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'Du kannst kein mittelmäßiges Leben führen!'

23. Juni 2024 in Familie, keine Lesermeinung
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Eine Episode von „The Catholic Gentleman” befasst sich mit den subtilen Strategien des Bösen, in unser Leben einzudringen. Von Petra Knapp.


New York (kath.net / pk) Politik, Kirche, Institutionen: Häufig geben wir anderen die Schuld für Probleme, die wir haben. Das ist ein Fehler, erklärt Devin Schadt in einer Episode von „The Catholic Gentleman“, wo er zusammen mit Sam Guzman und John Heinen zum Thema „Three sure signs the devil owns you“ diskutierte.

Oft machen wir Institutionen, Kirche und Politik verantwortlich für alle Probleme, die wir haben, sagt Schadt. „Aber wir sind blind dafür, was in uns selbst passiert. Wir machen oft den Fehler, dass wir die Verantwortung abschieben. Wir denken, die Obrigkeiten sind verantwortlich für alle Probleme in der Welt. Aber eigentlich sollten wir uns selbst befragen und sagen: Übernehme ich für mich selbst Verantwortung?“


Dies sei sehr wichtig, „denn wenn wir das nicht tun, dann machen wir uns selbst machtlos für den Herrn, und wir werden beherrscht – und zerstört – vom Bösen.“ Satan wolle unsere Suche nach Heiligkeit, dem Guten und letztlich nach Gott selbst unterminieren, meinte Sam Guzman. „Das ist sehr subtil. Der Mangel an Selbsterkenntnis ist ein großer Schlüssel dafür. Als Katholiken sind wir dazu berufen, wachsam zu sein.”

Es brauche eine zweifache Wachsamkeit, erklärte er: Man müsse wachsam sein, was um einen herum passiere, aber auch was in einem selbst sei. „Und diese zweifache Wachsamkeit verändert alles. Denn sobald dir etwas bewusst wird, bist du verantwortlich.“

Wer das nicht wolle und zurückweise, der werde zum „Spielzeug des Teufels“. Guzman: „Du kannst kein mittelmäßiges Leben führen!“ Es sei wesentlich, regelmäßig seine eigenen Handlungen und Gedanken zu überprüfen und sie mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen.

Diese mangelnde Selbsterkenntnis sei eines von drei großen Einfallstoren des Widersachers für unser Leben. Eine zweite subtile Taktik des Feindes sei Neid und Eifersucht. Neid komme häufig in der Form eines „harmlosen Vergleichs“ mit anderen daher; er kann unser Herz vergiften. Er gründe auf einer „tiefen Unzufriedenheit“, sagt Guzman.

Man sei darauf fokussiert, was man nicht habe. Ein Gegenmittel sei, eine Haltung der Dankbarkeit zu entwickeln, indem man ganz bewusst anerkennt, was Gott einem geschenkt hat, und indem man Gott dankt für die Segnungen in seinem Leben.

Groll und Unversöhnlichkeit sind ein drittes Einfallstor für den Bösen. „Wenn du an der Sünde eines anderen Menschen festhältst, dann hältst du nicht am Kreuz fest – und das übt Kontrolle über dich aus“, erklärte Schadt. Er rät dazu, jederzeit zu vergeben, selbst wenn es unmöglich scheint, denn nur das befreit uns von den Fesseln der Unversöhnlichkeit.

3 Sure Signs That the Devil Owns You - The Catholic Gentleman


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