Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. Tantum ergo Sacramentum
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Bischöfe: Verordnung ist ‚völlige Verzerrung’ des Gesetzes zum Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen

21. August 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine geplante Verordnung der US-Regierung, welche Arbeitgeber verpflichten soll, ‚angemessene Vorkehrungen’ für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen, widerspreche dem Sinn des zugrunde liegenden Gesetzes, kritisiert Bischof Burbidge.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)
Michael Burbidge (Foto), der Vorsitzende des Komitees für Lebensschutzaktivitäten der US-Bischofskonferenz, hat eine geplante Verordnung der US-Regierung kritisiert, welche Arbeitgeber dazu verpflichten soll, Vorkehrungen für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen.

Mit der geplanten Verordnung soll ein Gesetz zum Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen, der Pregnant Workers Fairness Act, umgesetzt werden. Dieses Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, „angemessene Vorkehrungen“ zu treffen, wenn eine Arbeitnehmerin „schwanger ist, entbunden hat oder damit zusammenhängende medizinische Beschwerden auftreten.“ Die Regierungskommission für Chancengleichheit in der Beschäftigung hat eine Verordnung vorgelegt, welche unter „medizinische Beschwerden“ auch die „Beendigung einer Schwangerschaft, einschließlich durch ... Abtreibung“ einschließt. Sollte die geplante Verordnung in Kraft treten, wäre jeder Arbeitgeber, der mehr als 15 Personen beschäftigt, dazu verpflichtet, „angemessene Vorkehrungen“ für die Abtreibung einer Mitarbeiterin zu treffen, selbst wenn dies gegen seine Überzeugung ist. (Siehe Link)


Die US-Bischofskonferenz hat den Pregnant Workers Fairness Act unterstützt, weil er den Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen und ihrer ungeborenen Kinder verbessert. Die geplante Verordnung sei eine „völlige Verzerrung“ des Gesetzes, kritisiert Bischof Burbridge. Sie widerspreche der Absicht des Pregnant Workers Fairness Act, welches Frauen ermöglichen soll, weiter zu arbeiten während ihre Gesundheit und die ihres ungeborenen Kindes geschützt werden sollen. Die Bischofskonferenz hoffe, dass die Kommission für Chancengleichheit ihre „unhaltbare Position“ aufgeben müsse, nachdem der derzeit laufende Begutachtungsprozess für die Verordnung abgelaufen sei.

Senator Bill Cassidy von der Republikanischen Partei, der führende Proponent des Gesetzes seiner Partei, betonte in einer Stellungnahme, dass der Pregnant Workers Fairness Act die Unterstützung beider Parteien erhalten habe, weil Abtreibung ausgeschlossen gewesen sei. Die Regierung Biden versuche nun, über eine Verordnung das Gesetz ihren Wünschen entsprechend zu ändern.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  5. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  6. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  7. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  8. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  9. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  10. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  11. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  12. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  13. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  14. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  15. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz