Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung

Parlament/Wien und Stephansdom in Rot: Hunderte gedenken an „Red Wednesday“ Christenverfolgung

16. November 2023 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gedenkwache am Stephansplatz: Mehr als 360 Millionen Christen erleiden weltweit schwere Verfolgung – Pro Tag sterben 15 Christen für ihren Glauben - „Gleichgültigkeit tötet zweimal“


Wien (kath.net/KIN) Die Christenfeindlichkeit ist weltweit auf einem Höchststand. Rund 120 Menschen versammelten sich gestern mit Kerzen vor dem rot angestrahlten Stephansdom, um auf verfolgte Christen aufmerksam zu machen.

Weltweit wurde die Aktion von der Hilfsorganisation Kirche in Not initiiert. Gebäude auf der ganzen Welt erstrahlen am „Red Wednesday“ in Rot – ein Zeichen für das vergossene Blut und Leid von verfolgten Christen.

„Wenn unschuldige Christen weltweit diskriminiert, verfolgt und getötet werden, ist das eine Tragödie. Doch kaum einer spricht von den 360 Millionen Christen, die Gewalt ausgesetzt sind, ihre Heimat verlieren oder ermordet werden. Das dröhnende Schweigen ist für Christen, die auf unsere Solidarität angewiesen sind, besonders schlimm,“ sagte Jan Ledóchowski, Präsident der überparteilichen Plattform Christdemokratie, die die Veranstaltung organisierte.


Einzelschicksale beleuchten Christenverfolgung

Die Aktion begann mit einem Grußwort von Bischof Tiran Petrosyan (Armenisch-Apostolische Kirchengemeinde), der angesichts der Verfolgung von armenischen Christen ausrichten ließ: „Die Gleichgültigkeit tötet zweimal und wir können es uns nicht erlauben, untätig zu bleiben.

Gefolgt von der klaren Forderung „Frieden und Freiheit für Christen weltweit“ ließen die Teilnehmer verfolgte Christen aus Indien, Frankreich und dem Jemen sprechen. Einer der Berichte stammte aus Mosambik, wo seit 2017 islamische Extremisten gegen Christen kämpfen. Lerona*, eine junge Frau, musste mit eigenen Augen ansehen, wir ihr Mann von Terroristen geköpft wurde. Mit ihren Kindern gelang zum Glück die Flucht.

Sichtlich bewegt von den Einzelschicksalen sagte Bischof Scharl, der unter den Teilnehmern war: „Lasst uns auch für die Verfolger beten und sie segnen.“

Kommt die Meldestelle für Christenfeindlichkeit in Österreich?

„Religionsfreiheit ist keine Selbstständigkeit - auch in Österreich erleben Christen leider täglich christenfeindliche Vorfälle. Besonders christliche Schülerinnen und Schülern werden   von ihren andersgläubigen Mitschülern häufig damit konfrontiert, und es gibt keine niederschwellige Stelle an die sie sich wenden können.“ sagte Marina Soliman, Initiatorin der Petition für eine offizielle Meldestelle für Christenfeindlichkeit in Österreich. „Schon nach einigen Wochen haben wir nicht nur tausende von Unterschriften für dieses Anliegen gesammelt. Vor allem haben uns schon jetzt erschütternde Geschichten von realer Christenfeindlichkeit mitten in Österreich erreicht. Eine Meldestelle könnte diese Taten sammeln und somit Licht ins Dunkel bringen.“

Am heutigen Donnerstag werden der Vorstand der Plattform Christdemokratie Bundesministerin Susanne Raab die Unterschriften der Petition übergeben und über die Einführung einer Meldestelle für Christenfeindlichkeit in Österreich sprechen.

Foto (c) Parlament Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz