Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘

23. Mai 2024 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der kirchliche Umgang mit AfD-Wählern in Deutschland befremdet, findet FOCUS-Gastautorin Julia Ruhs.


Berlin (kath.net / pk) Lebt die Kirche ihre eigenen Werte eigentlich noch? Dieser Frage geht FOCUS-Gastautorin Julia Ruhs in einem Beitrag nach, der sich mit der politischen Lage in Deutschland befasst. Wenn AfD-Mitglieder und sogar AfD-Wähler keine Kirchenämter mehr bekommen sollen, dann sei zu fragen, ob die Kirche „ihre eigene Institution richtig verstanden“ habe.

„Ist doch die Kirche die allerletzte Instanz, die Menschen von sich wegstoßen sollte. War es nicht immer ihr Anspruch, ganz besonders für die verlorenen Schäfchen da zu sein, und nicht für diejenigen, die sowieso schon alles richtig machen? Wer braucht denn dringender ein offenes Ohr und eine seelische Stütze als jemand, der in der AfD die Lösung sieht?“


„So wie man nicht jeden Flüchtling doof finden kann, wird man auch nicht jeden AfDler komplett doof finden können, wenn man ihn mal besser kennt“, schreibt Ruhs. „Aber im Fall der Kirche zeigt sich deutlich, worum es den gesellschaftlichen Akteuren heute geht – das Phänomen findet sich ja überall, in der Kulturszene, bei Journalisten, Veranstaltern, Gastwirten. 

Sie alle wollen ihre reine Weste wahren, ihren Ruf schützen, den eigenen Betrieb, die Institution, das berufliche Vorankommen. Kontaktschuld vermeiden. So erschafft man zwei abgeschirmte Welten, in der jeder am liebsten in der seinen bleibt.“ Die Autorin warnt vor einer „richtig großen Polarisierung“, wo es schließlich zwei unerbittliche Lager gibt, „von denen beide Seiten davon überzeugt sind, die wahren Fakten zu haben“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  6. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  10. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  11. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  12. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  15. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz