Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns

Frauenverachtender Tabubruch

3. Juli 2024 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kaum ein Moment ist intimer und persönlicher als eine Geburt. Wer so etwas in einer Linzer Kirche zeigt, der will eines: provozieren. Ein Kommentar von Petra Knapp.


Linz (kath.net / pk) Eine Geburt ist etwas Intimes. Eine Geburt zeigt man nicht einfach so. Und wer sie zeigt, braucht einen guten Grund, etwa im medizinischen Bereich. Jeder Mensch weiß, dass dies ein besonderer Moment ist, der Schutz braucht und nicht zur Schau gestellt werden sollte.

Eine reale Geburt kann einen verstört zurücklassen, wenn sie reduziert wird auf das rein Physische, wenn jegliche Beziehung, das Intime, das Wunder des Lebens ausgespart bleiben. Wer eine Geburt kontextlos zur Schau stellt, begeht einen Tabubruch. Egal, wer diese Frau ist und wo dies passiert. Mehr noch: Frauen werden entwürdigt, wenn sie in einem solchen Moment nackt und verletzlich gezeigt werden. Das ist zutiefst frauenverachtend.


Wenn in einer katholischen Kirche eine Marienfigur aufgestellt wird, die eine schwangere Frau zeigt, mit nacktem Unterleib, geöffneten Beinen, zwischen denen das Köpfchen das Babys deutlich sichtbar ist, dann nimmt man diesen Tabubruch in Kauf. Man will ganz offensichtlich provozieren, was die Verantwortlichen ja auch offen zugeben, denn ihnen sei bewusst gewesen, dass dies zu Diskussionen führen würde.

Damit muss man rechnen, wenn man Tabus kippt. Wenn die Verantwortlichen für das Disaster nun selbstmitleidig ihre Wunden lecken und in die Opferrolle kippen, weil Menschen zurecht empört sind über eine solche Frauendarstellung, dann beginnen sie hoffentlich gleichzeitig nachzudenken. Hat die Kirche nichts Besseres zu geben?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz