Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  3. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  4. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  5. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  6. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  7. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  8. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  9. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  10. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  11. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  12. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  13. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  14. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  15. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'

Bischof Voderholzer: 'Konservativ' ist für mich ein 'Ehrentitel' oder sogar ein Kompliment

29. März 2024 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof von Regensburg: Manchmal habe ich den Eindruck, Reform im Sinne von Veränderung sei Selbstzweck.


Regensburg (kath.net/pm) Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat sich von seiner Einschätzung als „konservativer Buhmann“ in Sachen Synodaler Weg unbeeindruckt gezeigt. Im Interview mit der Katholischen SonntagsZeitung (Osterausgabe) sagte er, er bekomme für seine Position „viel Zuspruch im persönlichen Gespräch, in einer Fülle von Briefen und in zahlreichen weiteren Solidaritätsadressen“. Den Begriff konservativ könne er auch „als Ehrentitel oder sogar als Kompliment annehmen – zumindest in der Ökologie haben wir gelernt, dass unsere Schöpfung Bewahrung braucht“. Auch was den Glauben betrifft, sei der Kirche ein großer Schatz anvertraut: „Wir haben den Glauben nicht selbst erfunden, wir haben ihn empfangen.“ Manchmal habe er allerdings den Eindruck, Reform im Sinne von Veränderung sei Selbstzweck. Das heiße nicht, dass nicht Bekehrung nötig sei: „Aber da halte ich es mit Mutter Teresa, die einem Journalisten, der fragte, was sich in der Kirche ändern müsse, schlicht sagte: Sie – und ich.“


 

 

 

 

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hibiskus 30. März 2024 
 

den Glauben biegen, wie es gefällt

Martin Luther ist angetreten, unfug in der Kirche zu beseitigen. Und was ist daraus geworden? Er hat den Glauben so verbogen, wie es später zu seiner Lust passte. Läuft bis heute so und heißt "Reform".
Akzeptabel ist da nichts und auch die Protestanten in der Katholischen Kirche sollten sich besinnen oder zu den Evangelisch gehen.


2
 
 SalvatoreMio 29. März 2024 
 

"Bewahren - konservieren"

Christus hat seine Apostel eigens aufgefordert, seine Worte zu bewahren. Auch "konservieren" bedeutet: behalten, retten usw. Wer Gottes Wahrheit nicht bewahren, sondern umändern will, stellt sich über ihn! Hochmut - zählt er nicht zu den Todsünden?


7
 
 modernchrist 29. März 2024 
 

Ein blinder Evolutions-Optimismus hat keinerlei Berechtigung,

blickt man auf das, was die Menschheit derzeit an Problemen hat - und wofür keine Lösungen in Sicht sind. Viele Menschen heute haben eher den Eindruck, dass die Welt zu taumeln beginnt. Daher halte ich reformistischen Aktionismus, wie ihn die DBK und die Synodalisten zeigen, für am Bedürfnis der Menschen vorbeigehend. Wenn so vieles wankt, dann sind im Gegenteil Leitplanken und Halteseile, ja Orientierung in Verzweiflung und Tod, ein Feldlazarett für die vielen Verletzungen, dringend nötig. Was "bewahrt" uns wirklich? Wer ist der Rettende, ja der wirkliche Erlöser? Lasst uns dies bewahren im besten und konservativen Sinn.


5
 
 Vox coelestis 29. März 2024 
 

Mehr Wertschätzung den Konservativen

Da schließe ich mich Bischof Voderholzer voll und ganz an.
Wenn aber "konservativ" ein Ehrentitel ist, dann sollte den konservativen Katholiken auch wieder mehr Wertschätzung zuteil werden.
Oft werden Konservative von vielen Bischöfen heutzutage als rückständig angesehen und teils sogar an den Rand gedrängt.
Die Kirche sollte erkennen, wie wichtig und wertvoll gerade diese Gruppierung für sie ist, denn was das aktive und liturgische kirchliche Leben angeht, bilden diese Gläubigen die tragende Säule und das Fundament dafür. Ohne sie könnte man die Werktagsgottesdienste, eucharistische Anbetungen und Rosenkranzgebete und auch Beichttermine doch gleich ganz streichen.
Denn von den liberal-links-modernen Katholiken kommt da niemand.


6
 
 heikostir 29. März 2024 
 

Sehr schön formuliert! Für mich ist Voderholzer einer der Hoffnungsträger im deutschen Episkopat.


7
 
 Uwe Lay 29. März 2024 
 

Die Reformen und der Fortschrittsglaube

Wer heute von "Reformen" in der Kirche spricht, meint damit nicht, die sich von ihrer Ursprungsform entfremdet habende Kirche zurückzuführen in ihre Ursprungsform, sondern im Glauben an eine allgemeine Fortschrittsentwickelung der Menschheit die Kirche stets zu modernisieren, dem aktuellen Stand des Fortschrittes anzugleichen. Ein Conservativer sei so stets im Unrecht, da er sich diesem Fortschritt entgegenstellt, denn was heute noch wahr ist, wird es morgen nicht mehr sein!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  5. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  6. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  7. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  8. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  9. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Der Teufel sitzt im Detail
  12. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  13. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  14. Koch: Mit Glaube an ewiges Leben verdunstet auch Menschenwürde
  15. ,Mach dir keine Sorgen, Mama – Gott wird mich heilen!‘

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz