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Ungarische Präsidentin in Dubai: „Lasst uns auf Papst Franziskus hören und ‚Ja‘ sagen zum Leben“

12. Dezember 2023 in Familie, 4 Lesermeinungen
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Rede von Katalin Novák beim Weltklimagipfel: „Überbevölkerung ist nicht das Problem. Familie ist nicht die Ursache, sondern die Lösung der Klimakrise“ – „Warum sollten wir die Erde schützen, wenn nicht für unsere Kinder?“ - VIDEO


Budapest-Dubai (kath.net/pl) „Überbevölkerung ist nicht das Problem. Familie ist nicht die Ursache, sondern die Lösung der Klimakrise. Die Jugend darf nicht verängstigt, sondern muss unterstützt werden.“ Das stellte Ungarns Präsidentin Katalin Novák bei ihrer Rede vor einigen Tagen beim Weltklimagipfel in Dubai fest. Der Inhalt ihrer Rede schaffte es mehrheitlich nicht in die deutschsprachigen Mainstreammedien. Novák wies darauf hin, dass „Ungarn seine Hausaufgaben gemacht hat“, „wir haben eine der ehrgeizigsten Klimaagenden weltweit“, „wir haben unseren CO2-Ausstoß sehr grundsätzlich reduziert, während wir gleichzeitig unsere wirtschaftliche Produktivität erhöht haben“, „unser Ziel für 2030 bezüglich der erneuerbaren Energien werden wir schätzungsweise bereits 2026 erreichen“, „unseren Treibhausgas-Ausstoß werden wir 2030 im Vergleich zu 1990 um 50 % reduziert haben“.


Doch stehe sie hier nicht um zu berichten, „dass Ungarn geliefert hat“, vielmehr wolle sie „ein einziges Thema ansprechen: die Familie“. „In Wohlfahrtsstaaten sehen wir einen dramatischen Bevölkerungsrückgang. Je höher das Bruttoinlandsprodukt ist, desto geringer ist die Fruchtbarkeit. Je mehr Geld, umso weniger Kinder. Doch eine nachhaltige Zukunft erfordert auch eine nachhaltige Demographie.“ Im Vergleich zu 1990 haben die Familien inzwischen „durchschnittlich ein Kind weniger“. „Wir sind reicher geworden, aber wir geben unsere Zukunft auf. Mehr Reichtum geht Hand in Hand mit weniger Kindern und weniger Verantwortung.“

„Was sollen wir tun“, fragt die ungarische Präsidentin und gibt Antworten:
„Erstens: Wir sollten die Jugend nicht entmutigen, Kinder zu bekommen. Die Vorbedingung dafür, Verantwortung für den Planeten zu fühlen, ist, sich für die Weitergabe des eigenen Lebens verantwortlich zu fühlen.
Zweitens: Lasst uns die Kultur der Angst aufgeben. Die Jugend darf nicht verängstigt, sondern muss unterstützt werden.
Drittens: Lasst uns auf Papst Franziskus hören und ‚Ja‘ sagen zum Leben.“

Abschließend fragt sie: „Warum sollten wir die Erde schützen, wenn nicht für unsere Kinder?“

Das Video der Rede in englischer Sprache:

 


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