Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Voll in die Falle getappt
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  10. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Großbritannien: Anglikanischer Ehrendomherr John Dunnet legt sein Amt aus Gewissengründen nieder

Bischöfe: Verordnung ist ‚völlige Verzerrung’ des Gesetzes zum Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen

21. August 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine geplante Verordnung der US-Regierung, welche Arbeitgeber verpflichten soll, ‚angemessene Vorkehrungen’ für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen, widerspreche dem Sinn des zugrunde liegenden Gesetzes, kritisiert Bischof Burbidge.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)
Michael Burbidge (Foto), der Vorsitzende des Komitees für Lebensschutzaktivitäten der US-Bischofskonferenz, hat eine geplante Verordnung der US-Regierung kritisiert, welche Arbeitgeber dazu verpflichten soll, Vorkehrungen für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen.

Mit der geplanten Verordnung soll ein Gesetz zum Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen, der Pregnant Workers Fairness Act, umgesetzt werden. Dieses Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, „angemessene Vorkehrungen“ zu treffen, wenn eine Arbeitnehmerin „schwanger ist, entbunden hat oder damit zusammenhängende medizinische Beschwerden auftreten.“ Die Regierungskommission für Chancengleichheit in der Beschäftigung hat eine Verordnung vorgelegt, welche unter „medizinische Beschwerden“ auch die „Beendigung einer Schwangerschaft, einschließlich durch ... Abtreibung“ einschließt. Sollte die geplante Verordnung in Kraft treten, wäre jeder Arbeitgeber, der mehr als 15 Personen beschäftigt, dazu verpflichtet, „angemessene Vorkehrungen“ für die Abtreibung einer Mitarbeiterin zu treffen, selbst wenn dies gegen seine Überzeugung ist. (Siehe Link)


Die US-Bischofskonferenz hat den Pregnant Workers Fairness Act unterstützt, weil er den Schutz schwangerer Arbeitnehmerinnen und ihrer ungeborenen Kinder verbessert. Die geplante Verordnung sei eine „völlige Verzerrung“ des Gesetzes, kritisiert Bischof Burbridge. Sie widerspreche der Absicht des Pregnant Workers Fairness Act, welches Frauen ermöglichen soll, weiter zu arbeiten während ihre Gesundheit und die ihres ungeborenen Kindes geschützt werden sollen. Die Bischofskonferenz hoffe, dass die Kommission für Chancengleichheit ihre „unhaltbare Position“ aufgeben müsse, nachdem der derzeit laufende Begutachtungsprozess für die Verordnung abgelaufen sei.

Senator Bill Cassidy von der Republikanischen Partei, der führende Proponent des Gesetzes seiner Partei, betonte in einer Stellungnahme, dass der Pregnant Workers Fairness Act die Unterstützung beider Parteien erhalten habe, weil Abtreibung ausgeschlossen gewesen sei. Die Regierung Biden versuche nun, über eine Verordnung das Gesetz ihren Wünschen entsprechend zu ändern.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  9. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz