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Der Sieger der Frankreichwahlen ist ein Antisemit, ein Anti-Deutscher und ein Putin-Freund

10. Juli 2024 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Wie man den Wählerwillen verfälscht: 37,1 der Franzosen wählten den RN, nur 26,3 % die Linke, am Ende siegte eine übler Demagoge der Linken, über den sich Putin freut und der für Panik bei den Juden in Frankreich sorgt


Paris (kath.net/rn)

Bei den jüngsten französischen Wahlen zum Parlament hat die Rassemblement National (RN) zwar die meisten Stimmen – und landet trotzdem auf Platz drei. 37,1 Prozent der Franzosen haben den RN gewählt, nur 26,3 % das Links-Bündnis Nouveau Front populaire und nur 24,7 Prozent das Wahlbündnis von Macron. Doch bei den Sitzen wird das Wahlergebnis aufgrund des französische Wahlsystem mit absolutem Mehrheitswahlrecht in den einzelnen Wahlbezirken auf den Kopf gestellt. Plötzlich ist das Linksbündnis auf Platz 1 mit 188 Sitzen und auf Platz 2 das Ensemble von Macron mit 161 Sitzen. Der RN bekommt nur 142 Sitze. Klar ist, dass der Wählerwillen der Franzosen damit völlig auf den Kopf gestellt wird und jetzt ein extrem Linker des Linksbündnis auf Platz 1 steht: Jean-Luc Mélenchon von der Partei La France insoumise. Dass der Mann offen gegen Juden und Deutsch hetzt, hat viele nicht gestört. CDU-Politiker Armin Laschet nennt Mélenchon "verrückt". Der Mann sei auch prorussisch und damit durchaus anders als Jordan Bardella, der Vorsitzende des RN. Dieser hatte mehrfach den Angriffskrieg der Russen verurteilt und auch klargestellt, dass die Ukraine sich gegen den russischen Angriffskrieg wehren können müsse. Das ist durchaus eine andere Position als die der AfD und der FPÖ, die der Ukraine de facto jegliche Waffenlieferungen verweigern. Ähnlich wie Olaf Scholz ist er aber gegen die Lieferung von Langstreckenraketen, die russisches Territorium treffen.


Doch eine französische Bevölkerungsgruppe hat besonders Angst vor Mélenchon, der ganz gezielt arabische Wähler umgarnt hat . Die Juden. Laut N-TV warnen beiden berühmten Nazi-Jäger Beate und Serge Klarsfeld eindringlich vor Mélenchon und  Moshe Sebbag, der Rabbiner der Synagoge La Victoire in Paris,rät jungen Juden sogar die Auswanderung nach Israel oder in ein anderes sichereres Land. Frankreich ist es nicht mehr. Mélenchon hatte unzählige Male gegen Israel gewettert und die Morde der Terrorgruppe Hamas verharmlost. Das Massaker vom 7. Oktober nannte war für eine Reaktion auf die "Verschärfung der Besatzungspolitik".  Der Linkspolitiker nahm an Kundgebungen teil, bei denen "Allahu akbar" gerufen wurde wo sich Demonstranten mit Judensternen schmückten.  Der bekannte jüdische Philosoph Bernard-Henri Lévy bezeichnte Mélenchon auf X einen Antisemiten und "Feind der Republik".

Die "Presse" hat in einen Kommentar darauf hingewiesen, dass die Pläne der Linken bei Umsetzung Frankreich direkt in den Bankrott führen würden. "Die Linksallianz verspricht mehr Mindestlohn, ein niedrigeres Pensionsantrittsalter und Preiskontrollen, stellt also sämtliche EU-Schulden- und Wettbewerbsregeln infrage. Bei einer Staatsverschuldung von fast 111 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ist das, gelinde gesagt, selbstzerstörerisch.", schreibt die Zeitung.

 

 


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Lesermeinungen

 unbedeutend 11. Juli 2024 
 

Meines Wissens

hat auch Le Pen oder zumindest Abgeordnete ihrer Partei für die Aufnahme der "Freiheit zur Abtreibung" in die französische Verfassung gestimmt. Beim Töten der Unschuldigen sind sich die Linken und die Rechten einig. Dieses Land ist verloren.


1
 
 Gaston 10. Juli 2024 

Erst kommt das Fressen, dann die Moral

Seit Jahren haben sich die Macronisten und die "France Insoummise" von Mélenchon aufs übelste beleidigt und bekämpft. Beim 2. Wahlgang haben sie sich abgesprochen und jeweils Kandidaten abgezogen, um möglichst viele Abgeordnete zu bekommen. Da sitzen wohl parteiübergreifend einige Herrschaften in denselben Freimaurerlogen.
Gott schütze Frankreich!
Hl Jeanne d'arc, bitte für uns@


2
 
 remigius66 10. Juli 2024 
 

sehr unbeliebt bei den Franzosen

Aus einer IFOP-Umfrage vom 13.05.2024 : "mehr als 66% der Franzosen sehen JL Mélenchon als eine "unruhestiftende, überholte" ("dépassé" ou "inquiétant") Persönlichkei... (IFOP ist das älteste und sehr angesehene frze Meinungsforschungsinstitut)

Aus einer in der Tageszeitung Le Figaro veröffentlichten Umfrage vom 20.06.2024:"Die Studie zeigt, dass 72% der Franzosen eine schlechte Meinung über den Chef der "France insoumise" haben, 57% haben eine sehr negative Meinung von JL Mélenchon.

Eine andere Zahl sagt, dass 81% der FRanzosen JL Mèlenchon nicht in Matignon (dem Amtsitz des frzn Präsidenten in PAris) sehen wollen.


1
 
 Jothekieker 10. Juli 2024 
 

Macron wird ihm die Zähne schon ziehen

Als Ministerpräsident von Macrons Gnaden wird sich M. Mélenchon entweder verbiegen müssen oder gehen.


1
 

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