![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||||||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungenvor 4 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung ‚Kinder abtreiben ist keine Sache, auf die man stolz sein sollte‘, sagt Hagen in einem Interview. Berlin (kath.net/jg) In dem 1978 veröffentlichten Stück „Unbeschreiblich weiblich“ sang die junge Hagen provokant: „Mann, ich schaff’ mir keine kleinen Kinder an“. Heute, als Mutter zweier Kinder, bedauert sie diese Einstellung. Sie gab zu, selbst als junges Mädchen zweimal abgetrieben zu haben – einmal im Alter von 14 Jahren, wobei sie damals dazu gezwungen worden sei. „Kinder abtreiben ist keine Sache, auf die man stolz sein sollte“, sagte Hagen im Interview. Das damalige Lied sei „vom jugendlichen Übermut getrieben“ gewesen. Ihr sei bewusst gewesen, mit solchen „widerspenstigen, provokanten Themen“ einen Skandal auszulösen. Dennoch betonte sie: „Aber das ist nicht meine Identität. Und das ist auch nicht meine Hinterlassenschaft.“ Die Äußerungen fielen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Highway to Heaven“ (dt. „Der Weg in den Himmel“), das am 27. März erschienen ist. Das Album verbindet Gospel-Klassiker mit Elementen aus Rock, Pop und Reggae. Nina Hagen, 1955 in Ost-Berlin geboren und in einem atheistischen Elternhaus aufgewachsen, durchlief in den vergangenen Jahrzehnten eine tiefgreifende persönliche Veränderung. Nach einer längeren Sinnsuche ließ sie sich 2009 in einer evangelisch-reformierten Gemeinde taufen. In ihrer 2011 erschienenen Autobiografie „Bekenntnisse“ schilderte sie ihre Abkehr von der Drogensucht und ihre Hinwendung zum christlichen Glauben. Auch nach ihrer Bekehrung blieb Hagen in manchen Punkten kontrovers. So irritierte sie fromme Christen mit der Aussage, junge Frauen sollten selbst entscheiden, ob sie ein Kind austragen wollen oder nicht. Gleichzeitig bezeichnete sie die Ablehnung praktizierter Homosexualität als „faschistisches Gedankengut“. Mit ihren aktuellen Aussagen zu den eigenen Abtreibungen zeigt die einstige Punk-Ikone nun eine deutlich reflektiertere und selbstkritischere Haltung zu einem Thema, das sie früher bewusst provokant besungen hatte.
© Foto Nina Hagen auf dem Evangelischen Kirchentag 2011: Christliches Medienmagazin pro. Creative Commons Lizenz CC BY 2.0. Bild verändert
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuAbtreibung
Prominente
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||||||||||
![]() | ||||||||||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||||||||||