Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Prüller: „Über die blutige Realität dessen, was Abtreibung eigentlich ist…“

10. Oktober 2024 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pressesprecher der Erzdiözese Wien: „Ein Hinsehen könnte erkennen lassen, dass wir uns als Gesellschaft am schwächsten Ende entsolidarisiert haben, von Müttern und Kindern“ – „Sonst werden eines Tages nur noch die Starken sicher sein“


Wien (kath.net/pl) „Über die blutige Realität dessen, was Abtreibung eigentlich ist, wird … bemüht hinweggesehen. Dabei haben auch dissidente Feministinnen wie die queere Atheistin Camille Paglia gefordert, für das Recht auf Abtreibung einzutreten, ohne die Natur ‚dieses grausigen Eingriffs‘ auszublenden.“ Darauf machte jüngst der Kommunikationsdirektor der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, in einem Meinungsbeitrag in der Wiener Tageszeitung „Die Presse“ aufmerksam. Prüller war früher selbst der stellvertretende Chefredakteur der „Presse“ gewesen und er ist Vater von acht Kindern. Es gehe „an den Fakten vorbei“, eine Abtreibung „zum bloßen Akt der Selbstbestimmung über den eigenen Körper herunterzustilisieren“, schildert Prüller. Denn bei jeder Abtreibung sterbe „ein Etwas (nicht nur religiöse Menschen sagen: ein Jemand)“, das „kein Körperteil der Mutter“ sei, sondern eine eigene DNA und sehr früh ein eigenes Herz habe. Nochmals zitiert Prüller die Atheistin Paglia als unverfängliche Kronzeugin: „Die der Abtreibung inhärente Gewalt kann nicht durch magisches Denken hinweggewünscht werden“.


Doch hätten „wir uns als Gesellschaft am schwächsten Ende entsolidarisiert“, nämlich „von Müttern und Kindern“. Entscheidend sei künftig eigentlich „nicht das Strafrecht…, sondern ob wir eine Kultur zustande bringen, die zum Lebenspenden ermutig und zur Übernahme von Verantwortung für die Schwächeren“, schildert Prüller und mahnt: „Sonst werden eines Tages nur noch die Starken sicher sein.“

Prüller schließt mit dem Gedanken: „Das müsste doch gerade die Vorkämpfer für Abtreibungsrechte reizen, in den Dialog einzutreten, wie man Abtreibungen im Interesse aller Beteiligten“ vermeiden könne. Doch „alles was kommt, ist, dem ‚Marsch fürs Leben‘ einen ‚Marsch fürn Arsch‘ entgegenzusetzen. Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz