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Papst schickt aufrüttelnden Appell an Drogen-Stadt in Argentinien

28. März 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Hafenstadt Rosario erlebt derzeit eine Welle der Gewalt und Drogenkriminalität


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat einen aufrüttelnden Appell an Politik und Zivilgesellschaft in Rosario geschickt. Die argentinische Hafenstadt erlebt derzeit eine Welle der Gewalt und Drogenkriminalität. Franziskus, der selbst aus Argentinien stammt, fordert in einem am Dienstag veröffentlichten Video alle Institutionen auf, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.


Rosario ist mit knapp einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Argentiniens und die Heimat von Fußballstar Lionel Messi. Wegen der massiven Drogen- und Bandenkriminalität schickte Präsident Javier Milei vor zwei Wochen Streitkräfte nach Rosario.

Die Präsenz der Sicherheitskräfte sei nötig, um wieder Ruhe herzustellen, sagt der Papst in seiner etwa siebenminütigen Video-Botschaft. Ohne die Komplizenschaft politischer, wirtschaftlicher, juristischer und polizeilicher Kräfte sei eine Situation wie in Rosario nicht möglich.

Franziskus ruft die Politik auf, Ordnung zu schaffen und den Drogenkonsum zu bekämpfen. Es brauche eine unabhängige Justiz, die im Zusammenhang mit dem Drogenhandel gegen Korruption und Geldwäsche vorgehe. Der Papst appelliert zudem an die Geschäftswelt, mit mafiösen Organisationen nicht zusammenzuarbeiten und sich gesellschaftlich einzusetzen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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