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Der sakramentale Lockdown der Kirche war ein Kniefall vor der Politik

6. April 2024 in Kommentar, 59 Lesermeinungen
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Gastkommentar von Bischof Marian Eleganti


Chur (kath.net)

In seiner kürzlich veröffentlichten Autobiographie ist Papst Franziskus über den Widerstand gegen die experimentelle mRNA- Impfung beunruhigt. Leider ist er auch bei der Schliessung der Kirchen und dem sakramentalen Lockdown allen anderen vorangegangen. Gegen allgemein etablierte, medizin- und sozialethische Standards nötigte er seine Mitarbeiter im Vatikan in die experimentelle mRNA-Impfung, wollten sie nicht ihre Arbeitsstelle verlieren. Das haben auch andere getan. Aber vom Papst hätte ich es nicht erwartet. Hatte sich nicht das Dikasterium für die Glaubenslehre unter Kard. Ladaria mit der Billigung des Papstes für die Freiheit der Gläubigen, die Impfung zu nehmen oder nicht, ausgesprochen (Note über die Moralität des Gebrauchs einiger Impfungen gegen Covid-19 vom 21. Dez. 2020)?

Es ist inzwischen bekannt, dass den Akteuren der Pandemie für ihre Behauptungen keine belastbaren Daten vorlagen, und dort, wo man solche hatte, wurden sie bewusst ignoriert, um Maskenzwang, Lockdowns und Impfungen zum Schaden von vielen Millionen unschuldiger Menschen auf Befehl der Politik durchzusetzen. Es gab keinen Fremdschutz durch die Impfungen und höchstens einen kurzfristigen Nutzen für den Geimpften selbst. Die sog. «Pandemie der Ungeimpften» war eine böswillige und nicht faktenbasierte Unterstellung.

Leider hat die Kirche mit ihrer säkularen Compliance der Welt vorgeführt, wie wenig sie heutzutage an die übernatürliche Kraft ihrer Sakramente und Sakramentalien glaubt, aber umso mehr auf Desinfektionsmittel setzt und der Politik zudient. Die Absurditäten in den Kirchen beim Kommunionempfang übertrafen sich selbst, und das weltweit. Ein Blick ins Internet genügt, um sich davon zu überzeugen. Nun fährt der Papst fort – auf welchem Informationsstand eigentlich? – Katholiken ein schlechtes Gewissen einzureden, welche die Impfung nicht genommen haben und in steigender Zahl auch zukünftig nicht daran denken, sie zu nehmen. Denn ihre überaus zahlreichen Nebenwirkungen sind mittlerweile bekannt. Forscher in Japan, Malaysia und Philippinen forderten kürzlich einen weltweiten Stopp dieser experimentellen mRNA-Impfungen, um nur eines der vielen Beispiele beim Namen zu nennen. Obwohl die Kritiker der Massnahmen, die sog. (Covid-) Idioten, recht hatten, die Expertise auf der ganzen Welt sich erhärtet, welche dieser Impfung ein schlechtes Zeugnis ausstellt, bleibt der Papst von ihr überzeugt und kritisiert ihre Gegner.


Ich würde mal gerne wissen, welche Politiker die Impfung genommen haben (vgl. Neuseeland) und uns nicht, wie sie es beim Maskentragen auch getan haben, vor der Kamera etwas vorgaukelten. Auch das ist dokumentiert. Es ist jedenfalls auffallend, dass Politiker mehrheitlich von schweren Nebenwirkungen der Impfungen (Myocarditis, Schlaganfälle, neuronale Erkrankungen, sog. Turbokrebs, Immunschwäche u.a.) verschont blieben, während andere starben, ernsthaft erkrankten oder für immer geschädigt wurden und bis heute ohne nennenswerte, staatliche Hilfe bleiben. Ich wünsche es niemandem. Deshalb sollte der Papst jetzt nicht ohne Notwendigkeit in seiner Autobiographie nachlegen.

Wie viele Gläubige starben durch den Lockdown der Seelsorge ohne die Hilfe der Sakramente und ohne Besuche! Die Folgen der Lockdowns für die Kinder, die medizinisch nicht indizierte Schliessung der Schulen und Impfung junger Menschen, die eklatante Übersterblichkeit weltweit seit der mRNA-Impfung lassen sich nicht übersehen. Die Bilanz dieser Gentherapie ist schlecht, ausser man beabsichtigte in ihrem Zusammenhang noch etwas anderes. Jedenfalls wurde die Pandemie geplant, Wording und social Engineering waren vorbereitet und auffallend unisono. Die Pandemie konnte mit Hilfe der Anzahl der PCR-Tests wie auch durch die noch nie dagewesene und absurde Zählweise der mit - oder an Covid Verstorbenen beliebig modelliert und aufgeblasen werden. Mit dem Beginn des Ukraine-Krieges war das Thema dann vom Tisch und die Pandemie besiegt. Die jährliche Influenza kehrte zurück. Sie hat in früheren Jahren mehr Tote gefordert als das sog. Killervirus der zurückliegenden Pandemie der PCR-Tests. Eine asymptomatische Ansteckung gab es nicht. Gesunde wurden für krank erklärt. Das alles ist inzwischen bekannt und dokumentiert, aber anscheinend nicht im Vatikan. Und wir werden in Zukunft noch mehr davon sehen und erfahren.

Jahrzehntelang wurde in jüngster Vergangenheit die Patienten-autonomie als das erste Gebot bei allen medizinischen Interventionen gesellschaftlich breit propagiert. Sie wurde in der Form der informierten Zustimmung (informed consent) zum ethischen Goldstandard der modernen Medizin erhoben, während der Pandemie aber gnadenlos aufgehoben. Auch die Suizidbeihilfe wurde mit dem Hinweis auf die Autonomie des Patienten vorangetrieben. «Mein Bauch gehört mir» skandierten jahrzehntelang die abtreibungswilligen Frauen. Aber ausgerechnet in der zurückliegenden Fake-Pandemie gab es diese Autonomie nicht mehr. Und die Kirche war ganz vorne mit dabei. Totalitär und ohne Wimpernzucken wurden unsere verfassungsmässigen Grundrechte verletzt. Man sah Planspiele für Internierungslager im Aufbau für jene, die sich der Compliance der Mehrheit verweigerten. Und der Papst? Er hat die Freiheitsrechte seiner Mitarbeiter im eigenen Staat als erster geritzt und die Schliessung der Kirchen angeordnet. Es tut weh, das zu sagen. Und es tat weh, es zu sehen. Die Ästhetisierung und Inszenierung seiner Lockdown-Isolation ohne Volk Gottes und Kardinäle auf dem Petersplatz an Ostern 2020, das erstmalig «nicht stattfindende Ostern», der für die Öffentlichkeit unzugängliche Petersdom, die leeren Weihwasserbecken weltweit, waren für mich keine Manifestationen des Glaubens der Kirche.

Und noch ein letzter Hinweis: Die zunehmende Banalisierung päpstlicher Kommunikation durch Formate wie Interviews, Tweets, Saturday-Night-TV und nun zum ersten Mal mit einer Autobiographie hat m.E. diesem Amt nicht gutgetan. Die Geschichte wird darüber urteilen. Sehen kann man es schon jetzt.


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