Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

„Du musst von deinem Sofa aufstehen“

10. Mai 2024 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fast 4.000 vorwiegend junge französische Katholiken engagieren sich für die Restaurierung von alten Wegekreuzen und verfallenden Kapellen


Paris (kath.net/pl) „Die Restaurierung eines Kalvarienbergs ist ein Abenteuer. Zuerst müssen Sie von Ihrem Sofa aufstehen, in die Kälte und den Regen hinausgehen, um Steine zu reiben, Brombeersträucher auszureißen und einen Teil Ihrer Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Nicht jeder macht das.“ So schildert Alexandre Caillé, Vorsitzender des Vereins SOS Calvaires, im Interview mit dem US-amerikanischen Blog „The Pillar“, die konkreten Einsätze. „Kalvarienberg“ ist dabei die in Frankreich übliche Bezeichnung für Kreuzesdarstellungen am Wegesrand. Caillé schildert, dass SOS Calvaire 1987 von jemandem „gegründet, der mit einigen Freunden eine kleine verlassene Kapelle restaurieren wollte. Als die Renovierung abgeschlossen war, wollten sie es nicht dabei belassen. Denn sie nahmen wahr, dass das ganze christliche Erbe in Trümmern fiel, deshalb gründeten sie den Verein, um die verfallenen Kreuze, Statuen und Kapellen zu restaurieren.“ Inzwischen hat der Verein 4.000 Freiwillige in 85 Einzelgruppen, „die sich für die Wiederherstellung dieses einzigartigen Erbes einsetzen“, die jungen Menschen stehen dabei im Vordergrund.


„Junge Menschen fordern heute solche Anstrengungen. Es ist das, was sie erwarten, ganz gleich, was sie vielleicht glauben. Sie brauchen ein Ideal, starke Werte, Herausforderungen“, erläutert Caillé. „Diese Arbeit kann schwierig und körperlich anstrengend sein. Für manche kann es auch eine wahrhaft spirituelle Erfahrung sein, eine Entdeckung oder Wiederentdeckung der Geschichte des Kreuzes und der christlichen Religion, die mit diesem kraftvollen Symbol verbunden ist. Für andere ist es ein Gebet. Ein Akt der Nächstenliebe, eine Selbsthingabe für das Gemeinwohl, vor allem aber für Gott.“ Auch Auslandseinsätze hat es bereits gegeben. „Wichtig ist auch, dass unser Verein keiner bestimmten katholischen Bewegung zugeordnet ist, denn unser Ziel ist es, dieses einzigartige christliche Erbe mit möglichst vielen Menschen und für möglichst viele Menschen wiederherzustellen und zu bewahren, ohne dabei verschiedene religiöse Bewegungen zu trennen.“

Weiterführender kath.net-Artikel: Frankreich: Junges gläubiges Ehepaar renoviert verrottendes Kirchlein für die Taufe ihres Kindes

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz