Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  10. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Maria, die Mutter des Friedens
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist

Ärger um Spenden für Messen in Kroatien

22. Juni 2024 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erhöhung der empfohlenen Mess-Stipendien sorgt für Debatten


Zagreb (kath.net/KAP) In Kroatien gibt es eine öffentliche Debatte um sogenannte Mess-Stipendien und die Finanzierung der Kirche. Weil die Inflation auch die katholische Kirche treffe, hatten die Bischöfe des südosteuropäischen Landes bei ihrer jüngsten Vollversammlung eine Erhöhung der empfohlenen Spende für eine Messfeier, die in einem besonderen Anliegen von Gläubigen gefeiert wird (Messintentionen), von sieben auf zehn Euro erhöht. Diese Entscheidung, die ab dem 1. Juli wirksam wird, polarisiert die Bürger, wie örtliche Medien (Mittwoch) berichten.


"Wäre Jesus nicht auferstanden, würde er sich im Grab umdrehen", kommentierte ein verärgerter Leser der Zeitung "Vecernji list". Ein weiterer wirft der Bischofskonferenz Gier vor, während ein anderer die Einführung einer Kirchensteuer nach deutschem Vorbild vorschlägt. Befürworter des Vorstoßes argumentieren hingegen mit dem karitativen Wirken der Kirche, wo der Staat versage. Auch werde niemandem wegen Geldmangels der Besuch eines Gottesdienstes verweigert.

In der Kirche in Kroatien gibt es kein Kirchenbeitrags-System wie im deutschen Sprachraum. Die Kirche finanziert sich aus Spenden, Kollektengeldern und Messstipendien sowie staatlichen Beiträgen. Rund 86 Prozent der 4,2 Millionen Kroaten sind Katholiken. Die Kirche genießt in der Gesellschaft weitgehend hohes Ansehen.

Nach katholischer Lehre kann ein Priester eine Messe für ein bestimmtes Anliegen von Gläubigen feiern, beispielsweise im Gedenken an einen Verstorbenen. Der Kirchenrechtskodex erlaubt dafür die Annahme eines Messstipendiums; zugleich wird "eindringlich empfohlen", auch Messen ohne eine solche Zuwendung nach der Intention der Gläubigen, "vor allem der Bedürftigen" zu feiern. In Österreich liegt die empfohlene Höhe eines Mess-Stipendiums bei neun Euro.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  4. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  5. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  6. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  7. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  8. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  9. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  10. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  11. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  12. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  13. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  14. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  15. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz