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Mehrheit der Deutschen hat Angst, Minderheit im eigenen Land zu werden

4. Mai 2024 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Eine aktuelle Umfrage ergab: Die Mehrheit der Deutschen will keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen.


Hamburg (kath.net / pk) Die Mehrheit der Deutschen will keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen und hat Angst, eine Minderheit im eigenen Land zu werden. Das ergab eine Insa-Umfrage, die vom Magazin NIUS beauftragt wurde.

Von 26. bis 29. April wurden rund 2.000 Personen ab 18 Jahren zu den Themen Einwanderung, Integration und Demografie befragt. 52 Prozent waren der Meinung, Deutschland sollte grundsätzlich keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen; 34 Prozent stimmten dieser Aussage nicht oder eher nicht zu.


54 Prozent der Befragten haben Angst, dass Deutsche zur Minderheit in Deutschland werden; 37 Prozent haben diese Sorge nicht. Über die Hälfte der befragten Deutschen (57 Prozent) bejahte außerdem die Aussage „In bestimmten Gegenden meiner Stadt bzw. meinem Dorf habe ich das Gefühl, nicht mehr in Deutschland zu sein.“

Ein besonders hoher Prozentsatz der Befragten stimmte der Aussage zu „Die derzeitige Migration überlastet das deutsche Schulsystem“. „Derzeit stehen viele Schulen, vor allem in den Großstädten, aufgrund der Belastungen durch die anhaltende Masseneinwanderung vor zahlreichen Problemen“, schreibt NIUS.

Problemschulen „verdeutlichen beispielhaft, wie dramatisch die Lage im Bildungssystem tatsächlich ist“, wird auf den jüngsten Fall einer Gesamtschule in Neuss verwiesen, wo sich muslimische Schüler als Scharia-Polizei aufspielten.

Ein anderes Beispiel sei die Grundschule Gräfenau in Ludwigshafen, wo von 490 Schülern der Klassen 1 bis 4 rund 440 Kinder einen Förderbedarf haben und mehr als 170 Kinder in die Kategorie „nahezu ohne Deutschkenntnisse“ fallen. „Anhand dieser Zahlen zeigt sich ein deutliches Unbehagen, das sich aus den Folgen einer verfehlten Migrations- und Integrationspolitik speist“, schreibt NIUS.


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