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Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt

28. November 2025 in Weltkirche, 30 Lesermeinungen
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Im Dialog mit Journalistin Diane Montagna erläutert der Präfekt des Glaubensdikasteriums, dass die lehrmäßige Note „Mater populi fidelis“ den Marientitel „Miterlöserin“ nur für den offiziellen kirchlichen Gebrauch ablehne


Vatikan (kath.net/pl) „Drei Wochen nachdem ‚Mater Populi Fidelis‘ mit seiner Aussage, der marianische Titel ‚Miterlöserin‘ sei ‚immer unangemessen‘, eine Debatte ausgelöst hatte, hat der Präfekt des Dikasteriums für Glaubenslehre klargestellt, dass die Formulierung keine generelle Ablehnung des Titels selbst darstellt. Der Kardinal erklärte, das Wort ‚immer‘ beziehe sich ab sofort nur noch auf den offiziellen kirchlichen Gebrauch und nicht mehr auf jeden Kontext, in dem der Titel verwendet werden könnte.“ Das schreibt Diane Montagna auf ihrem Blog. Sie verschriftlicht ihren gesamten Dialog mit Kardinal Victor Manuel Fernández, der während einer Pressekonferenz im Vatikan stattgefunden hatte. Die US-Amerikanerin ist Theologin, eine anerkannte katholische Journalistin und Vatikanistin.


Fernandez habe weiter festgestellt, „Mater Populi Fidelis“ „diene nicht dazu, frühere Aussagen von Heiligen, Kirchenlehrern und Päpsten zu beurteilen, sondern werde ‚von nun an‘ weder ‚in der Liturgie, also in liturgischen Texten, noch in den offiziellen Dokumenten des Heiligen Stuhls‘ verwendet“, schreibt Montagna weiter. „Kardinal Fernández betonte außerdem, dass die neue Einschränkung des Titels ‚Miterlöserin‘ ausschließlich für die offizielle Sprache der Kirche gilt. Gläubige, die die traditionelle, untergeordnete Bedeutung des Begriffs verstehen, werden nicht aufgefordert, ihn in ihrer privaten Andacht oder in informierten Gesprächen aufzugeben. Die Entscheidung setzt einen Standard für lehramtliche und liturgische Texte, nicht für die persönliche Frömmigkeit.“


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