Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  13. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  14. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  15. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver

Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer

15. April 2026 in Jugend, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Überraschendes berichtet die schwedische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt – Kirchenhistoriker Joel Halldorf sieht einen historischen Wandel weg von der frauendominierten Kirche


Stockholm (kath.net/pl) Es sei ein globaler Trend, sagt Joel Halldorf, Professor für Kirchengeschichte in Stockholm: Viele junge Menschen, insbesondere junge Männer, möchten katholisch werden. Diese Entwicklung lasse sich auch an den drei größten katholischen Gemeinden Schwedens nachweisen, z.B. in der katholischen Gemeinde in Göteborg, die genau diesen Anstieg junger Menschen verzeichnet, die sich der Kirche zuwenden, ja sogar von einem „enormen Zustrom“ junger Menschen (hauptsächlich Männer) in diesem Jahr sprechen. Darüber berichtet die schwedische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt „Sveriges Radio“.


Halldorf sieht in dieser Entwicklung einen historischen Wandel. Er erläutert: „Religion galt im Westen 200 Jahre lang als weiblich geprägt und war von Frauen dominiert. Was wir jetzt mancherorts beobachten, ist ein gestiegenes Interesse von Männern“ (siehe Link).

„Sveriges Radio“ stellt den 25-jährigen André Heijel vor. Der junge Mann erläutert: „Mein ganzes Leben lang habe ich nach dem Sinn des Lebens und meinem Platz in der Welt gesucht. Und so dachte ich: Ich kann die Bibel prüfen.“ Er setzt sich mit dem katholischen Glauben auseinander, möchte in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen und gefirmt werden. Anscheinend hatte er das Sakrament der Taufe bereits in einer anderen Konfession empfangen - mutmaßlich in der schwedisch-lutherischen Kirche, aber darüber wird zumindest im Textbeitrag nichts näheres berichtet.

Foto: Taufbrunnen in einer schwedischen katholischen Kirche (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Sextus 16. April 2026 
 

@SalvatoreMio und die distributive Gerechtigkeit

Es handelt sich um den ungesunden Trend zur Klerikalisierung der Laien und der Laisierung der Priester.
Bei uns gibt es eine Referentin, die regelmäßig mit einer fake Alba samt halber, hängenden Stola im Altarraum auftaucht, immer aufpassend, dass sie und der Priester nebeneinander auf derselben Ebeben stehen oder gehen oder sitzen.
Eine der vielen Laien, die gerne Kleriker sein möchten. Es muss höchst frustrieren für sie sein, dass trotz höchster Anstrengungen es nicht schaffen.
Das Prinzip der distributiven Gerechtigkeit lautet: "Jedem das Seine" -d.h. das Priester-sein dem Priester, das Laien-sein den Laien.
So ist die Kirche eine geordnete Gesellschaft, wie sie sein soll.


2
 
 SalvatoreMio 16. April 2026 
 

Die Sucht nach Macht

@Versusdeum: die Sucht zur Machterlangung, liegt uns Menschen in den Genen, und sie hat auch ihre Berechtigung, da es immer Führungskräfte braucht - überall. Und die Gefahr, sich Unangemessenes anzueignen, findet sich sogar in den Versuchungen Jesu wieder. - Abgesehen von den jetzigen Frauenkämpfen um "höhere Plätze um der angeblichen Gerechtigkeit willen" - wenn man genauer hinschaut - entdeckt man auch im Bereich der Kirche ein geheimes Gerangel um Ehre und Anerkennung, dem so manche unterliegen, sei es bei ehrenamtlichen Posten, sei es bei Priestern, die heimlich nach der Bischofsmitra schielen. Wir müssen uns immer wieder prüfen: tue ich das, was ich tue, (mit demütiger Miene!) um Ehre einzuheimsen, oder tue ich es wirklich aus Liebe zu Gott und zu unser aller Heil?


1
 
 Versusdeum 15. April 2026 
 

@SalvatoreMio @Galatea

Seit Golgotha war es auch der Glaube der Mütter, die die Kirche mitgetragen hat (z.B. beim Hl. Augustinus). Heute ist es in den dekadenten Kirchen des Westens, besonders in Deutschland, nicht selten aktivistischer Unglaube von Frauen in den verkrusteten Laienstrukturen, der die Kirche von innen her aushöhlt und sie erklärtermaßen zu einem Vehikel zur Machterlangung oder zu einer beliebigen "N"GO macht.


2
 
 Sextus 15. April 2026 
 

Interessant ...

verkuender ist abgetaucht und die äußerst aktive Galatea ist aufgetaucht.
Die Geheimnisse der Natur lol


2
 
 Sextus 15. April 2026 
 

Eine frauendominierte Kirche ...

... wie einst die evangelische, die der ev.Theologe Friedrich Wilhelm Graf so beschrieb: sie predigen einen Kuschelgott mit schlechtem Geschmack.


1
 
 Galatea 15. April 2026 
 

@ SalvatoreMio

männliche Kinder halten die Kirche für "Weiberkram" nicht wegen der Mama, mit der sie in die Kirche gehen.


0
 
 SalvatoreMio 15. April 2026 
 

Frauendominierte Kirche

Es wird höchste Zeit, dass so etwas wie "Gleichgewicht" (wieder) hergestellt wird - gar nicht unbedingt wegen "Gleichgewicht" sondern: gerade männliche Kinder, die immer nur mit der Mama in die Kirche gehen, halten Kirche schnell für "Weiberkram". Da gibt es zwischen den Nationalitäten allerdings Unterschiede.


3
 
 Galatea 15. April 2026 
 

… weg von der frauendominierten Kirche

Ach herrje!
Wenn die Frauenrechtsorganisationen und die Synodalen das lesen, drehen sie durch.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Konversion

  1. Gary Cooper – ein ‚Poet des Wirklichen‘
  2. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  3. Kanada: Evangelikaler Jugendseelsorger Caelen Begg (26) wurde zu Ostern katholisch
  4. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  5. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  6. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  7. Achtjährige Japanerin möchte die Taufe empfangen, um „Gott näher zu sein“

Schweden

  1. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  2. Klage vom EGMR abgewiesen – Christliche Eltern verlieren Kampf um Töchter
  3. "Die Zahl der Priesterberufungen steigt in Schweden!"
  4. Christliche Eltern klagen Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
  5. Zuwanderung: Trendumkehr in Schweden
  6. Pakistan: Mehr Blasphemievorwürfe gegen Christen
  7. ‚LGBTQ-Leitfaden’ der Schwedischen Kirche behauptet: Jesus war ‚queer’






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. MAGNIFICA HUMANITAS
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz