Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Warum Satan vor Maria zittert

9. Oktober 2024 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vier Gründe, warum die Muttergottes ein Geheimtipp für den geistlichen Kampf ist.


New York (kath.net / pk) Was ist das Geheimnis Mariens und warum fürchtet Satan diese demütige Frau mehr als alles andere? Mit dieser Frage setzten sich John Heinen, Sam Guzman und Devin Schadt in einer Episode ihres You-Tube-Kanals „The Catholic Gentleman“ auseinander.

„Sie hat sich bewusst jeden einzelnen Moment ihres Lebens auf dieser Erde für die Demut entschieden“, sagte John Heinen. „Sie entschied sich bewusst für den Willen Gottes und die Wege Gottes über ihre eigenen.“ Als Satan dies erkannt habe, sei er deswegen so wütend gewesen, weil er „von der Gnade überflügelt“ wurde, zitierte Heinen den heiligen Ludwig Maria von Montfort.

Männer seien durch Maria herausgefordert, meinte Devin Schadt. Es gäbe eine gewisse Spannung zwischen dieser „weiblichen Art der Hingabe“ und einer männlichen Spiritualität. „Wir mögen keine Sanftheit, wir mögen keine Demut, wir mögen keine Bescheidenheit“, gab er zu. „Ich möchte ein Mann wie David sein oder wie Moses oder Paulus oder Joe Rogan oder wer auch immer…“ Gott habe die Muttergottes bewusst ausgewählt, „um uns Männer auf eine Art und Weise zu ermächtigen, die jenseits unserer Vorstellung liegt“.


Über Maria sei seit jeher gesagt und festgehalten worden, dass sie mächtiger und schöner sei als alle Throne, Herrschaften und Erzengel, als alles, was Gott geschaffen habe. „Aber anstelle von Stolz und Arroganz betrachtet sie sich selbst als die Niedrigste der Niedrigen, und diese Demut macht den Teufel verrückt.“

In der Diskussion wurden vier Punkte genannt, welche die Stärke Mariens definieren.

Erstens: Marias Demut demütigt Satan. Die Demut der Muttergottes sei „das Gegenteil von Satans Stolz“. Ihre völlige Unterwerfung unter Gottes Willen entmachte die Arroganz des Bösen. „Gott hat Maria eine so große Macht über die bösen Geister gegeben, dass sie zugeben, dass sie eine ihrer Bitten um eine Seele mehr fürchten als die Gebete aller Heiligen“, sagte Heinen. Wer demütig sei wie Maria, habe Anteil an ihrem Sieg über Satan.

Zweitens: Maria ist die Königin der Engel, sie habe Autorität über alle Engelwesen, auch über die gefallenen. „Diejenigen, die sich entschieden haben, Gott zu folgen, wussten, dass sie ihr zu Diensten sein würden“, erklärte Heinen.

Drittens: Marias Einfluss auf die Erlösung. Die Muttergottes erinnere Satan daran, dass seine Rebellion niemals siegen wird über die göttliche Sendung. Maria sei „der Vorgeschmack der vergöttlichten Schöpfung, der Schöpfung, die wieder mit Gott vereint ist“, sagt Guzman. Von ihrer unbefleckten Empfängnis bis zu ihrer Rolle als Mutter Gottes steht Maria im Zentrum von Gottes Plan, Satan zu besiegen.

Viertens: Maria erhebt die Niedrigen. Marias Lobgesang, das Magnifikat, spricht aus, dass Gott „die Mächtigen von ihren Thronen gestürzt und die Niedrigen erhöht hat“. Dieser krasse Gegensatz macht Satan wütend, der von Macht und Selbstverherrlichung besessen ist. „Am Herzen Marias im 'Magnificat' sehen wir, warum sie so anders ist als Satan“, erklärt Schadt. „Ihr Ruhm und ihre Offenbarung sind auf Gott gerichtet und nicht auf sie selbst.“

4 Reasons Why the Devil Hates the Blessed Virgin (youtube.com)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  3. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  8. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  9. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  10. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  11. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  12. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  13. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  14. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz