Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘

So nicht, Mr. Präsident!

13. April 2026 in Kommentar, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit dem Angriff auf Papst Leo ist Trump zu weit gegangen – Bischof Barron hat Recht - Trump sollte sich entschuldigen - Ein Kommentar von Roland Noé - UPDATE: Trump löscht den umstrittenen Cartoon


Washington D. C. (kath.net/rn)
„Das sollte sofort gelöscht werden. Es gibt keinen Kontext, in dem das akzeptabel ist.“ Mit klaren Worten hat Sean Feucht, ein US-amerikanischer Musiker, Autor und ehemaliger Leiter bei Bethel Music, Kritik an dem jüngsten Trump-Cartoon geübt, in dem dieser Jesus-ähnlich dargestellt wurde. Feucht ist kein Nobody, sondern galt oder gilt immer noch als großer Trump-Unterstützer, der neben einigen anderen deutlichen Einfluss auf die evangelikale Bewegung in den USA hat, die zu den stärksten Befürwortern von Trump zählt.

Vor dem Cartoon gab es bereits scharfe Angriffe von Trump auf Papst Leo. Dass dieser einen zumindest unglücklichen Tweet abgesetzt hat, rechtfertigt die Angriffe nicht. Dass Trump inhaltlich beim Thema Iran durchaus Kritikpunkte hat, bei denen man sagen könnte: „Ja, so ist es“, rechtfertigt die Angriffe ebenso wenig. Punkt. Amen. Aus.

Trump ist hier klar zu weit gegangen; er sollte sich entschuldigen und den Cartoon löschen. Sonst schadet derjenige, der viel Gutes für die konservative Bewegung in den USA erreicht hat (Ernennung der US-Höchstrichter, Einschränkung des Abtreibungsrechts, Einsatz für Religionsfreiheit und vieles mehr, worüber unsere Medien niemals berichten), im Endeffekt genau dieser Bewegung ganz massiv. Diejenigen, die sich massiv über den Trump-Leo-Zwist freuen, sind jene, die es mit uns Katholiken und Christen eben nicht gut meinen. 

Riley Gaines, eine konservative Moderatorin bei „Fox News“, meinte auf X: „Ich kann nicht verstehen, warum er das postet. Sucht er eine Reaktion? Glaubt er das tatsächlich?“ Sie wünscht sich, dass Trump ein bisschen demütiger auftreten sollte. Recht hat sie!

Und der bekannte US-Bischof Barron, der Trump durchaus wohlgesonnen ist, schreibt heute auf X: „Die Aussagen von Präsident Trump auf Truth Social bezüglich des Papstes waren völlig unangemessen und respektlos. Sie tragen in keiner Weise zu einem konstruktiven Gespräch bei. Es obliegt dem Papst, die katholische Lehre und die Prinzipien, die das moralische Leben regeln, zu verkünden. In Bezug auf die konkrete Anwendung dieser Prinzipien können und werden Menschen guten Willens durchaus anderer Meinung sein. Ich würde ernsthaften Katholiken in der Trump-Administration – Minister Rubio, Vizepräsident Vance, Botschafter Brian Burch und anderen – wärmstens empfehlen, sich mit vatikanischen Beamten zu treffen, damit ein echtes Gespräch stattfinden kann. Dies ist bei Weitem vorzuziehen gegenüber den Aussagen in sozialen Medien. Ich bin sehr dankbar für die vielen Wege, auf denen die Trump-Administration sich an Katholiken und andere gläubige Menschen gewandt hat. Es war eine große Ehre, in der Kommission für Religiöse Freiheit zu dienen. Kein Präsident zu meinen Lebzeiten hat ein größeres Engagement gezeigt, um unsere erste Freiheit zu verteidigen. Trotz alledem denke ich, dass der Präsident dem Papst eine Entschuldigung schuldet.“


Aber lassen wir eines nicht vergessen: Trump steht nie wieder zur Wahl. Unabhängig von Trump steht mir die konservative/republikanische Partei in den USA immer noch tausendmal näher als die US-Demokraten, die Gläubige bedrohen (Gewissensfreiheit), Lebensschützer einsperren lassen oder zulassen wollen, dass Kinder bis zur Geburt getötet werden. Daher bleibt mein Wunsch für 2028: Marco Rubio for President.

God bless the USA!

P.S: Nachtrag: Der US-Präsident hat am Montag am Nachmittag den umstrittenen Cartoon gelöscht!

"Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz
  2. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  3. Quod erat demonstrandum
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz