Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  14. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

Österreicher lehnen Gendern mehrheitlich ab

9. Juli 2024 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


65 Prozent sind der Ansicht, dass die Verwendung der ‚geschlechtergerechten Sprache’ keine positive Auswirkung auf die verschiedenen ‚Geschlechtergruppen’ hat.


Linz (kath.net/jg)
Die Zustimmung der österreichischen Bevölkerung zum Gendern ist in den letzten Jahren von niedrigem Niveau weiter gesunken. Eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS, die Anfang Juli veröffentlicht worden ist, hat ergeben, dass 52 Prozent nie geschlechterneutral formulieren und nur vier Prozent „immer“, berichtet die Kronen Zeitung. Jeweils 12 Prozent gendern „manchmal“ beziehungsweise „selten“.

Die Umfrage wurde bereits im Januar und Februar durchgeführt. IMAS interviewte dafür 1.025 Personen. Diese wurden unter anderem gefragt, ob sich die Initiativen zur „geschlechtergerechten Sprache“ und die damit verbundenen Änderungen in der deutschen Sprache alles in allem in die richtige Richtung entwickeln. Dazu zählt beispielsweise auch die Verwendung des Doppelpunktes, um alle „Geschlechtergruppen“, nicht nur männlich und weiblich, einzubeziehen. 2016 Antworteten 27 Prozent mit „Ja“, 2024 waren es nur mehr 19 Prozent. Der Anteil der Ablehnenden stieg im gleichen Zeitraum von 46 auf 63 Prozent.


Hinsichtlich der Auswirkung der „geschlechtergerechten Sprache“ auf die Stärkung der „Geschlechtergruppen“ sind die Österreicher skeptisch. 65 Prozent sind der Ansicht, dass ein „geschlechtergerechte Sprache“ keine positiven Auswirkungen hat. Nur 25 Prozent meinen, dass Gendern die verschiedenen „Geschlechtergruppen“ stärkt. Frauen und Personen mit höherer Bildung stehen dem Gendern etwas positiver gegenüber als Männer und Personen mit weniger formaler Bildung.

Im Rahmen der Interviews führten die Meinungsforscher auch ein praktisches Experiment durch. Sie fragten die eine Hälfte nach bekannten Sportlern, Politikern und Popmusikern, die andere Hälfte nach „Sportlerinnen und Sportler“, „Politikerinnen und Politiker“ etc. Die von den Befragten genannten Namen unterschieden sich in beiden Gruppen fast nicht.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  5. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  8. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  9. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  10. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  11. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  12. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  13. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  14. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  15. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz