Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen

23. Juli 2024 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trotz Brandstiftung kam es zu keinem Großbrand – Besonders bösartige gotteslästerliche Schriftzüge - Messer steckte im Hals einer Marienstatue


Paris (kath.net) Frankreichs Kirchen werden immer häufiger Ziel von Gewalt. Diesmal traf es die Kirche Notre-Dame du Travail im 14. Arrondissement von Paris. Die Täter haben vor einigen Tagen die Kirche mit mehreren blasphemischen Äußerungen gegen Christus, die Jungfrau Maria und die Heilige Dreifaltigkeit besprüht und auch mehrere Diebstähle begangen, außerdem haben sie Feuer gelegt. Das bestätigte der Gemeindepfarrer Gabriel Würtz gegenüber „Aleteia“. „Nur die Vorsehung hat es möglich gemacht, den Schaden durch das Feuer zu begrenzen“, erläuterte der Priester weiter gegenüber „Aleteia“. Der Altar und der Tabernakel wurden nicht beschädigt, aber ein Messer steckte in Halshöhe in einer Holzstatue der Jungfrau Maria. Die Kirchengemeinde hat Anzeige erstattet. Derzeit laufen die Ermittlungen, um die Täter zu finden. Inzwischen wurde bereits ein Ritus zur Sühnung der Gotteslästerungen gefeiert, berichtet „Aleteia“.


Der große französische Privatsender CNews (einer der meistgesehenen TV-Kanäle in Frankreich) informiert über Inhalte der aufgesprühten Graffiti und stufte sie als „antichristlich“ ein. So lauteten einige der Graffiti nach Angaben von CNews: „Bastard Jesus, es gibt nur einen Gott: Allah“. „Ungläubige, unterwerft euch fünfmal am Tag im Gebet Allah“, „Der letzte Prophet: Mohammed“. CNews gegenüber erläuterte ein weiterer Pfarrer der Pfarrei Notre-Dame-du-Travail, der Priester Vincent de Mello, dass dies wie eine „Aktion einer geistesgestörten Person“ wirke. In Bezug auf die verbrannten Papiere sowie auf das Messer, das in der Kehle der Marienstatue steckte, beruhigte der Pfarrer, „dass es in all dem keinen intellektuellen Zusammenhang“ gebe.

Das beeindruckende neoromanische Bauwerk wurde um 1900 in der Nähe des Bahnhofs Montparnasse errichtet. Die Kirche ist seit 1976 als Monument historique in die Liste der Baudenkmäler in Frankreich aufgenommen.

Archivfoto der Kirche Notre-Dame du Travail/Paris (c) Wikipedia/CC BY-SA 4.0/Velvet


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz