Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  8. Vom Benehmen mit Majestäten
  9. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  10. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  11. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘

23. Mai 2024 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der kirchliche Umgang mit AfD-Wählern in Deutschland befremdet, findet FOCUS-Gastautorin Julia Ruhs.


Berlin (kath.net / pk) Lebt die Kirche ihre eigenen Werte eigentlich noch? Dieser Frage geht FOCUS-Gastautorin Julia Ruhs in einem Beitrag nach, der sich mit der politischen Lage in Deutschland befasst. Wenn AfD-Mitglieder und sogar AfD-Wähler keine Kirchenämter mehr bekommen sollen, dann sei zu fragen, ob die Kirche „ihre eigene Institution richtig verstanden“ habe.

„Ist doch die Kirche die allerletzte Instanz, die Menschen von sich wegstoßen sollte. War es nicht immer ihr Anspruch, ganz besonders für die verlorenen Schäfchen da zu sein, und nicht für diejenigen, die sowieso schon alles richtig machen? Wer braucht denn dringender ein offenes Ohr und eine seelische Stütze als jemand, der in der AfD die Lösung sieht?“


„So wie man nicht jeden Flüchtling doof finden kann, wird man auch nicht jeden AfDler komplett doof finden können, wenn man ihn mal besser kennt“, schreibt Ruhs. „Aber im Fall der Kirche zeigt sich deutlich, worum es den gesellschaftlichen Akteuren heute geht – das Phänomen findet sich ja überall, in der Kulturszene, bei Journalisten, Veranstaltern, Gastwirten. 

Sie alle wollen ihre reine Weste wahren, ihren Ruf schützen, den eigenen Betrieb, die Institution, das berufliche Vorankommen. Kontaktschuld vermeiden. So erschafft man zwei abgeschirmte Welten, in der jeder am liebsten in der seinen bleibt.“ Die Autorin warnt vor einer „richtig großen Polarisierung“, wo es schließlich zwei unerbittliche Lager gibt, „von denen beide Seiten davon überzeugt sind, die wahren Fakten zu haben“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  7. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  8. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  14. Vom Benehmen mit Majestäten
  15. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz