Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Kardinal Gerhard Ludwig Müller wurde von Papst Franziskus zum Kardinalspriester befördert

2. Juli 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Vatikan teilt diese Ernennung mit.


Vatikan (kath.net) Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Gerhard Kardinal Müller wurde vom Kardinaldiakon zum Kardinalpriester befördert. Das entschied am Montag das von Papst Franziskus geleitete Konsistorium. Kardinaldiakone haben das Recht, nach zehn Jahren Amtszeit um diese Ernennung zu bitten. Gleichzeitig wird die Kirche Sant’Agnese in Agone für Müllers Amtszeit vorübergehend von der Titeldiakonie zur Titelkirche erhoben. Das gab der Vatikan im Pressebulletin bekannt.

Müller war zunächst Dogmatikprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, dann ernannte ihn 2002 Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Regensburg. In Regensburg errichtete er u.a. das diözesane Institut Benedikt XVI., das an der Herausgabe des Gesamtwerkes von Papst Benedikt XVI. arbeitet. In der Deutschen Bischofskonferenz war er in mehreren Bereichen aktiv. 2012 berief ihn Papst Benedikt zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre und ernannte ihn zum Erzbischof.


Papst Franziskus bestätigte nach seiner Wahl den Kardinal in seinem Amt als Präfekt der Glaubenskongregation und verlieh ihm 2014 die Kardinalswürde. Als die Amtszeit nach fünf Jahren regulär endete, verlängerte der Papst die Amtszeit Müllers allerdings nicht und nannte ihm dafür auch keine Gründe. 2021 berief Papst Franziskus Müller als Mitglied für eine fünfjährige Amtszeit zum Mitglied des „Supremo Tribunale“ der Apostolischen Signatur.

Müller ist ein international renommierter Theologe, nur die vom deutsch-synodalen Weg infizierte Kirche in Deutschland teilt diese internationale Einschätzung eher selten. Er gilt als wichtiger und kenntnisreicher Träger des ökumenischen Dialogs gerade auch mit protestantischen Christen. Müller hat gemeinsam mit einem Vertreter der Befreiungstheologie ein Buch geschrieben, außerdem war er häufig in Lateinamerika zu Seelsorgeeinsätzen. Müller gilt als scharfer Kritiker des Relativismus, dies ist eine von vielen Positionen, die er mit Papst Benedikt XVI. teilt.

Foto: Kardinal Müller im Petersdom am Tag seiner Erhebung zum Kardinal (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz