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Bioethik-Expertenteam der Polnischen Bischofskonferenz: Die „Pille danach“ ist unmoralisch

5. Februar 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
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„Die Einnahme der ‚Pille danach‘ trägt dazu bei, Schwangerschaft als ein Problem zu behandeln, das mit allen Mitteln, einschließlich der Abtreibung, bekämpft werden muss.“


Warschau (kath.net/pl) „Die Einnahme der ‚Pille danach‘ trägt dazu bei, Schwangerschaft als ein Problem zu behandeln, das mit allen Mitteln, einschließlich der Abtreibung, bekämpft werden muss.“ Infolgedessen nehme der Respekt vor menschlichem Leben ab und die Akzeptanz medizinischer Verfahren im Zusammenhang mit seiner Zerstörung nehme zu. „Aus ethischer Sicht ist der Einsatz solcher Maßnahmen unmoralisch, weil damit die Zerstörung des Lebens einer konkreten Person in Kauf genommen wird“. Das stellt das Bioethik-Expertenteam der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) in einem Positionspapier fest, wie die Polnische Bischofskonferenz auf ihrer Website informiert.


Die Polnische Bischofskonferenz reagiert damit auf eine Ankündigung der Regierung, wonach die Einführung der sogenannten „Notfallverhütung“ bereits für Frauen ab 15 Jahren ohne Rezept geplant ist und für jüngere Frauen mit Rezept. Das Team lehnt es besonders ab, diese Präparate Minderjährigen zur Verfügung zu stellen, deren Hormonsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, zumal keines dieser Präparate ausreichend auf seine Wirkung bei Frauen unter 16 Jahren getestet wurde.

Das KEP-Bioethikteam äußert seine große Besorgnis, man macht auf die frühabtreibende Wirkung der Präparate und auf deren potenziell schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen aufmerksam. Die Wirkstoffe Levonogestrel (einem synthetischen Äquivalent von Progesteron) und Ulipristal haben zwar auch eine gewisse empfängnisverhütende Wirkung, indem sie den Eisprung verzögern. Ihre Hauptwirkung besteht allerdings darin, eine wirksame Einnistung des Embryos in die Gebärmutter zu verhindern, falls ein Eisprung und eine Befruchtung stattfinden. Aus ethischer Sicht handelt es sich hierbei um eine Fehlhandlung, da sie zur vorsätzlichen Tötung eines vorhandenen menschlichen Organismus führt.

Link zum Originalbeitrag auf der Website der Polnischen Katholischen Bischofskonferenz: Zespół Ekspertów KEP ds. Bioetycznych: Stosowanie tabletek „po” jest z punktu widzenia etycznego niemoralne

 


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