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Ein Ave Maria für Donald Trump3. September 2024 in Kommentar, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Warum Trump nicht der ideale Kandidat aber trotzdem das kleinere Übel ist - Im Hintergrund geht es bei der US-Wahl um wichtige Fragen bei Meinungs- und Religionsfreiheit - Eine Analyse von Roland Noé
Miami (kath.net/rn)
NEIN, Donald Trump ist nicht der ideale Kandidat, den man sich als Katholik wünscht. Ich persönlich hätte mir 2016 Ted Cruz gewünscht und 2024 Ron deSantis, doch die US-Bürger ticken anders und interessieren sich nicht dafür, was Europäer denken und das ist gut so ;-) Im Wahlkampf gibt es einiges, wo man Trump aus Katholikensicht und auch aus Lebensschutzsicht kritisieren muss. Am besten bringt die Kritik Lila Rose, die medial sehr präsente Lebensschützerin von "Live Action" auf den Punkt. Sie kritisierte vergangene Woche, dass Trump eine vom Steuerzahler finanzierte In-Vitro-Fertilisation einführen will und dass die Versicherungsgesellschaften dafür zahlen sollten. Auch unterstützt Trump die Abtreibungspille und kritisiert die Heartbeat-Laws, die in in einigen US-Bundesstaaten eingefährt wurde. Lila mahnt: "Dies hat den Enthusiasmus von Trumps eigener Basis zerstört. Meine Ermahnung an die Trump-Kampagne besteht darin, den Kurs zu ändern, sich stark für das LEBEN einzusetzen, wieder ein Kämpfer zu sein, die gute Dynamik des Widerstands gegen Floridas Änderungsantrag 4 zu nutzen und sich gegen die vom Steuerzahler finanzierte Kinderzerstückelung zu stellen. Ich glaube, wenn er das tut, WIRD Trump gewinnen." 
Zumindest bei einem Thema hat Trump jetzt schon auf sie gehört und Trump hat zumindest Berater, die ihm den Pro-Life-Standpunkt nahebringen können. Der US-Präsident kündigte jetzt an, in Florida für das Pro-Life-Gesetz zu stimmen, ein erster Erfolg für Lila und die Lebensschützer. Trump selber kritisierte gleichzeitig im Wahlkampf bereits mehrfach, dass die US-Demokraten für das Töten kleiner Kinder bis zur Geburt eintreten.
Doch im US-Wahlkampf geht es eben nicht nur um den Präsidenten sondern um eine Richtungsentscheidung im Kongress. Senatoren z.B. werden auf 6 Jahre gewählt und werden den nächsten US-Präsidenten überdauern. Ohne den Kongress kann auch der US-Präsident nur bedingt regieren. Diese Mehrheiten entscheiden, in welche Richtung das Land geht. So geht es auch um Religions- und Gewissensfreiheit für Christen in den USA. Zur Erinnerung: "Katholik" Joe Biden lässt seit Monaten über seine linken Richter Menschen, die für Pro-Life eintreten, einsperren, in den europäischen Medien wird dies verschwiegen. Seine Demokraten wollte in der Vergangenheit Katholiken schon dazu verpflichten, dass sogar Klöster für "Abtreibungsvorsorge" zahlen sollten. Erst vor wenigen Tagen gab Mark Zuckerberg in bemerkenswerter Offenheit zu, welchen Druck die US-Regierung unter Biden beim Thema "Covid" auf soziale Netzwerke ausgeübt und wie hier Zensur verübt wurde. Auch Zuckerberg ist inzwischen auf Distanz zu Biden/Harris gegangen. Beim Abschalten von X/Twitter in Brasilien und dem Einschränken von Meinungsfreiheit schweigen Biden/Harris bis heute.
Und die Alternative mit Harris ist für Katholiken brutal, darum werden die US-Katholiken auch wieder mehrheitlich für Trump wählen. Denn Harris hat schon deutlich in der Vergangenheit gezeigt, dass sie nichts von Katholiken hält. Das von Trump umgebaute Höchstgericht ist für die nächsten Jahre ein Bollwerk für Religions- und Meinungsfreiheit in den USA und wenn Melania Trump - wie die Gerüchte sagen - für Trump den Rosenkranz beten soll, dann wäre schon einiges gewonnen.
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