Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

„Keiner hat ihn wertgeschätzt“

20. Juni 2024 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Darstellung des Autisten Matthäus in „The Chosen“ habe ihm seine Bestimmung als Künstler gegeben, erzählt Schauspieler Paras Patel. Von Petra Knapp.


Wien (kath.net) „Keiner hat ihn wertgeschätzt, die Leute haben ihn einfach ignoriert.“ Das sagt der Schauspieler Paras Patel über die Figur des Matthäus, die er in der bekannten Serie „The Chosen“ spielt. Matthäus habe eine Person gebraucht, „die ihm ein Licht ins Herz leuchtete und ihm das nötige Selbstvertrauen gab“, sagte er im Gespräch mit der „Catholic News Agency“ (CNA).  

Kürzlich wurde Staffel 4 der Erfolgsserie „The Chosen“ offiziell zum Streaming exklusiv auf der „The Chosen“-App veröffentlicht. Der Schauspieler erklärte, die Möglichkeit, Matthäus zu porträtieren, habe ihm seine „Bestimmung als Künstler gegeben“, vor allem weil Matthäus autistisch war, und viele Menschen sehr berührt von der Darstellung seien.

„The Chosen“ ist eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Fernsehserien- oder Filmprojekte der Geschichte. Staffel 4 hat ihren Fokus auf der Zeit vor dem Einzug Jesu in Jerusalem und umfasst wichtige biblische Momente wie die Auferweckung des Lazarus. In den Episoden werden starke Spannungen zwischen den Jüngern sichtbar, etwa zwischen Matthäus und Simon Petrus.


Beeindruckend ist eine wunderbare Vergebungsszene zwischen den beiden, wo an die Botschaft Jesu erinnert wird, „nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal zu vergeben“ (Mt 18,22). Patel sagte im Gespräch, sein Charakter habe seine „Entschuldigungstour“ in Staffel 3 begonnen, als Matthäus sich mit seinen Eltern versöhnte.

„Matthäus, der weiß, wer er ist und der zu der Person geworden ist, die er ist, will immer seine Fehler wiedergutmachen – er fühlt die Schuld und die Scham“, erklärte Patel. „Das setzt sich in Staffel 4 fort.“ – „Das ist etwas, das ich liebe, wenn ich Matthew darstelle, weil es uns als Zuschauer wirklich lehrt, wie das aussehen kann und uns hilft, die richtigen Dinge in unserem Leben zu tun, trotz der Hindernisse, mit denen wir konfrontiert sind.“

Matthäus habe seit Staffel 1 eine starke Entwicklung durchgemacht, weiß der Schauspieler. Matthäus sei in seinem alten Job als Zöllner „nicht aktiviert“ gewesen, meint er. „Das heißt, keiner hat etwas Besonderes in ihm gesehen. Keiner hat ihn wertgeschätzt, die Leute haben ihn einfach ignoriert. Sie haben ihn angespuckt. Keiner hat ihm seinen Wert zugesprochen.”

Es habe nur eine Person gebraucht, „die ihm ein Licht ins Herz leuchtete und ihm das nötige Selbstvertrauen gab, um ihn zu einem der berühmtesten Schriftgelehrten der Geschichte zu machen“. Patel bekennt offen, er habe durch die Rolle des Matthäus unglaublich viel gelernt. Es sei selten, „dass eine Figur einen wirklich beeindruckt“.

Er habe gelernt, „andere nicht so leicht zu verurteilen“, gibt er offen zu. „Ich lerne, wie man einander respektiert und wirklich versucht, jemandem zuzuhören, das Herz des anderen zu hören und ein Buch nicht nach seinem Einband zu beurteilen.“ Er bekommt zahlreiche Zuschriften, in denen Menschen ihm danken, weil er eine Person mit Autismus porträtiert.

Er sei nun ein „Botschafter“ für die Autismus-Gemeinschaft geworden. Es sei etwas, das ihm sehr am Herzen liege. Manche Menschen seien auf ihn zugekommen und hätten gesagt: „Danke, dass Sie uns wissen haben lassen, was das ist. Wir wussten nicht, dass man dieses Verhalten ,autistisch‘ nennt“, erzählt er von konkreten Begegnungen. „Sie kannten das Wort nicht, bis sie die Serie sahen.“

Staffel 4 wurde verzögert veröffentlicht, da es Konflikte gaben zwischen „The Chosen“ und den Angel Studios. Nachdem die erste Folge am 2. Juni veröffentlicht wurde, kletterte die App der Serie auf Platz 1 im Apple TV App Store und auf Platz 2 der kostenlosen Apps im mobilen iOS App Store. Die Geschichte von „The Chosen“ ist eine Erfolgsgeschichte: Sie zählt beeindruckende 3,5 Millionen Streams nach der Veröffentlichung von Episode 1 und 4,2 Millionen Streams in US-Haushalten in den ersten drei Tagen. In den ersten 72 Stunden erreichten allein die Streams auf YouTube und der App mehr als 2,5 Millionen Gesamtzuschauer.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz