Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Schisma auf leisen Sohlen
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Prüller: „Über die blutige Realität dessen, was Abtreibung eigentlich ist…“

10. Oktober 2024 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pressesprecher der Erzdiözese Wien: „Ein Hinsehen könnte erkennen lassen, dass wir uns als Gesellschaft am schwächsten Ende entsolidarisiert haben, von Müttern und Kindern“ – „Sonst werden eines Tages nur noch die Starken sicher sein“


Wien (kath.net/pl) „Über die blutige Realität dessen, was Abtreibung eigentlich ist, wird … bemüht hinweggesehen. Dabei haben auch dissidente Feministinnen wie die queere Atheistin Camille Paglia gefordert, für das Recht auf Abtreibung einzutreten, ohne die Natur ‚dieses grausigen Eingriffs‘ auszublenden.“ Darauf machte jüngst der Kommunikationsdirektor der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, in einem Meinungsbeitrag in der Wiener Tageszeitung „Die Presse“ aufmerksam. Prüller war früher selbst der stellvertretende Chefredakteur der „Presse“ gewesen und er ist Vater von acht Kindern. Es gehe „an den Fakten vorbei“, eine Abtreibung „zum bloßen Akt der Selbstbestimmung über den eigenen Körper herunterzustilisieren“, schildert Prüller. Denn bei jeder Abtreibung sterbe „ein Etwas (nicht nur religiöse Menschen sagen: ein Jemand)“, das „kein Körperteil der Mutter“ sei, sondern eine eigene DNA und sehr früh ein eigenes Herz habe. Nochmals zitiert Prüller die Atheistin Paglia als unverfängliche Kronzeugin: „Die der Abtreibung inhärente Gewalt kann nicht durch magisches Denken hinweggewünscht werden“.


Doch hätten „wir uns als Gesellschaft am schwächsten Ende entsolidarisiert“, nämlich „von Müttern und Kindern“. Entscheidend sei künftig eigentlich „nicht das Strafrecht…, sondern ob wir eine Kultur zustande bringen, die zum Lebenspenden ermutig und zur Übernahme von Verantwortung für die Schwächeren“, schildert Prüller und mahnt: „Sonst werden eines Tages nur noch die Starken sicher sein.“

Prüller schließt mit dem Gedanken: „Das müsste doch gerade die Vorkämpfer für Abtreibungsrechte reizen, in den Dialog einzutreten, wie man Abtreibungen im Interesse aller Beteiligten“ vermeiden könne. Doch „alles was kommt, ist, dem ‚Marsch fürs Leben‘ einen ‚Marsch fürn Arsch‘ entgegenzusetzen. Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Schisma auf leisen Sohlen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz