mühe geben. - Gute Nacht und einen gesegnen neuen Tag Euch allen hier ...


4
 
 golden 3. August 2023 
 

Jesus Christus ist Sieger

über Sünde, Tod und Teufel.
Wer an seinem Sieg nicht durch Glauben Anteil nimmt,
geht in Ewigkeit verloren.


2
 
 Zeitzeuge 3. August 2023 
 

Werte mimamo,

danke für Ihr persönliches Zeugnis.

Lassen Sie sich nicht beirren, die katholische
Kirche ist und bleibt die gottgewollte Heils-
anstalt trotz teilwweise unwürdiger Bischöfe, Priester etc.!

Wichtig ist aber kernkatholisches "Gegengift",
z.B. habe ich unten für Sie die Website von
Prof.Dr. Georg May verlinkt, der jetzt im
97. Lebensjahr stehende Kirchenrechtler ist seit
der Nachkonzilszeit ein Leuchtturm für die
lehrtreuen Katholiken und immer noch tätig.

Außerdem ist wertvoll die Website

katholischglauben.info

mit zwar alten, aber dafür ewig jungen Artikeln
über den kath. Glauben.

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte und GOTTES
reichen Segen auf all' Ihren Wegen.

www.glaubenswahrheit.org/


6
 
 gebsy 3. August 2023 

Diese Entwicklung

fordert die Liebe Gottes regelrecht heraus.
SEINE Langmut muss einen Grund haben, denn ER macht keine Fehler.
Jesus selbst will uns einladen, durch Umkehr die bevorstehende oder schon eingetretene Züchtigung zu mildern.


2
 
 lesa 3. August 2023 

Wenn die verwirrten "modernistischen Wilderer" wüssten, was sie anrichten ...

Oh, Mimamo: Sofort schreibe ich Sie in die tägliche Gebetliste ein. Wenn diese "modernistischen Wilderer" wüssten, was sie den Gläubigen antun, die noch unterscheiden können. Aber die Seelenplage (die Sehnsucht nach Wahrheit ist wahrscheinlich der größte Durst, den es gibt), die Sie da durchmachen müssen, kann auch fruchtbar werden. Das ist ja das Wundervolle an unserem GLAUBEN. Es gibt keine noch so missliche Situation, die der Herr nicht wandeln kann, wenn sie in der Gemeinschaft mit IHM durchgetragen (Hl.Messopfer!). Das heißt nicht, dass man alles mitmachen muss bzw. soll.
Bei der Piusbrucherschaft sind Sie jedenfalls all diesen unerträglichen widerlichen Abirrungen vom Glauben enthoben und haben Sicherheit und Ruhe. Im lateinisch-deutschen Schott finden sie die Wiedergabe der geistlich so reichen, Seele und Geist nährenden Messtexte. Daneben gibt es noch die "Neuevangelisationssender" (KTV, Horeb, EWTN, Gloria und was es da alles gibt) wo Sie Stärkung erfahren können.


7
 
 lesa 3. August 2023 

Befreiend

@Elias 23: Es gibt Kinder, die lieber im Beichtstuhl beichten. Wenn es möglich ist, kann man beides anbieten. Jedenfalls wird Beichten auch von den meisten Kindern unserer Tage als etwas sehr Befreiendes erlebt. Es wäre schön, wenn sie die Eltern davon überzeugen könnten, welches Angebot da (noch!)für uns bereitliegt.


3
 
 Elias23 3. August 2023 
 

ThomasR: Erstkommunion ohne Beichte-nein bei uns niemals

So sehr unser Pfarrer auch „modern“ angehaucht sein mag - auf die Beichte der Kommunionkinder lässt er nicht verzichten. Diese wird altersgemäß gut vorbereitet und unser Pfarrer lässt die Kinder „offen / ohne „Sichtschutz“ ihre Schuld bekennen. Wir haben hinten in der Kirche einen kleinen tollen Marienaltar wo Kerzen brennen und Stühle stehen um innezuhalten. Dorthin geht der Pfarrer mit den Kindern und die sitzen sich gegenüber. Seit diesem Jahr bleibt unsere Pastoralreferentin in Entfernung sitzen und hat die Szenerie im Blick und könnte -sollte wider Erwarten- etwas Auffälliges passieren, gleich eingreifen. Die Eltern fanden diesen Ablauf durch die Bank alle positiv und die Kinder sind alle ganz glücklich wenn sie von der ersten Beichte erzählen. Wenn ich da eine meine erste Beichte denke… ein alter sehr strenger Pfarrer, der dunkle Beichtstuhl…


1
 
 Elias23 3. August 2023 
 

ThomasR: Erstkommunion ohne Beichte-


0
 
 Elias23 3. August 2023 
 

mimamo: das klingt ja wahrhaft beängstigend was Sie erleben/erlebt haben

Das ist hier bei uns ganz anders! Ich habe neue junge Nachbarn aus Brandenburg. Sie sind erst kürzlich in die katholische Kirche aufgenommen worden und ihre Kinder getauft. Bei der Anmeldung in der (politischen) Gemeinde bekamen sie gleich einen Flyer unserer katholischen Kirchengemeinde mit, in dem Infos und Ansprechpartner für neu hinzugezogene Katholiken stehen. Dort stehen Namen und Telefonnummern vom Pfarrer bis Kindergarten drin. Meine junge Nachbarin hat sich dann im Pfarrbüro gemeldet und am Tag darauf hat die Pastoralreferentin sie angerufen und eingeladen zu einem Treffen der „Neu-Katholiken“ in der Gemeinde. Es treffen sich dort alle Personen die neu (oder wieder) zum katholischen Glauben gekommen sind. Alle 14 Tage nimmt unser Pfarrer auch teil und geht dann auf Fragen oder Unsicherheiten ein. Meine Nachbarn fühlen sich dadurch schon kurz nach dem Zuzug sehr wohl in der Gemeinde. Diese Flyer liegen auch in der örtlichen Buchhandlung und bei allen Ärzten\Tierärzten.


2
 
 mimamo 3. August 2023 
 

Ist es Absicht

..einen Teil meines Geschriebenen nicht freizuschalten und es quasi zusammenzufassen und unzulässig zu verkürzen?

Dann war es das letzte Mal, dass ich hier kommentiert habe.

Oder ist das nicht angekommen, kann aber nicht sein, wenn ich den hier veröffentlichen dritten Teil lese.

Schade.


2
 
 mimamo 3. August 2023 
 

...dort ..

...ja, man macht sich seine Dogmen lieber selber ...

Wie diese KK ...

Wie es wohl weitergeht?

Danke, auch an kathnet, für die vielen wunderbaren Artikel .. und dass ich hier auch auftanken kann und Gleichgesinnte finde ... und mich somit nicht einsam und völlig ausgegrenzt fühle ...

Danke an alle Kommentatoren ...


3
 
 mimamo 3. August 2023 
 

...und immer wieder

stelle ich fest, wenn diese auch Bilder zeigen: die Frauen sind anständig angezogen und die Jungs und Mädels machen einen fröhlichen klaren bescheidenen ernsthaften Eindruck ....

Ich habe in der Arbeit mit homosexuellen Menschen zu tun, die in Partnerschaften leben ... der eine glaubt nicht an Gott und mir drehte sich kürzlich der Magen fast um, weil er sagte, sein "Schwiegervater" wäre gestorben. Er kennt meinen Glauben.
Die andere glaubt zwar irgendwie, wie dort im Team, ausser den Portugiesinnen, die mir aber ein wenig zu erscheinungsbewegt sich, alle irgendwie an eine höhere Macht glauben, die das Leben lenkt ...

Er ist ein ganz lieber hilfsbereiter Mensch .. mit einer Geschichte natürlich wie wir alle eine haben .. aber er lebt in Sünde, wie dort auch alle, ausser den Portugiesinnen, niemand verheiratet ist und Kinder hat.
Es darf aber alles ausliegen: Yoga noch und nöcher, Channeling, Anthroposophie nach Steiner, ChiGong, uswuswusw...

Man mag keine Dogmen, sagte mir


3
 
 Chris2 3. August 2023 
 

Liebe @mimamo

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gute Gläubige finden, die Sie tragen, oder auch einen guten Priester, vielleicht sogar schon in einer Nachbarpfarrei? Zur Bibeltreue bei z.B. Freikirchlern: Ja, das habe ich auch erlebt, aber z.B. die Worte Jesu zur Beichte sind absolut eindeutig. Wer den Menschen diese für die Seele lebenswichtige Sakrament schuldhaft vorenthält, versündigt sich schwer an den Menschen. Das gilt natürlich um so mehr für katholische Priester...


3
 
 mimamo 3. August 2023 
 

...den Aufbau der

katholsichen Kirche erklären, die Hl Messe, Beichte usw ... niente.
Jaklar, es gibt tolle Bücher und gutes Online .. es ist aber eben doch etwas anderes, wenn der Verantwortliche der Seelsorge sich auch sorgt um die Seele.
Hier wird sich gesorgt, um die die sich ausgegrenzt fühlen, mit Betonung auf: fühlen. Ich fühle, also bin ich ..
Mit mir will noch nicht mal einer sprechen, weder der Pfarrer, noch ist einer des KGR mutig genug oder der Pastoralreferent.
Mit dem habe ich eine Zeitlang geschrieben, ganz am Anfang und das war dermaßen ärmlich und entsetzlich, was da an Gemengelage, den angeblich katholischchristlichen Glauben betreffend, dass ich wirklich gedacht habe: warum bin ich nicht freikirchlich-brüdergemeindlich geblieben?

Die Auslassungen von Papst Franziskus lese ich schon gar nicht mehr .. und ich beschäftige mich mit der Piusbruderschaft und deren Mitteilungsblättern und dem Graden Weg, eine Zeitschirft junger Katholiken, glaubenstreu und klar und deutlich.


6
 
 mimamo 3. August 2023 
 

Für eine Neukatholikin

- ich bin seit knapp zwei Jahren wieder in der KK, wiewohl katholisch getauft und kommuniert und gefirmt, dann aber ausgetreten mit 27 - ist das alles eine Katastrophe. Mein Hintergrund ist freikirchlich brüdergemeindlich, die das Wort Gottes kennen, lesen, den Kindern lehren, ernsthaftest versuchen so zu leben, wie es das Wort Gottes lehrt. Mit der Nächstenliebe hapert es zwar auch und es gibt auch dort Ausgrenzung, aber nicht aufgrund irgendeiner gewollten satanischen Inklusion ... aber man kann sicher sein dort, dass die Bibel die Grundlage ist ... und nicht veränderbar.
Ausgegrenzt also entgegen aller behaupteten Inklusion werden doch glaubenstreue Katholiken. Ich erlebe das in Ulm. Auch in Neu-Ulm. Mein "Duktus" passt dem Herrn Pfarrer hier nicht, in meiner sogenannten Seelsorgeeinheit, und gefreut hat sich der Herr Pfarrer über meinen Eintritt hier nur, weil ich eine Zahl war, ein Eintritt ... und eben kein Austritt. Aber von wegen an die Hand nehmen, den Aufbau der ...


3
 
 SalvatoreMio 3. August 2023 
 

Form des Kommunionempfanges

Es geht nicht nur darum, ob wir die hl. Kommunion in den Mund oder in die Hand empfangen. Als die Kommunionbänke entfernt wurden, ging es los: im Gänsemarsch müssen wir losmarschieren und werden u. U. manchmal im Gedränge - abgefertigt. Das hat mir immer schon missfallen, und damit wurde der Kommunionempfang unwürdiger, schon allein durch die äußeren Bedingungen.


3
 
 lakota 2. August 2023 
 

@Chris2

Ja, so ist es leider, das "Umkehren" ist einfach zu anstrengend. Man will etwas haben (den Segen), aber nichts dafür tun - und Gottes Gebote sind doch eh nicht mehr wichtig.


2
 
 lesa 2. August 2023 

Gestörte Wahrnehmung der Ursache der Verletzung - Verdrehtheit des Denkens

Danke für diese brillante Analyse der Lage! Die Krankheit erkennen ist der erste Schritt zur Heilung.

"Die Wahrheit der christlichen Offenbarung wird immer tiefer in Frage gestellt; ihre Gültigkeit für die Formung und Führung des Lebens immer entschiedener bestritten. Zur Kirche vollends tritt die kulturelle Gesinnung in immer schärferen Gegensatz. Der neue Anspruch, die verschiedenen Bereiche des Lebens und Schaffens: Politik, Wirtschaft, Sozialordnung, Wissenschaft, Kunst, Philosophie, Erziehung usw. müssten rein aus ihren immanenten Maßstäben heraus entfaltet werden, erscheint als immer selbstverständlicher.
So bildet sich eine nichtchristliche, vielfach widerchristliche Lebensform heraus. Sie setzt sich so konsequent durch, dass sie als das Normale einfachhin erscheint, und die Forderung, das Leben müsse von der Offenbarung her bestimmt werden, den Charakter kirchlichen Übergriffs bekommt."
(aus Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit. zit in Vision 2000")


8
 
 kleingläubiger 2. August 2023 
 

In der heutigen sündigen Welt fordert man aus dem innersten der Kirche heraus - nicht von den Kirchenfeinden, sondern aus ihrem Innersten - die Inklusion von Sünde, mehr noch: das Segnen der Sünde selbst. Keine Reue, macht ruhig so weiter. Keine Umkehr nötig, einfach einen Segen für das sündige Leben erteilen. Die Kirche verkleinert sich hier selbst zum Dienstleister, der brav nach Kundenwünschen agiert. Gebote, Regeln, Evangelium, alles wird so verdreht bis es in die heutige Welt passt.


5
 
 Freude an der Kirche 2. August 2023 
 

Radikaler Umbau der Kirche

Meines Erachtens soll die Kirche durch die Synode umgebaut werden. Nicht mehr allein Gott ist Offenbarungsquelle, sondern immer mehr der Mensch. Treue Bischöfe und Priester werden wohl bald in den Untergrund müssen. Die Botschaften der Gottesmutter - La Salette, Fatima, Akitha, …, der sel. Anna Katharina Emmerich, des hl. Don Bosco, … erfüllen sich.

Bitte sorgt vor. Sorgt für eure treuen Hirten!
Bleibt bitte der wahren Lehre/dem Glauben der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche treu - auch wenn dies Untergrund oder Verfolgung bedeutet!


4
 
 Chris2 2. August 2023 
 

@lakota

Viele wollen eine Pseudolossprechung ihres sündigen Lebens, das sie nicht zu ändern beabsichtigen (ist ja auch einfacher, als dieses lästige schlechte Gewissen zu haben und ständig an seinen Sünden und Fehlern zu arbeiten). Die selbe Funktion haben die "Segnungen" der Beziehung praktizierender Homosexueller. "Segnung" der Sünde statt "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!". Doch Paulus schreibt an die Galater: "Wer Euch ein anderes Evangelium verkündet ... und sei es auch ein Engel vom Himmel, der sei verflucht!"* (Gal. 1,7ff)
* aus dem Gedächtnis


5
 
 ThomasR 2. August 2023 
 

@Elias23 Ein Novum (noch schlimmer als Handkommunion stehend)

ist die Erstkommunion ohne Beichte in der neuen Messe (nach dem Messbuch Paul VI)

iche gehe davon aus daß es inzwischen über 50% der Erstkommunionkinder betrifft
und es ist nix corona- es ist Verantwortungsbereich des jeweiligen Pfarrers und Entwicklung der letzten 20 Jahre- es ist schon sehr traurig und wegen Ausmaß hat meiner Meinung nach Ihre Quelle in der möglicherweise zum Teil säkularisierten Priesterausbildung( zu fromme Bewerber werden einfach zur Priesterausbidlung wegen einer falschen rückwärts ausgerichteten Spiritualität oder da zu dick einfach, wie z.B. in München bereits vorgekommen, nicht zugelassen)-
ich habe von keiner Hompage eines Priesterseminars in Deutschland z.B. über ein Themenwochenende für Seminaristen: Vorbereitung zur Erstkommunion erfahren können

www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html


4
 
 Zeitzeuge 2. August 2023 
 

@Elias23; bitte genau lesen, die Handkommunion ist die

außerordentliche Form der

S p e n d u n g der hl. Kommunion, also eine

päpstlich genehmigte (wenn auch a.o.) Form!!

Für heute schliesse ich hier und wünsche einen
besinnlichen Abend und eine gesegnete, gute Nacht!


5
 
 Elias23 2. August 2023 
 

ThomasR: woher Leiten Sie stets den fehlender Priesternachwuchs

aus der Tatsache ab, dass es keine Mundkommunion mehr gibt? Und dass „Knaben“ durch das Halten einer Kommunionpatene zum Priesterberuf kamen, finde ich etwas weit hergeholt. Früher war es vielmehr so, dass aus vielen bäuerlichen Familien stets der zweite Sohn, der den Hof nicht erben konnte, Priester wurde. Heute sind andere Zeiten und die jungen Männer haben ganz andre Möglichkeiten, sich einen guten Beruf zu wählen. Vielfach sind Die jungen Leute heute nicht mehr bereit, ein dauerhaftes einsames Leben zu führen. Nie eine eigene Familie, nie Kinder und nie Großvater. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte jetzt im Alter niemand um mich herum und wäre tagaus und tagein und jahraus und jahrein alleine in meiner Wohnung ohne jemand an meiner Seite. Jeder männliche Kommentator hier hätte ja selbst auch das Priesteramt wählen können, aber stattdessen haben wir alle die Option Familie gewählt. Es ist zu einfach die Schuld den Änderungen in der Liturgie etc. Zuzuschieben.


3
 
 Elias23 2. August 2023 
 

Zeitzeuge: Handkommunion außerordentlich. Ich bin zwar ein Vor-Konzil-Kind

aber zur Erstkommunion (ich war wegen vieler Erkrankungen im Kindesalter lange in Krankenhäusern, daher später in die Schule gekommen und verspätet zur Erstkommunion Gegangen) war schon das «Neue«  sprich Handkommunion eingeführt. Ich bin jetzt im Alter froh, die Handkommunion nutzen zu können, denn knien könnte ich nicht mehr. Sie haben Recht: niemand weiß dass die Mundkommunion eigentlich der korrekte Empfang ist: aber woher sollen das Personen die nach dem Konzil und dieser Entscheidung großgeworden sind, so etwas wissen. Ich kenne hier in meinem Radius keine Gemeinde wo noch Mundkommunion ausgeteilt wird. Auch die Ruheständler Pfarrer jenseits der 80 geben keine Mundkommunion. Gemäß Ihren Informationen würde es ja bedeuten, dass alle Katholiken auf der Ganzen Welt gar nicht den Leib des Herrn empfangen dürfen weil die alle Handkommunion nutzen.


2
 
 Zeitzeuge 2. August 2023 
 

".......Menschen, die GOTTES Gebote ablehnen..."

Die Inklusion ist gottgewollt nur möglich, nach
einer reuevollen, gültigen Beichte, das wissen
natürlich auch die Bischöfe, alles andere ist
Lehrabweichung.

Die Inklusion von Lehrabweichlern, die mit
kirchlichem Lehrauftrag an den Staatsfakultäten
angehende Priester und Religionslehrer in die
Irre führen, gibt es schon seit Jahrzehnten,
im Link z.B. eine fast 35 Jahre alte Predigt
von Georg May zu dieser traurigen Tatsache.

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198901/19890226/


4
 
 ThomasR 2. August 2023 
 

Chris2 @Elias23@BXVI

ich versuche zu verstehen, warum man in München die Mundkommunion weiterhin verweigert -nicht immer , aber z.B. in St.Michael eher oft, in St. Ludvig selten.
Ich denke es geht hier nicht nur um Covid19, sondern auch um das Döpfnerische . Es war Kard Döpfner (R.I.P) der in München stehende Handkommunion ohne Kommunionpatene per Amtsgewalt einführte.
Trotz Klärung durch Johannes Paul II -Redemptionis sacramentum Nr.93 wird die Hlg Kommunion selbst in der Fraunkirche nie kniend und nie mit Kommunionpatene gespendet - und wenn man Ministrantenknaben aus ihren Funktionen in der Messe ausschließt dann hat man so gut wie keine Bewerber im Priesterseminar (eine Kirche ohne Priester war auch Wunsch von kard Döpfner - 1969 als erste Maßnahme nach vaticanum2 hat Kard Döpfner Priesterseminar in Freising geschlossen und die restlichen Seminaristen über 3 Wohnorte in München zerstreut-Erzdiözese verfügte zu diesem Zeitpunkt über kein geeignetes Gebäude in München dann kamen 1. Pastoralassistentinen


1
 
 Zeitzeuge 2. August 2023 
 

Der ordentliche Ritus der Kommunionspendung ist die Mundkommunion,

das Indult für die sog. Handkommunion wurde dem Papst seinerzeit
förmlich abgetrotzt, das dieses die außerordent-
liche Spendeform ist, ist wohl heutzutage im Westen selbst
den meisten Spendern nicht bekannt, geschweige denn
den Empfängern, mehr zum Thema im Link von Prof.
Georg May.

kaskoh.de/Handkommunion_-_Prof._May.pdf


4
 
 Elias23 2. August 2023 
 

lakota: ich glaube es geht diesen Menschen darum, dass sie „katholisch“ sind

aber -aus ihrer Sicht- abgewertet oder ausgeschlossen sind, weil sie anders leben. Homosexuelle etc. lehnen nicht grundsätzlich Gott ab, kommen aber mit der Ausgrenzung nicht klar. Es ist ja auch so, das kenne ich von mir und unseren Kindern, dass in den Religionsunterrichten stets von einem Liebenden Gott gesprochen wird. Es wird vermittelt, Gott liebt Alle Menschen. Mein jüngster Enkelsohn (13) fragte kürzlich warum die Kirche die „Väter“ seines besten Freundes nicht zumindest segnen will. Er fand es etwas irritierend dass kürzlich die neue Filiale der Tageszeitung gesegnet wurde und das Meerschweinchen seiner kleinen Kusine auch einen Segen bekommen hat, aber die Väter seines Kumpels die total nett seien, würde der Pfarrer nicht segnen. Ich weiß dass beide Männer katholisch sind und auch regelmäßig in den Gottesdienst gehen. Aber die Kirche öffnet ja Jetzt allerorten ihre „Segensschleusen“ und wird demnächst alles segnen was ihr vor den Altar kommt…


0
 
 Elias23 2. August 2023 
 

lakota: ich glaube es geht diesen Menschen darin


0
 
 Elias23 2. August 2023 
 

lakota: ich glaube es geht diese.


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 BXVI 2. August 2023 
 

@Elias23 Mit welchem Recht

verweigert ihr Pfarrer die Mundkommunion?
Dass die Spendung der Hl. Kommunion direkt in den Mund der Gläubigen nicht eine 1500 Jahre alte schrullige Marotte der Altliturgiker ist beweist die Instruktion „Memoriale Domino“ aus dem Jahre 1968. Unter Nr. 12 steht zu lesen:
„ Aus diesem Grunde sah der Heilige Vater – unter Beachtung der Bemerkungen und Ratschläge derer, die vom Heiligen Geist als Bischöfe eingesetzt sind, die Kirche zu leiten – unter Beachtung der Bedeutung der Sache und des Gewichtes der vorgebrachten Gründe – es als nicht angebracht an, die herkömmliche Weise der Austeilung der Heiligen Kommunion zu ändern. Aus diesem Grunde ermahnt der Heilige Stuhl die Bischöfe, die Priester und die Gläubigen mit allem Nachdruck, dem geltenden und erneut bestätigten Gesetz (nämlich die Spendung der Kommunion ausschließlich in den Mund! Anm. d. Verf.) mit Eifer zu folgen..."

www.heilige-eucharistie.de/wissenswertes/kommunionempfang/memoriale-domini.html


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 lakota 2. August 2023 
 

Die Bischofssynode 2023/2024 fordert von der Kirche

die Inklusion von Menschen, die Gottes Gebote ablehnen. -

Frage: was wollen Menschen, die Gottes Gebote und somit auch IHN ablehnen, in der Kirche??


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 lakota 2. August 2023 
 

@Elias23


0
 
 Chris2 2. August 2023 
 

@Elias23

Sehr bedauerlich und bedenklich, wenn Priester Gläubige derart barsch und gnadenlos zur Handkommunion zwingen, die das aus Gründen der Ehrfurcht vor dem Herrn nicht tun möchten. Mit welcher Begründung tut er das eigentlich? Corona kann es ja nicht mehr sein - und es war ja auch nie ein "Kontaktproblem", wie das RKI schon sehrfrüh festgestellt hatte (jedenfalls keine Übertragung über Oberflächen bekannt)...


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 Elias23 2. August 2023 
 

ThomasR: Beschränkungen zum Gottesdienst gibt es hier nicht

Was es gibt, sind spezielle Gottesdienste für z.B. die Kolpingfamilie, die ihren Gedenktag feiert. Aber diese sind auch für alle anderen Gläubigen offen. Ich habe bislang noch nie und nirgendwo eine geschlossene Gesellschaft in der Kirche erlebt. Kommunionempfang: hier ganz klar NUR Handkommunion. Das führt bisweilen zu unglücklichen Situationen wenn fremde Gläubige die Mundkommunion bevorzugen. Kürzlich erlebt bei zwei älteren Herrschaften aus Bayern die hier Urlauber sind. Beide gut Anfang 70 gingen zielstrebig zum Pfarrer zum Kommunionempfang und erst ging die Frau auf die Knie und gab dem Pfarrer ihren Wunsch zu verstehen. Der reagierte leicht genervt und versuchte mit Zeichen der Dame
Zu verstehen zu geben, dass das nicht möglich ist. Irgendwann hat’s die Dame verstanden, aufgestanden, umgedreht und mit Ehemann zurück in die Bank gegangen. Da sind unsere Pfarrer sehr konsequent…


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 Jothekieker 2. August 2023 
 

@SalvatoreMio

Nein, natürlich ist dieses Geschäftsmodell wider die Natur der Kirche. Aber genau dieses Geschäftsmodell ist das einzige, das der säkulare Staat der Kirche noch zugestehen will, und ich habe durchaus den Eindruck, daß sich manche Kirchenkreise bereits damit arrangiert haben.


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 Joachim Heimerl 2. August 2023 
 

Der Papst selbst will diesen Kurs der Kirche, aber es ist nicht der Kurs Jesu!

Der eklatante Widerspruch dieses Pontifikats zum Evangelium wird immer noch deutlicher! Da hilft auch das übliche papalistische Schönreden nichts mehr!


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 SalvatoreMio 2. August 2023 
 

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Grichting!

Blaise Pascal, dieser kluge Kopf, hat klar erkannt, wie auch Leute der Kirche tricksen und verdrehen, um irgendwelche Ziele zu erreichen. Heute mag das Ziel sein: die Kirche will sich womöglich der Zeit anpassen und die irdischen Wünsche der Menschen befriedigen. - In Wirklichkeit will aber Gott uns in seine Schule nehmen, denn er weiß, was uns Frieden schenkt und uns näher zu ihm hinführt. Lehrt uns die Kirche etwas Anderes, so lügt und verführt sie uns.


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 Chris2 2. August 2023 
 

Versteht man unter "Inklusion"

nicht eigentlich die Integration von Behinderten in v.a. Schulen? War das eher scherzhaft gemeint? Oder ist mir ein neues linkes Framing entgangen, das Begriffe kapiert und umdeutet (so wie zuvor z.B. "Toleranz" oder "Flüchtling")?


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 Chris2 2. August 2023 
 

@Jothekieker

In Deutschland nicht selten ja, aber eigentlich wären das klassische Merkmale einer Sekte. Dort, wo außerdem noch die Klimapanik Gott weitgehend abgelöst hat, sogar einer Endzeitsekte...


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 SalvatoreMio 2. August 2023 
 

"Geschäftsmodell" der Kirche?

@Jothekieker: Sie spaßen doch - oder? Jedenfalls haben weder die Propheten noch unser Herr Jesus Christus uns versprochen, dass die Fahrt ins ewige Leben" bequem und lustig wie auf einer Rutschbahn vor sich geht.


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 girsberg74 2. August 2023 
 

Verdeckte Ziele ?

Um nicht im Sumpf zu landen, müsste aus „IL“ klar werden, was man unter Inklusion verstanden soll.
Sodann müsste geklärt/benannt werden, ob alle Haltungen inkludierbar sind oder ob welche auszuschließen seien.

Da diese Fragen sich schon vor Erstellung eines Dokumentes wie des „IL“ klar sein müssten, ist zu fragen, ob diese Unklarheit gewollt oder nur einer Unfähigkeit geschuldet ist.


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 ThomasR 2. August 2023 
 

ich kenne keine Gemeinschaft des alten Ritus

wo jemand ausgeschlossen ist.

Wir sind alle Sünder und alle (selbstverständlich außer z.B. nackig) sind an allen öffentlichen Zelebrtionen der alten Messe herzilch wilkommen.

Heilige Messen für geschlossene Gesellschaften wie vor Kurzem in München (Novus ordo) sind für mich Unsitte.

Beschränkungen gibt es v.A. bei dem Kommunionsempfang aber jeder Beuscher hat sich an die Regeln der besuchten Gemeinschaft/des besuchten Ortes zu halten.


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 Jothekieker 2. August 2023 
 

Geschäftsmodell

Besteht das Geschäftsmodell der Kirche nicht darin, den Menschen zu versichern, daß sie ohne Anstrengung und störende Gebote in den Himmel kommen, und dafür Kirchensteuer zu kassieren?


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 Chris2 2. August 2023 
 

Sehr gut zusammengefasst

Die Frage der Glaubwürdingkeit der Kirche war es, die Papst Benedikt XVI. vor allem veranlasste, die überliferte Liturgie der Kirche wieder freizugeben. Dass Franziskus diese Glaubwürdigkeit erneut infrage stellt, ist geradezu unfassbar. Denn "eine Gemeinschaft, die das bisher Heiligste und Höchste plötzlich für verboten erklärt, ... stellt sich selbst infrage" (aus dem Gedächtnis).


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