Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  15. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

Der Sieger der Frankreichwahlen ist ein Antisemit, ein Anti-Deutscher und ein Putin-Freund

10. Juli 2024 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie man den Wählerwillen verfälscht: 37,1 der Franzosen wählten den RN, nur 26,3 % die Linke, am Ende siegte eine übler Demagoge der Linken, über den sich Putin freut und der für Panik bei den Juden in Frankreich sorgt


Paris (kath.net/rn)

Bei den jüngsten französischen Wahlen zum Parlament hat die Rassemblement National (RN) zwar die meisten Stimmen – und landet trotzdem auf Platz drei. 37,1 Prozent der Franzosen haben den RN gewählt, nur 26,3 % das Links-Bündnis Nouveau Front populaire und nur 24,7 Prozent das Wahlbündnis von Macron. Doch bei den Sitzen wird das Wahlergebnis aufgrund des französische Wahlsystem mit absolutem Mehrheitswahlrecht in den einzelnen Wahlbezirken auf den Kopf gestellt. Plötzlich ist das Linksbündnis auf Platz 1 mit 188 Sitzen und auf Platz 2 das Ensemble von Macron mit 161 Sitzen. Der RN bekommt nur 142 Sitze. Klar ist, dass der Wählerwillen der Franzosen damit völlig auf den Kopf gestellt wird und jetzt ein extrem Linker des Linksbündnis auf Platz 1 steht: Jean-Luc Mélenchon von der Partei La France insoumise. Dass der Mann offen gegen Juden und Deutsch hetzt, hat viele nicht gestört. CDU-Politiker Armin Laschet nennt Mélenchon "verrückt". Der Mann sei auch prorussisch und damit durchaus anders als Jordan Bardella, der Vorsitzende des RN. Dieser hatte mehrfach den Angriffskrieg der Russen verurteilt und auch klargestellt, dass die Ukraine sich gegen den russischen Angriffskrieg wehren können müsse. Das ist durchaus eine andere Position als die der AfD und der FPÖ, die der Ukraine de facto jegliche Waffenlieferungen verweigern. Ähnlich wie Olaf Scholz ist er aber gegen die Lieferung von Langstreckenraketen, die russisches Territorium treffen.


Doch eine französische Bevölkerungsgruppe hat besonders Angst vor Mélenchon, der ganz gezielt arabische Wähler umgarnt hat . Die Juden. Laut N-TV warnen beiden berühmten Nazi-Jäger Beate und Serge Klarsfeld eindringlich vor Mélenchon und  Moshe Sebbag, der Rabbiner der Synagoge La Victoire in Paris,rät jungen Juden sogar die Auswanderung nach Israel oder in ein anderes sichereres Land. Frankreich ist es nicht mehr. Mélenchon hatte unzählige Male gegen Israel gewettert und die Morde der Terrorgruppe Hamas verharmlost. Das Massaker vom 7. Oktober nannte war für eine Reaktion auf die "Verschärfung der Besatzungspolitik".  Der Linkspolitiker nahm an Kundgebungen teil, bei denen "Allahu akbar" gerufen wurde wo sich Demonstranten mit Judensternen schmückten.  Der bekannte jüdische Philosoph Bernard-Henri Lévy bezeichnte Mélenchon auf X einen Antisemiten und "Feind der Republik".

Die "Presse" hat in einen Kommentar darauf hingewiesen, dass die Pläne der Linken bei Umsetzung Frankreich direkt in den Bankrott führen würden. "Die Linksallianz verspricht mehr Mindestlohn, ein niedrigeres Pensionsantrittsalter und Preiskontrollen, stellt also sämtliche EU-Schulden- und Wettbewerbsregeln infrage. Bei einer Staatsverschuldung von fast 111 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ist das, gelinde gesagt, selbstzerstörerisch.", schreibt die Zeitung.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  9. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  12. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  13. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  14. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  15. Erneut hochrangige Sprecher bei der Adoratio Altötting im Oktober 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz