Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  11. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“

Indien: Menschenrechtler fordern Hilfen für Manipurs Flüchtlinge

27. Juli 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verheerende Situation in Flüchtlingslagern auch mehr als ein Jahr nach den Pogromen


Neu-Delhi (kath.net/KAP) Auf eine verheerende Situation in Flüchtlingslagern des nordostindischen Bundesstaates Manipur haben Amnesty International sowie auch Vertreter der örtlichen Kirchen hingewiesen. Wie das Portal ucanews.com am Montag berichtete, erfährt ein in der Vorwoche getätigter Aufruf zu "dringender Hilfe" für Maniupur seitens der Menschenrechtsorganisation breite kirchliche Unterstützung.

In Manipur war am 3. Mai 2023 ein schwelender Konflikt zwischen der vorwiegend hinduistischen Meitei, die 53 Prozent der 3,2 Millionen Einwohner umfassenden Bevölkerung Manipurs ausmachen, und der auf 41 Prozent kommenden Minderheit der christlichen Kuki in beispiellose Gewalt umgeschlagen. Infolge der Verleihung des Stammesstatus an die Meitei wurden 220 Menschen getötet, 7.000 Wohnhäuser zerstört und 360 Kirchen und kirchliche Einrichtungen in Brand gesteckt. 50.000 Kukis ergriffen die Flucht - und leben vielfach bis heute in Flüchtlingslagern.


Das Leben in den Flüchtlingslagern sei miserabel, die Vertriebenen seien "geistig und körperlich geschwächt", erklärte ein namentlich nicht genannter Kirchenführer gegenüber ucanews.com. Änderungen seien nicht in Sicht, würden doch die von der pro-hinduistischen Partei BJP geführten Regierungen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene den Konflikt leugnen. Besonders schlimm stehe es um die kleine Gruppe von Meiteis, die den christlichen Glauben angenommen habe und nun von allen Seiten in Stich gelassen werde.

Fehlenden Schutz der Bewohner Manipurs hatte zuvor auch Amnesty International den Regierungen vorgeworfen. Diese hätten es entgegen eigener Behauptungen "völlig verabsäumt, die Gewalt und Vertreibung zu beenden und die Menschenrechte zu schützen", hieß es. Getätigte Zusagen eines finanziellen Hilfspaketes warteten bislang noch immer auf ihre Umsetzung. In den Flüchtlingslagern mangle es an Hilfsangeboten und Rehabilitation, einschließlich ausreichender Unterkünfte, sanitärer Einrichtungen, Nahrung, Wasser, medizinischer Versorgung und Zugang zu Bildungsmöglichkeiten, "was einen Verstoß gegen die UN-Prinzipien bei Binnenvertreibung darstellt", so der Bericht.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  7. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  8. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  9. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Es gibt keine zweite Chance mehr
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz