Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Bayern verbietet Genderschreibweise im behördlichen Schriftverkehr, auch an Schulen und Hochschulen

20. März 2024 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Leiter der Staatskanzlei, Herrmann (CSU): „Die ideologisch aufgeladene Sprache habe eine ‚stark exkludierende Wirkung‘. Es komme in bestimmten Milieus ‚faktisch zu einem Zwang‘ und es entstehe ein ‚moralischer Druck‘ zum Gendern.


München (kath.net) Die Genderschreibweise mit ihren Sonderzeichen wird im offiziellen Schriftverkehr des Freistaates Bayern verboten. Dies betrifft den Schriftverkehr von Verwaltung, Schulen und Hochschulen. Das hat das Kabinett des Freistaates Bayern gestern beschlossen, wie der „Bayrische Rundfunk“ berichtet. Unzulässig sind künftig Schreibweisen mit Genderstern, Gendergap, Binnenmajuskel und inneliegendem Doppelpunkt. Wenn Schüler die Schreibweise verwenden, wird sie zwar als „nicht korrekt“ markiert, aber nicht als Fehler gewertet. Falls sich aber Beamte über diese Regeln hinwegsetzten, werde es Konsequenzen geben, sagte der Leiter der Staatskanzlei, Florian Herman (CSU). Auch an Hochschulen soll sichergestellt werden, „dass Studenten keine Nachteile bekommen, wenn sie diese Art von Gendern mit Sonderzeichen im Wortinneren (....) nicht machen, weil sie das nicht wollen“. Die grundsätzliche Richtschnur seien die „vom deutschen Rechtschreibrat vorgegebenen Leitlinien“. Vorsorglich fügte Herrmann hinzu, dass das Verbot der Staatskanzlei auch „unabhängig von etwaigen künftigen Entscheidungen des Rates für deutsche Rechtschreibung zu der Frage der Verwendung von Sonderzeichen“ gelten werde.


Herrmann erläuterte, dass es darum gehe, „die Diskursräume in einer liberalen offenen Gesellschaft tatsächlich offenzuhalten und nicht weiter zu verdrängen“. Die ideologisch aufgeladene Sprache habe eine „stark exkludierende Wirkung“. Ein großer missionarischer Eifer sei bei Teilen der Bevölkerung „häufig“ erlebbar, ja, in bestimmten Milieus komme es „faktisch zu einem Zwang“ und es entstehe ein „moralischer Druck“ zur Nutzung der Gendersprache.

Unter den ersten Reaktionen auf die Entscheidung zitiert der öffentlich-rechtliche „Bayrische Rundfunk“ in seinem Beitrag ausschließlich Stimmen, die diesem Beschluss kritisch gegenüberstehen – mit einer einzigen Ausnahme: Dem Lob der AfD für diese Entscheidung wird Platz eingeräumt. Dass es in weiten Teilen der Gesellschaft und im breiten politischen Spektrum Unbehagen über die ausufernde Nutzung der Gendersprache gibt, ist dem Beitrag des „Bayrischen Rundfunk“ nicht zu entnehmen. Die Entscheidung der Bayrischen Staatskanzlei wirkt in diesem Beitrag so, wie wenn sie keine Bodenhaftung in der bayrischen Gesellschaft hätte.

Link zum Beitrag im „Bayrischen Rundfunk“: Bayern beschließt Verbot von Gendersprache


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz