Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Bartholomaios: Russischer Angriff zeigt ständige Präsenz des Bösen

28. Februar 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ökumenischer Patriarch feiert in Istanbul Gedenkgottesdienst zu Ehren aller Ukrainer, die bislang im Verteidigungskampf ums Leben gekommen sind


Istanbul (kath.net/KAP) Mit deutlichen Worten hat der Ökumenische Patriarch Bartholomaios einmal mehr den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt und zugleich das ukrainische Volk ermutigt, in seinem Widerstand nicht nachzulassen. Der Angriff Russlands mache deutlich, dass das Böse ständig in der Welt präsent sie, so der Patriarch am Wochenende bei einem Gottesdienst in Istanbul. Der Gottesdienst in der St. Nikolaus-Kirche am Goldenen Horn fand anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen Angriffs statt. Der Patriarch erinnerte zugleich daran, dass das ukrainische Volk schon seit zehn Jahren um seine Freiheit und Unabhängigkeit kämpfe.


Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine sei durch nichts zu rechtfertigen und ein krasses Beispiel für Ungerechtigkeit und Unterdrückung, die die Kirche anprangern müsse, so der Patriarch. Er widerspreche den grundlegenden Prinzipien von Gerechtigkeit und Frieden, die im Zentrum des christlichen Glaubens stünden. Der Einmarsch sei ein Angriff auf die Würde und Souveränität eines Volkes, das lange für seine Selbstbestimmung gekämpft und lange "unter dem Joch der Tyrannei gelitten hat".

Bartholomaios feierte den Gottesdienst laut einer Mitteilung des Infoportals "OrthodoxTimes" zu Ehren all jener der Ukrainer, die ihr Leben für die Verteidigung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität ihres Landes geopfert haben. Der Patriarch rief das ukrainische Volk auf, geeint zu bleiben und die Hoffnung nicht zu verlieren, damit das Opfer derer, die ihr Leben im Kampf verloren haben, nicht vergeblich sei. Er äußerte die Überzeugung, dass das ukrainische Volk aus diesem Krieg siegreich hervorgehen wird.

Und wörtlich fügte der Patriarch hinzu: "Möge das Gedenken an all jene, die ihr Leben für die Freiheit der Ukraine geopfert haben, ewig sein, und möge ihr Opfer uns inspirieren, eine Welt aufzubauen, in der Frieden, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe herrschen."

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz