Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  10. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Viel Lärm um nichts?
  14. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  15. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen

Bischöfe: Verordnung ist ‚völlige Verzerrung’ des Gesetzes zum Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen

21. August 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine geplante Verordnung der US-Regierung, welche Arbeitgeber verpflichten soll, ‚angemessene Vorkehrungen’ für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen, widerspreche dem Sinn des zugrunde liegenden Gesetzes, kritisiert Bischof Burbidge.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)
Michael Burbidge (Foto), der Vorsitzende des Komitees für Lebensschutzaktivitäten der US-Bischofskonferenz, hat eine geplante Verordnung der US-Regierung kritisiert, welche Arbeitgeber dazu verpflichten soll, Vorkehrungen für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen.

Mit der geplanten Verordnung soll ein Gesetz zum Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen, der Pregnant Workers Fairness Act, umgesetzt werden. Dieses Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, „angemessene Vorkehrungen“ zu treffen, wenn eine Arbeitnehmerin „schwanger ist, entbunden hat oder damit zusammenhängende medizinische Beschwerden auftreten.“ Die Regierungskommission für Chancengleichheit in der Beschäftigung hat eine Verordnung vorgelegt, welche unter „medizinische Beschwerden“ auch die „Beendigung einer Schwangerschaft, einschließlich durch ... Abtreibung“ einschließt. Sollte die geplante Verordnung in Kraft treten, wäre jeder Arbeitgeber, der mehr als 15 Personen beschäftigt, dazu verpflichtet, „angemessene Vorkehrungen“ für die Abtreibung einer Mitarbeiterin zu treffen, selbst wenn dies gegen seine Überzeugung ist. (Siehe Link)


Die US-Bischofskonferenz hat den Pregnant Workers Fairness Act unterstützt, weil er den Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen und ihrer ungeborenen Kinder verbessert. Die geplante Verordnung sei eine „völlige Verzerrung“ des Gesetzes, kritisiert Bischof Burbridge. Sie widerspreche der Absicht des Pregnant Workers Fairness Act, welches Frauen ermöglichen soll, weiter zu arbeiten während ihre Gesundheit und die ihres ungeborenen Kindes geschützt werden sollen. Die Bischofskonferenz hoffe, dass die Kommission für Chancengleichheit ihre „unhaltbare Position“ aufgeben müsse, nachdem der derzeit laufende Begutachtungsprozess für die Verordnung abgelaufen sei.

Senator Bill Cassidy von der Republikanischen Partei, der führende Proponent des Gesetzes seiner Partei, betonte in einer Stellungnahme, dass der Pregnant Workers Fairness Act die Unterstützung beider Parteien erhalten habe, weil Abtreibung ausgeschlossen gewesen sei. Die Regierung Biden versuche nun, über eine Verordnung das Gesetz ihren Wünschen entsprechend zu ändern.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz