Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Hollerich: Alternativen zur kirchlichen Machtpyramide gesucht

9. Oktober 2024 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zu Beginn der zweiten Sitzungswoche der Weltbischofssynode im Vatikan hat der Inhalte-Koordinator die Teilnehmer ermutigt, konkrete Reformideen vorzubringen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die im Vatikan tagende Weltsynode hat am Montag ihre zweite Arbeitswoche begonnen. Eines der anstehenden Themen ist nach den Worten von Kardinal Jean-Claude Hollerich (Archivfoto), der als vom Papst ernannter Generalrelator der Synode, die Beratungen koordiniert, die Überwindung der pyramidenförmig aufgebauten Machtstrukturen in der Kirche.

In seinem kurzen Einführungsreferat Montagfrüh sagte der Luxemburger Erzbischof, es gehe um die Frage, "was zu tun ist, um die Beziehungen in der Kirche transparenter und harmonischer zu gestalten, damit unser Zeugnis glaubwürdiger wird". Ferner seien die Synodalen eingeladen, die Frage zu beantworten: "Zu welchen Schritten lädt der Heilige Geist uns ein, um von einer pyramidenförmigen Ausübung von Autorität zu einer synodalen Form zu kommen?"


"Das Volk Gottes erwartet Vorschläge"

Hollerich rief die Anwesenden auf, die Fragen weder zu abstrakt noch zu pragmatisch zu beantworten. "Das Volk Gottes erwartet von uns Hinweise und Vorschläge dazu, wie diese Vision erfahrbar und konkret umzusetzen ist." Das Arbeitspapier (Instrumentum laboris) gebe dazu Anregungen, die aber noch keine definitiven Richtlinien seien. Diese gelte es nun zu formulieren.

Insbesondere gehe es dabei um die Frage, wie "die Harmonie, die Gemeinschaft und die Wechselseitigkeit zwischen dem Priestertum aller Getauften und dem Amtspriestertum gefördert und bewahrt werden können". Hollerich appellierte an die Synodalen, furchtlos konkrete Vorschläge zu machen. Diese sollten dann von den einzelnen Ortskirchen auf ihre jeweiligen Umstände angepasst werden.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  11. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  12. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  13. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  14. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  15. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz