Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. Der stumme Gott unserer Zeit
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

Pontius Pilatus, der Mann, der Jesus Christus töten ließ

22. September 2024 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der „Pilatus-Stein“ und die Verehrung in der koptischen Kirche - Schon Tertullian beschrieb Pontius Pilatus als gläubig gewordenen Christen - Koptische und Äthiopisch-orthodoxe Christen verehren ihn als Heiligen


Rom (kath.net / pk) Über drei eher wenig bekannte Fakten über Pontius Pilatus wurde in „The Catholic Talk Show“ mit Jimmy Akin, Ryan Scheel und Ryan DellaCrosse diskutiert, wie ChurchPOP berichtet.

Erstens: Pilatus war kein hochrangiger römischer Senator sondern ein „Mittelklasse“-Bürger. Pontius Pilatus habe wahrscheinlich in der römischen Armee gedient und später den Posten in Judäa als eine Art Belohnung für seinen Dienst erhalten. „Dies könnte erklären, warum er sich oft auf einer Gratwanderung zwischen der Beschwichtigung der römischen Behörden und dem Bemühen um Frieden mit dem jüdischen Volk befand“, heißt es in dem Beitrag.


Zweitens: Im Jahr 1961 entdeckten Archäologen in Caesarea Maritima den „Pilatus-Stein“. Dieser Kalksteinblock, der den Namen und den Titel von Pilatus trug, war Teil eines Gebäudes namens Tiberium. Diese Entdeckung sei „eine eindeutige archäologische Bestätigung für die Existenz von Pilatus“, erklärte Jimmy Akin. Die Inschrift sei der einzige zeitgenössische physische Beweis für Pilatus und liefere einen klaren, greifbaren Beweis für seine Rolle in Judäa zur Zeit Jesu.

Drittens: Nach dem Tod Jesu dürfte Pilatus den christlichen Glauben angenommen haben. Darauf verweisen einige Quellen, erklärt Jimmy Akin. „Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, die ,Pilatus-Zyklus‘ genannt werden“, erklärt Akin. In einigen Versionen werde Pilatus als „reuige Figur, die schließlich zum Christentum konvertiert“, dargestellt.

Schon Tertullian beschrieb Pontius Pilatus als gläubig gewordenen Christen. Andere Überlieferungen erzählen davon, dass er für seinen Glauben sogar das Martyrium erlitten hat. Aus diesem Grund wird Pontius Pilatus in der koptischen und in der äthiopisch-orthodoxen Kirche als Märtyrer bzw. als Heiliger verehrt.

Pontius Pilate: The Man Who Killed Jesus | The Catholic Talk Show - YouTube


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Beschließen ohne zu entscheiden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz