Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Vatikan will neue Art des Papstamts vorschlagen
  4. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  5. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  6. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  7. Bravo Giorgia!
  8. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  9. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert
  10. Der Grundton der Heiligen Schrift
  11. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  12. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  13. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  14. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  15. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom

Papst Franziskus besucht Mittelmeer-Metropole Marseille

18. September 2023 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Fokus der Reise zum Abschluss des 3. Treffens der Mittelmeerländer stehen die Probleme und Chancen der Region beim Thema Migration - Besuch am 22. und 23. September ausdrücklich kein Staatsbesuch in Frankreich, sondern Pastoralbesuch.


Vatikanstadt/Paris (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus reist in der kommenden Woche für zwei Tage in die französische Mittelmeer-Metropole Marseille. Bei der Visite am 22. und 23. September handelt sich, wie der Papst selbst betont, nicht um einen Staatsbesuch in Frankreich, sondern um einen Pastoralbesuch der Mittelmeerregion. Im Mittelpunkt stehen Probleme und Chancen der Region beim Thema Migration. Vorgesehen ist auch eine Begegnung mit Staatspräsident Emmanuel Macron.
Anlass für den Besuch des Kirchenoberhaupts ist der Abschluss des 3. Treffens der Mittelmeerländer (Rencontres Mediterraneennes). An der viertägigen Begegnung nehmen rund 70 Bischöfe, Religionsvertreter und junge Menschen aus dem gesamten Mittelmeerraum teil. Im Stadion des Fußballclubs Olympique Marseille feiert Franziskus mit wohl rund 60.000 Gläubigen einen Gottesdienst. Präsident Macron wird auch bei der Messe dabei sein, wie der Elysee-Palast mitteilte.

Gedenken an vermisste Seeleute und Migranten
Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne wird den Papst am Freitagnachmittag (22. September) auf dem Flughafen Marseille begrüßen. Als erste geistliche Etappe seiner Mittelmeerwallfahrt pilgert Franziskus im Anschluss zur Basilika Notre-Dame de la Garde - "wie alle Einwohner von Marseille, wenn sie ein wichtiges Ereignis erleben", so der örtliche Erzbischof, Kardinal Jean-Marc Aveline. Für das Gebet dort werden etwa 200 Geistliche der Diözese erwartet.
Nächstes Ziel ist die Stele der vermissten Seeleute und Migranten am Ende des Piers von Marseille, Frankreichs ältester Stadt. Diese Station gilt auch als Symbol, zehn Jahre nach Franziskus' Reise nach Lampedusa sowie zum kirchlichen Welttag der Migranten am Sonntag (24. September). An dieser Etappe nehmen auch Vertreter anderer Religionen und christlicher Konfessionen teil.


"Mittelmeer-Treffen" im Palais du Pharo
Nach einem Treffen mit Menschen in wirtschaftlich prekärer Lage hält Franziskus am Samstag (23. September) eine Rede zum Abschluss des "Mittelmeer-Treffens" im Palais du Pharo. Der Papst war bereits 2020 zum ersten "Mittelmeer-Treffen" nach Bari/Italien gereist; beim zweiten Treffen in Florenz 2022 war er verhindert.
Die Veranstaltung, so Kardinal Aveline bei einem Pressebriefing in Rom, biete dem Papst generell die Gelegenheit, seine "Mittelmeer-Pilgerreise" fortzusetzen, die er 2013 mit seiner Reise auf Insel Lampedusa begonnen habe und bei der Franziskus seither u.a. zweimal zu den Migrantenlagern auf Lesbos in Griechenland, aber auch in die Mittelmeer-Anrainerstaaten Albanien, Zypern, Malta, Ägypten, Marokko, Türkei oder ins Heilige Land gereist sei.
Im Anschluss an seine Ansprache beim "Mittelmeer-Treffen" steht für Franziskus in Marseille eine offizielle Begegnung mit Präsident Macron auf dem Programm. Einen Staatsbesuch in Frankreich hat der 86-Jährige noch nicht absolviert. Bei seiner Tagesreise nach Straßburg 2014 hatte der Papst das EU-Parlament und den Europarat besucht. Damals wurde er von Umweltministerin Segolene Royal empfangen.

Messe im Stade Velodrome
Öffentlicher Höhepunkt der Visite ist am Samstagnachmittag die Messe im Velodrome-Stadion. Der Fußballverein Olympique Marseille hat laut Kirchenangaben selbst angeboten, dass der Papst auf den Rasen des Club-Stadions kommt. "Das ist, als ob er tatsächlich alle Marseillais zuhause besucht", so Kardinal Aveline. Das Stade Velodrome wurde für die Fußball-EM 2016 komplett umgebaut. Es ist das größte Vereinsstadion Frankreichs. Für jene, die keinen Platz im Stadion bekommen, sollen im Außenbereich sowie in Fan-Zonen in verschiedenen Stadtteilen Großbildschirme zur Übertragung der Messe bereitgestellt werden.
Nach dem Gottesdienst wird Franziskus auf dem Flughafen Marseille von Präsident Macron verabschiedet und kehrt nach Rom zurück. Marseille ist seine fünfte und sehr wahrscheinlich letzte Auslandsreise 2023. Nach seinem Afrika-Besuch im Kongo und im Südsudan sowie der Visite in Ungarn war der Papst zudem zum Weltjugendtag nach Portugal und in die Mongolei geflogen.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. Vatikan will neue Art des Papstamts vorschlagen
  3. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  4. ,Schon am Tag von Carlos Beerdigung begannen wir Wunder zu sehen...‘
  5. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  6. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  7. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  8. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  9. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  10. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  11. Bravo Giorgia!
  12. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  13. „Gehen Sie nur für ein paar Minuten!“
  14. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  15. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz