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Britische Lebensschutzorganisation startet Wahlkampagne

20. Juni 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Die Wähler sollen auf die Kandidaten für die Parlamentssitze einwirken, damit diese eine Verpflichtungserklärung zur Unterstützung schwangerer Frauen und ungeborener Kinder unterzeichnen.


London (kath.net/LifeNews/jg)
Die britische Lebensschutzorganisation Right to Life UK hat eine Kampagne zur Unterstützung schwangerer Frauen und ihrer ungeborenen Kinder gestartet, die bis zu den Parlamentswahlen am 4. Juli laufen wird.

Right to Life UK hat das Abstimmungsverhalten der 132 Parlamentsabgeordneten, die nicht erneut zur Wahl antreten, analysiert. Die Untersuchung hat ergeben, dass 92 (70 Prozent) von ihnen überwiegend Pro-Abtreibung eingestellt sind und nur 23 (17 Prozent) sind überwiegend für den Lebensschutz.


Die Kampagne soll das ändern. Die Lebensschutzorganisation möchte die Wähler dazu bewegen, an die Kandidaten ihrer Wahlkreise zu schreiben und diese zu veranlassen, die „Both Lives Pledge“ zu unterschreiben, eine Verpflichtungserklärung, sich für Mütter und ungeborene Kinder einzusetzen.

Die Erklärung besteht aus drei Teilen:

1) Die Diskriminierung von Mädchen soll beendet werden. Das Abtreibungsgesetz ist so zu ändern, dass geschlechtsspezifische Abtreibungen nicht mehr erlaubt wären.

2) Der Zeitpunkt in der Schwangerschaft bis zu dem Abtreibungen legal sind, soll gesenkt und an die Mehrheit der EU-Staaten angeglichen werden. Derzeit sind Abtreibungen bis zu 23 Wochen und sechs Tagen der Schwangerschaft legal.

3) Schwangere Frauen sollen am Arbeitsplatz mehr Unterstützung erhalten.

Alle drei Punkte werden laut Umfragen jeweils von einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt.

Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichte Statistik zeigt eine deutliche Zunahme der Zahl der Abtreibungen. 2022 wurden 252.122 Abtreibungen durchgeführt, das waren um 17 Prozent mehr als 2021.

Weiterführender kath.net-Artikel: Britischer Bischof Davies: „Katholiken müssen beim Wählen die Kultur des Todes beenden“ - Legale Sterbehilfe würde „die Art und Weise verzerren, wie Kranke und Alte in der Gesellschaft gesehen werden, wenn es weniger kostspielig ist, zu töten als sich um sie zu kümmern“


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 20. Juni 2024 
 

Gegenwehr!

Immer notwendiger werden verantwortungsvolle Bürger, die die gottlose Haltung von Politikern und Regierungen zu stoppen suchen. Das braucht Phantasie, Einsatz von Zeit und Kraft und manchmal Mut.


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