Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  12. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘

Selten gezeigter uralter Papst-Thron wird derzeit im Petersdom ausgestellt

29. Oktober 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die "Cathedra Petri" ist normalerweise im gleichnamigen Barock-Kunstwerk in der Apsis des Petersdoms verborgen - Doch eine Restaurierung gewährt seltene Einblicke


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die sogenannte "Cathedra Petri", der Legende nach der Sitz des Apostels Petrus persönlich, wird vorübergehend im Petersdom gezeigt. Während der Abschlussmesse der Weltsynode am Sonntag mit Papst Franziskus wird der hölzerne Stuhl vor dem Baldachin über dem Hauptaltar platziert. Dort kann er bis 8. Dezember besichtigt werden, wie der Vatikan mitteilte. Schon seit Freitag ist auch der barocke Bronze-Baldachin von Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) nach seiner achtmonatigen Restaurierung wieder ohne Baugerüst zu sehen.

Die "Cathedra Sancti Petri Apostoli" wird seit Jahrhunderten als Thron des Apostels Petrus, des ersten Stellvertreters Christi, verehrt: Der mindestens 1.150 Jahre alte hölzerne Thron ist in die "Cathedra Petri", das monumentale "Reliquiar" aus vergoldeter Bronze von Bernini in der Hauptapsis des Petersdoms integriert, so dass er normalerweise nicht zu sehen ist. Im Zuge der Restaurierung der Bernini-Kunstwerke im Petersdom zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2025 wurde er erneut aus seiner barocken Umhüllung entnommen. Der schlichte Holzstuhl ist mit zwölf Elfenbeintafeln verziert, die die Arbeiten des Herkules und sechs Sternbilder darstellen.


Erste Restaurierung seit 50 Jahren

Während die Arbeiten am Baldachin bereits vollendet sind, soll die Restaurierung der "Cathedra Petri" Anfang Dezember abgeschlossen sein. Deren letzte Restaurierung fand zwischen 1969 und 1974 statt. Der Baldachin wurde erstmals seit 1758 gereinigt und aufgefrischt.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen war der Stuhl wahrscheinlich ein Geschenk des Frankenkönigs Karl des Kahlen an Papst Johannes VIII. im neunten Jahrhundert. Bei der Untersuchung in den 1970er Jahren wurden jedoch auch Holz-Teile aus dem 6. Jahrhundert in dem Thron entdeckt. Die Elfenbein-Tafeln datieren Forscher sogar auf das dritte bis vierte Jahrhundert.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Auch Papst Franziskus hat vor kurzem diese Kathedra bereits betrachtet:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  10. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz