Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  10. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  11. Ein Moment zum Schämen
  12. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  13. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Bioethik-Expertenteam der Polnischen Bischofskonferenz: Die „Pille danach“ ist unmoralisch

5. Februar 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die Einnahme der ‚Pille danach‘ trägt dazu bei, Schwangerschaft als ein Problem zu behandeln, das mit allen Mitteln, einschließlich der Abtreibung, bekämpft werden muss.“


Warschau (kath.net/pl) „Die Einnahme der ‚Pille danach‘ trägt dazu bei, Schwangerschaft als ein Problem zu behandeln, das mit allen Mitteln, einschließlich der Abtreibung, bekämpft werden muss.“ Infolgedessen nehme der Respekt vor menschlichem Leben ab und die Akzeptanz medizinischer Verfahren im Zusammenhang mit seiner Zerstörung nehme zu. „Aus ethischer Sicht ist der Einsatz solcher Maßnahmen unmoralisch, weil damit die Zerstörung des Lebens einer konkreten Person in Kauf genommen wird“. Das stellt das Bioethik-Expertenteam der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) in einem Positionspapier fest, wie die Polnische Bischofskonferenz auf ihrer Website informiert.


Die Polnische Bischofskonferenz reagiert damit auf eine Ankündigung der Regierung, wonach die Einführung der sogenannten „Notfallverhütung“ bereits für Frauen ab 15 Jahren ohne Rezept geplant ist und für jüngere Frauen mit Rezept. Das Team lehnt es besonders ab, diese Präparate Minderjährigen zur Verfügung zu stellen, deren Hormonsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, zumal keines dieser Präparate ausreichend auf seine Wirkung bei Frauen unter 16 Jahren getestet wurde.

Das KEP-Bioethikteam äußert seine große Besorgnis, man macht auf die frühabtreibende Wirkung der Präparate und auf deren potenziell schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen aufmerksam. Die Wirkstoffe Levonogestrel (einem synthetischen Äquivalent von Progesteron) und Ulipristal haben zwar auch eine gewisse empfängnisverhütende Wirkung, indem sie den Eisprung verzögern. Ihre Hauptwirkung besteht allerdings darin, eine wirksame Einnistung des Embryos in die Gebärmutter zu verhindern, falls ein Eisprung und eine Befruchtung stattfinden. Aus ethischer Sicht handelt es sich hierbei um eine Fehlhandlung, da sie zur vorsätzlichen Tötung eines vorhandenen menschlichen Organismus führt.

Link zum Originalbeitrag auf der Website der Polnischen Katholischen Bischofskonferenz: Zespół Ekspertów KEP ds. Bioetycznych: Stosowanie tabletek „po” jest z punktu widzenia etycznego niemoralne

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  10. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  13. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  14. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  15. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz