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Vatikan: Rupnik-Bilder-Streit eskaliert - Kardinal O'Malley hat genug!

28. Juni 2024 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Obwohl mehrere Ordensfrauen dem Ex-Jesuitenpater Missbrauch vorwerfen, verwenden Kurienbehörden weiterhin von Rupnik geschaffene religiöse Bilder - Präsident der Päpstlichen Kinderschutzkommission hat jetzt genug


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Im Vatikan ist ein offener Streit darüber entbrannt, wie die Kirchenleitung künftig mit Werken des slowenischen Mosaik-Künstlers und Ex-Jesuiten Marko Rupnik umgehen soll. Dem heute in Slowenien lebenden Priester haben mehrere Ordensfrauen vorgeworfen, er habe sie psychisch und sexuell missbraucht. Da es sich bei den Betroffenen nicht um Minderjährige handelt und die Vorwürfe nicht bewiesen wurden, hat der Vatikan Rupnik bislang nicht aus dem Klerikerstand entfernt.

Auch werden weiterhin religiöse Bilder, die Rupnik geschaffen hat, von vatikanischen Behörden, etwa zur Illustration von Broschüren, verwendet. Auch die mit Rupniks Mosaiken ausgestaltete Kapelle "Redemptoris mater" im Vatikan wird weiterhin genutzt. In der vergangenen Woche hatte der Chef der vatikanischen Medienabteilung, Paolo Ruffini, erklärt, der Vatikan werde weiterhin auf Rupniks Werke zurückgreifen. Die Nähe der Kirche zu Missbrauchsopfern stehe dennoch außer Frage.


Kardinal O'Malley schlägt Alarm

Als Reaktion hat nun der Präsident der Päpstlichen Kinderschutzkommission, der US-amerikanische Kardinal Sean O'Malley, den Vatikan aufgefordert, keine von Rupnik geschaffenen Werke mehr zu verwenden. In einem internen Brief an die Vatikan-Dikasterien schrieb der Kardinal: "Wir dürfen nicht die Botschaft vermitteln, dass der Heilige Stuhl die psychische Not, unter der so viele Menschen leiden, nicht wahrnimmt." O'Malley erklärte, mehrere Betroffene von sexuellen und geistlichen Übergriffen sowie Machtmissbrauch hätten sich an die Kinderschutzkommission gewandt. Sie hätten beklagt, dass der Vatikan weiterhin Rupniks Kunstwerke verwendet.

Verfahren gegen Rupnik läuft

Im Glaubensdikasterium läuft seit Oktober auf Anordnung von Papst Franziskus ein Verfahren gegen Rupnik wegen des Vorwurfs seelischer Gewalt und sexuellen Missbrauchs. Nach dem Kirchenrecht sind sexuelle Verfehlungen von Geistlichen lediglich eine Sünde, aber keine Straftat - sofern es sich bei den Betroffenen um Erwachsene im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte handelt. Rupnik (69) hat als Mosaikkünstler unter anderem Kirchen in Lourdes, Fatima, Krakau und Aparecida (Brasilien) ausgeschmückt.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Everard 29. Juni 2024 
 

Eine Entfernung wäre

Nur löblich aber Rupniks Malereien werden deswegen so sehr gefördert weil sie der aktuellen Ekklesiologie auch so entsprechen. Sie illustriert ganz die derzeitige Kirchenpolitik. So zu tun als müsse man zwischen Werk und Person trennen kann bei einem Geistlichen gewiss nicht pauschal gelten. Dass man für die molestieren Opfer wenig Sensibilität aufzubringen vermag ist ebensowenig verwunderlich.


0
 
 pikkuveli 29. Juni 2024 
 

Modern

Es ist in unserer Zeit üblich geworden nicht mehr zu differenzieren. Kunst - ein Bild, ein Musikstück etc. - ist nicht ein Psychogramm eines Künstlers. Es wird je und je ein von der Person des Künstlers zu trennendes Werk geschaffen. Streng genommen müsste ich bei jedem handwerklich geschaffenem Gegenstand erst erkunden, ob der Künstler/Handwerken ein sündloser frommer Christ war. Aber sündlose Menschen gibt es nicht!- Naiverkatholik hat da Recht. Niemand zwingt mich Rupnik-Werke zu betrachten!


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 ThomasR 29. Juni 2024 
 

@naiverkatholik

eine angemessene Zeit ist für mich 50 Jahre (gerechnet ab dem Todestag)- für so eine Zeit sind Rupnikbilder und -mosaiken mit weisser Farbe (Gipsschicht) zu verdecken und dann nach 50 Jharen nochmals darüber zu befinden
Mir persönlich haben die Rupnikmosaiken z.B. in Lourdes nie gefallen


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 golden 29. Juni 2024 
 

möge die "Feier" der Sünde ein Ende haben

Beten wir auch aktuell im Geiste der Hl.-Rock-Wallfahrt in Trier für Reinheit und Unzerrissenheit im dortigen Bistum...+

Alternative Lektüre für bestimmte "Allversteher":
Prophet Maleachi 2,1-9


0
 
 naiverkatholik 28. Juni 2024 
 

Rupniks Bilder vermeiden,aber.....

Wenn Opfer von sexuellem Missbrauch sich von Rupniks Bilder psychisch belastet fühlen, sollte man sie weitestgehend nicht mehr benutzen.
Wenigstens eine angemessen lange Zeit.Das, obwohl sie in sich geistlich und missionarisch wertvoll sein können.
Ganz dogmatisch und rigoristisch sollte man die Bilder nicht ablehnen, sonst dürften auch keine Psalmen des Mörders David mehr gebetet werden.


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