Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  12. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  15. Regenbogenparaden: Harsche Kirchenkritik in Sofia und Bukarest

Medienbericht: Deutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schleppern

29. September 2023 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mittels verdeckter Ermittler und Handyüberwachungen wurde nachgewiesen, dass vermeintliche "Rettungsorganisationen" mit den Schleusern in Libyen kooperieren.


Berlin-Rom (kath.net/rn)

Deutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schleppern. Dies soll laut einem Bericht von "Focus" ein 650-seitiger Report aus dem Jahr 2020 beweisen. In dem Bericht wird anhand von Bildern und Videos gezeigt, wie eng Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie „Jugend Rettet“, „Save the children“ oder „Ärzte ohne Grenzen“ mit libyschen Menschenhändlern kooperiert haben sollen. Laut dem Medienbericht hätten NGOs ihre internen Tricks, um diese Zusammenarbeit zu verbergen. Die betroffenen Organisationen weisen jede Schuld von sich.

Im FOCUS-Bericht wird auch auf einen Ermittlungsbericht der italienischen Strafverfolger in der westsizilianischen Stadt Trapani verwiesen. Daraus sei ersichtlich, dass es bei einem Schiff der deutschen Hilfsorganisation "Jugend rettet" Schlepper mit der Crew plaudern, während die "Geretteten" nur wenige Kilometer vor der nordafrikanischen Küste an Board klettern. Die Organisationen weisen sämtliche Anschuldigungen zurück. 2022 hatte aber die italienische Staatsanwaltschaft 21 Beschuldigte wegen der Beihilfe zur illegalen Einreise von Migranten angeklagt. Laut dem Ermittlungsbericht sollen die "Helfer" „ein komplettes System zur Organisation, Erleichterung und Unterstützung der illegalen Einwanderung auf der Grundlage von Schiffen entworfen“ haben.


FOCUS selbst hat bei einer Spurensuche Ermittlungen aus einer Razzia von 2017 gesichtet, darunter auch abgehörte Gespräche sowie der Einsatz eines verdeckten Ermittlers. So hielten die Hilfsorganisationen laut Polizei Fotos und Video unter Verschluss, die Schleuser zeigten, wenn sie Migranten zu den Rettungsbooten brachten. Das Problem für die "Hilfsorganisationen". Ein verdeckter Ermittler fotografierte diese Zusammenkünfte und so konnte Mitglieder eines mächtigen Schleuser-Clan in der westlibyschen Hafenstadt Sabrata erkannt werden. Clanchef Dabbashi der Schleuserorganisation steht wegen seiner Verbrechen auf der EU-Sanktionsliste. Das Syndikat kontrollierte laut italienischer Polizei zahlreiche sichere Häuser sowie den Strand von Sheherazade, wo Migranten vor der Überfahrt zusammengepfercht sind. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die oben beschriebenen Ereignisse deutlich machen, wie eine tatsächliche abgesprochene Übergabe von Migranten durch Menschenhändler an Vos Hestia stattfand“, so die Strafverfolger.

Italien meldet 2023 mit bisher knapp 130.000 Migranten doppelt so viele wie 2022. Auf der Seeroute nach Italien sollen auch 2300 Menschen ums Leben gekommen sein. Die meisten starten übrigens in Libyen.

LINK: Der exklusive FOCUS-Bericht

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Kasper: Deutschsprachige Theologie ist Christologie-vergessen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz