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Wieder Beschwerde gegen Bischof Dieser wegen geplanter Strukturreform

26. Februar 2024 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Helmut Dieser sei auf ihre inhaltliche Kritik hinsichtlich der Zusammenlegung von Pfarreien nicht eingegangen, werfen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Gemeindemitglieder aus dem gesamtem Bistum Aachen ihrem Bischof vor.


Aachen (kath.net/jg)
Anfang Februar sandten Priester, pastorale Mitarbeiter, Kirchenvorstände und Gemeindemitglieder aus dem gesamten Bistum Aachen Briefe an Helmut Dieser, den Bischof von Aachen, Papst Franziskus, Erzbischof Nikola Eterovic, den apostolischen Nuntius in Deutschland, und das Dikasterium für den Klerus. Sie kritisierten die geplante Zusammenlegung der derzeit 326 Pfarren im Bistum Aachen, zusammengeschlossen in 71 Gemeinschaften der Gemeinden (GdG), auf acht bis ins Jahr 2028. Bis 2025 sollen 44 so genannte „Pastorale Räume“ entstehen, die einen Zwischenschritt auf dem geplanten Weg zur Zusammenlegung bilden. (Siehe Link)

Nun sind erneut Beschwerdebriefe unterwegs nach Rom. Die Antworten von Bischof Dieser auf die genannten Einsprüche seien ungenügend, schreiben die Kritiker. Sie werfen dem Bischof vor, er habe inhaltlich zu ihren Vorbehalten und Forderungen nicht Stellung genommen, berichtet die Aachener Zeitung.


In seiner Antwort schreibt Bischof Dieser, es liege in der Kompetenz des Diözesanbischofs, mehrere Pfarreien zu besonderen Zusammenschlüssen zu verbinden. Weiters verweist er auf die Einbindung vieler haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter in den Prozess und das beinahe einstimmige Abstimmungsergebnis des Priesterrates der Diözese für den Reformplan. Er werde „das veröffentlichte Dekret mit der territorialen Umschreibung nicht abändern oder zurücknehmen“, schreibt Bischof Dieser wörtlich.

Dieter Verheyen, von „Kirche bleibt hier“, eine von 47 Personen, welche Rekurs gegen die Entscheidung des Bischofs eingelegt haben, hatte Bischof Dieser um die „eindeutige und klare Bestätigung“ ersucht, dass mit dem Dekret keinerlei „pastorale/seelsorgliche Themen der Ausgestaltung des Pastoralen Raums rechtlich vorentschieden sind.“ Es geht ihm darum, dass die Entscheidungen des Bischofs als anfechtbare Dekrete veröffentlicht werden.

Diese Klarstellung fehlt Verheyen in der Antwort des Bischofs. Er und andere der 47, die Einspruch eingelegt haben, wenden sich jetzt erneut an den Vatikan. Verheyen stellt in seinem Brief an den Präfekten des Dikasteriums für den Klerus den Antrag, das Dekret von Bischof Dieser „wegen Verstoßes gegen das universale Kirchenrecht, insbesondere auch wegen Unklarheit und Unbestimmtheit seiner Bedeutung, aufzuheben“.

Er möchte, dass Bischof Dieser die Auflage erhält, alle Regelungen zu Aufgaben und Leitung der Pastoralen Räume nur durch ein allgemeines diözesanes Gesetz oder durch jeweilige Einzeldekrete für jeden pastoralen Raum festzulegen. Veränderungen und Aufhebungen von GdG, Pfarreien und Kirchengemeinden sollen nur durch Einzeldekrete erfolgen, die auf den jeweiligen Einzelfall bezogen sind. Nur dagegen könne man rechtlich einschreiten, schreibt Verheyen.

 

© Foto Bischof Dieser: Diözese Aachen

 


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Lesermeinungen

 pjk 26. Februar 2024 
 

GdG ohne Priester

Die Gemeinde Wickrath ist mit über 10.000 Katholiken eine der größten des Bistums. Der Priester ging vor einigen Wochen mit 65 Jahren in den Ruhestand und es gibt keinen Ersatz. Es ist das alte Problem: die Priester werden in der Verwaltung aufgerieben und finden keine Zeit für ihre Berufung (Apostolat+Sakramente). Bischof Dieser kümmerts nicht.


0
 
 Elemosinarius 26. Februar 2024 
 

Widerspruch? Da lächelt der Bischof müde

Das ist hier in München nicht anders.
Reformen, Versetzungen, Auflösungen… alles wird von oben vorgegeben und durchgesetzt. JeglicherWiderspruch verpufft, wird ignoriert oder unterdrückt.
„L‘eglise c‘est moi“ scheint der Wahlspruch der deutschen Bischöfe zu sein.


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