Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  9. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"

Pontius Pilatus, der Mann, der Jesus Christus töten ließ

22. September 2024 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der „Pilatus-Stein“ und die Verehrung in der koptischen Kirche - Schon Tertullian beschrieb Pontius Pilatus als gläubig gewordenen Christen - Koptische und Äthiopisch-orthodoxe Christen verehren ihn als Heiligen


Rom (kath.net / pk) Über drei eher wenig bekannte Fakten über Pontius Pilatus wurde in „The Catholic Talk Show“ mit Jimmy Akin, Ryan Scheel und Ryan DellaCrosse diskutiert, wie ChurchPOP berichtet.

Erstens: Pilatus war kein hochrangiger römischer Senator sondern ein „Mittelklasse“-Bürger. Pontius Pilatus habe wahrscheinlich in der römischen Armee gedient und später den Posten in Judäa als eine Art Belohnung für seinen Dienst erhalten. „Dies könnte erklären, warum er sich oft auf einer Gratwanderung zwischen der Beschwichtigung der römischen Behörden und dem Bemühen um Frieden mit dem jüdischen Volk befand“, heißt es in dem Beitrag.


Zweitens: Im Jahr 1961 entdeckten Archäologen in Caesarea Maritima den „Pilatus-Stein“. Dieser Kalksteinblock, der den Namen und den Titel von Pilatus trug, war Teil eines Gebäudes namens Tiberium. Diese Entdeckung sei „eine eindeutige archäologische Bestätigung für die Existenz von Pilatus“, erklärte Jimmy Akin. Die Inschrift sei der einzige zeitgenössische physische Beweis für Pilatus und liefere einen klaren, greifbaren Beweis für seine Rolle in Judäa zur Zeit Jesu.

Drittens: Nach dem Tod Jesu dürfte Pilatus den christlichen Glauben angenommen haben. Darauf verweisen einige Quellen, erklärt Jimmy Akin. „Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, die ,Pilatus-Zyklus‘ genannt werden“, erklärt Akin. In einigen Versionen werde Pilatus als „reuige Figur, die schließlich zum Christentum konvertiert“, dargestellt.

Schon Tertullian beschrieb Pontius Pilatus als gläubig gewordenen Christen. Andere Überlieferungen erzählen davon, dass er für seinen Glauben sogar das Martyrium erlitten hat. Aus diesem Grund wird Pontius Pilatus in der koptischen und in der äthiopisch-orthodoxen Kirche als Märtyrer bzw. als Heiliger verehrt.

Pontius Pilate: The Man Who Killed Jesus | The Catholic Talk Show - YouTube


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  12. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  15. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz