Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  3. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  4. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  15. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“

Papst Franziskus: Benedikt XVI. wurde instrumentalisiert

16. März 2024 in Chronik, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Autobiografie des 87-jährigen Pontifex erscheint nächste Woche, darin schreibt er: Der emeritierte Papst sei im Laufe der Jahre "von skrupellosen Leuten für ideologische und politische Zwecke instrumentalisiert" worden.


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Aus Sicht von Papst Franziskus ist sein Vorgänger Benedikt XVI. nach dessen Rücktritt instrumentalisiert worden. Der emeritierte Papst sei im Laufe der Jahre "von skrupellosen Leuten für ideologische und politische Zwecke instrumentalisiert" worden, schreibt der 87-jährige Franziskus in seiner Autobiografie, die nächste Woche erscheint. Auszüge veröffentlichte die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" bereits am Donnerstag.

Diese Leute hätten den Rücktritt des deutschen Papstes nicht akzeptiert und nur an ihren eigenen Vorteil gedacht, schreibt Franziskus weiter. Dabei hätten sie die "dramatische Möglichkeit" eines Bruchs innerhalb der Kirche unterschätzt.


Er habe Benedikt bald nach der Amtsübernahme in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo besucht, so Franziskus. Der Emeritus hatte sich nach dem Rücktritt dorthin begeben. "Wir haben gemeinsam beschlossen, dass es für ihn besser wäre, nicht im Verborgenen zu leben, wie er zunächst angenommen hatte, sondern die Menschen zu sehen und am Leben der Kirche teilzunehmen", heißt es in den veröffentlichten Auszügen. "Leider hat das wenig genützt, denn in den letzten zehn Jahren hat es nicht an Kontroversen gefehlt, und das hat uns beiden geschadet."

Nach dem überraschenden Rücktritt von Benedikt XVI. wurde der argentinische Erzbischof Jorge Mario Bergoglio am 13. März 2013 zu dessen Nachfolger gewählt. Nach einem kurzen Aufenthalt in Castel Gandolfo lebte Benedikt relativ zurückgezogen im Vatikan. Hin und wieder sorgten seine Ausführungen für Aufsehen, etwa 2020, als er sich in einem Buch des konservativen Kardinals Robert Sarah zum Pflichtzölibat äußerte. Der deutsche Papst starb am Silvestertag 2022 mit 95 Jahren.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto: Papst Franziskus und Benedikt XVI. am Rand des Konsistoriums 2022


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  5. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  6. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  7. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  8. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  13. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  14. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz