Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne
  14. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

‚Starker Sieg für die akademische Freiheit und Meinungsfreiheit’

30. August 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die australische Rechtsprofessorin ist vom Vorwurf des Verstoßes gegen den australischen Forschungskodex bei ihren Untersuchungen zu Spätabtreibungen und geschlechtsspezifischen Abtreibungen freigesprochen worden.


Adelaide (kath.net/Aleteia/jg)
Die australische Rechtsprofessorin und Lebensschützerin Dr. Joanna Howe hat einen wichtigen Prozess für die Freiheit der Forschung und die Meinungsfreiheit gewonnen. Sie will sich in Zukunft vermehrt für den Schutz der Meinungsfreiheit einsetzen.

Howe ist katholische Lebensschützerin und Professorin an der Universität Adelaide (Australien). Beruflich konzentrierte sie sich auf Arbeits- und Migrationsrecht. In den letzten Jahren hat sie sich mehr und mehr auf den Lebensschutz fokussiert.

Sie änderte ihren Schwerpunkt, als der Bundesstaat South Australia, dessen Hauptstadt Adelaide ist, Abtreibungen auf Verlangen bis zur Geburt legalisierte. Howe hatte ihr zweites Kind nach 37 Schwangerschaftswochen bekommen. Ein gesundes Baby einer gesunden Mutter war unter gleichen Gesetzen in derselben Schwangerschaftsphase im Bundesstaat Victoria abgetrieben worden. Das habe sie nicht ignorieren können, schreibt sie auf ihrer Internetseite. Sie habe ihre Angst und ihren Ehrgeiz Karriere zu machen für ein wichtigeres Anliegen hintan gestellt, schreibt sie.

Sie hat sich dem Lebensschutz gewidmet und dort klar Position bezogen. Sie wird oft in den sozialen Medien von Menschen angegriffen, die ihren Charakter wegen ihres katholischen Glaubens attackieren. Ihre Position im Lebensschutz würde sie aber beibehalten, selbst wenn sie Atheistin wäre, schreibt sie auf ihrer Internetseite. Sie wäre auch dann gegen Abtreibung, weil dabei ein unschuldiger Mensch getötet wird, schreibt sie.

Es hat verschiedene Versuche gegeben ihre Arbeit im Lebensschutz zu diskreditieren. Die Universität von Adelaide wollte sie dazu verpflichten, einen Kurs über „Integrität in der Forschung“ zu besuchen. In sechs anderen Untersuchungen war sie bereits vom Vorwurf des Fehlverhaltens freigesprochen worden. Sie strengte einen Prozess bei der Fair Work Commission, dem australischen Arbeitsgericht, an.

Diese stellte nun fest, dass sie bei ihren Untersuchungen zu Spätabtreibungen, geschlechtsspezifischen Abtreibungen und zur Tötung von Babies, die ihre Abtreibung überlebt haben nicht gegen den australischen Forschungskodex verstoßen hat.

Howe bezeichnet das Verfahren als „zermürbend“, zeigte sich aber über den Sieg erfreut, den sie als „starken Sieg für die akademische Freiheit“ bezeichnet.

Aufgrund ihrer Erfahrungen möchte sie sich neben ihrer Tätigkeit im Lebensschutz für einen stärkeren Schutz der Meinungsfreiheit einsetzen.


 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  3. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  4. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  5. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  6. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  7. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  8. Der katholische Osten in der Analyse
  9. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  10. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  13. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  14. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  15. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz